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Onkel Hermann: Gedenken an Freunde (16) Mystery Cache

Hidden : 11/20/2009
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Sechzehnte Episode aus der Reihe über "meinen Onkel Hermann".
Die Koordinate zeigt auf die Kirche von Münchweier, hat aber wie üblich nichts mit dem Cache zu tun. Dieser liegt maximal 3 km entfernt.


Einmal, ich glaube es war im Herbst 1987, hat Onkel Hermann mit unserer Familie einen kleinen Ausflug nach Ettenheim gemacht. Anschließend fuhren wir noch zur eben fertiggestellten Kapelle, deren Baufortschritte er sehr interressiert verfolgt hatte. Warum?

Der Zweite Weltkrieg war für meinen Onkel ein Thema, das nie abgeschlossen war. Zu zentral hat er sein Leben bestimmt und durcheinander gebracht.
Er war Jahre lang an der Front, in die Schrecken und den Wahnsinn eingebunden. Er hatte alles überstanden, viele seiner Freunde nicht, sie waren in den Feldzügen des größenwahnsinnigsten Feldherrn aller Zeiten umgekommen, viele davon in Stalingrad.
Das war der Wendepunkt im Krieg, 700000 Zivilisten und Soldaten kamen dort ums Leben, es begann im August 1942 mit dem Angriff der deutschen 6. Armee auf Stalingrad und endete Anfang 1943 mit der Einkesselung und Kapitulation der deutschen Truppen und deren Verbündeten.
Am 24. November wurden die Rationen der Soldaten halbiert und die Brotzuteilung auf täglich 300 Gramm festgelegt und in der Folgezeit auf 100 Gramm, gegen Ende auf lediglich 60 Gramm pro Mann reduziert.. Kapitulation hatte der Führer verboten. Von den anfänglich circa 220.000 Soldaten gingen 108.000 in sowjetische Kriegsgefangenschaft und nur 6.000 kehrten wieder in ihre Heimat zurück, die restlichen fielen (circa 40.000 wurden ausgeflogen) oder starben in der Gefangenschaft. Von den deutschen Soldaten, die den Kessel nicht mehr verließen, starb jedoch der Großteil nicht bei Kampfhandlungen, sondern erfror, verhungerte oder kam durch Krankheiten ums Leben. Das Grauen können wir uns heute wohl kaum vorstellen.

Kriegsheimkehrer aus der Gegend um Ettenheim hatten sich 1963 getroffen und eine Mariengrotte und später eine Kapelle gebaut als Mahnung für den Frieden und zum Gedenken an die NICHT Heimgekehrten, an all die im Krieg, vor allem in der Hölle von Stalingrad gefallenen und gestorbenen.

Finde nun die Kapelle, die zum Frieden mahnt.
In der Kapelle ist eine Schnitzarbeit nach der Stalingradmadonna zu sehen, die der Arzt, Pastor und Künstler Kurt Reuber Weihnachten 1942 im Kessel malte, und seiner Frau schickte, mit dem letzten deutschen Flugzeug, das Stalingrad verließ.

Auf einem Stein wird dem Heimkehrerpfarrer Hermann B. gedacht. Geburtsjahr ist 19 AA
Der Glockenturm wurde erbaut im Jahr 19 BB
Zahl der gepolsterten Bänke in der Kirche (beide Reihen!) = CC
Sakristei und WC wurden 19 DD fertiggestellt
In der Kapelle hängt eine Holztafel mit der Aufschrift „Menschenwerk war euer Tod...“der wievielten Juli ist darauf notiert? = EE

Stelle dich also in die „Pforte der Heimat und des Friedens“ und peile (CC*EE)+AA+CC Meter nach BB+DD Grad.

Die Dose ist ein Halbliterglas. Die Kapelle ist nur Tags geöffnet!

Additional Hints (Decrypt)

va rvare Jhemry, PP Zrgre boreunyo qrf Jrtrf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)