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Unsinnig Kira Traditional Cache

Hidden : 11/21/2009
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein etwa 70m hoher Felsturm unweit des Wanderwegs Lupitsch - Sandling.

Unsinni Kirra


luftbüdl
DER NAME:

   1   Dieses oberhalb des Bergsturzgeländes von 1546 stehengebliebene Relikt wird im Volksmund als "unsinnige Kira" oder "unsrige Kira" bezeichnet. Vielleicht sollte es aber auch "unsichere Kira" heißen, da man über lange Zeit weitere Felsbewegungen fürchtete. (Weidinger)

  2   Unsinnig Kira ... von Kirche / Kirchturm (Mandl-Neumann)

  3   Unsinniger Kira ... Unsinniger Schrei (Rabeder)



EINE SAGE:

Das Bergwerk beim Michlhallberg wurde verschüttet und 38 Bergleute wurden lebendig begraben.
Lange Zeit noch hörte man die Bergleute Unsinnig schreien, weshalb diese Stelle die Unsinnig Kira heißt.



EINE WEITERE SAGE:

Es wird erzählt, dass der Bauer des Waldgrabenhofes einst einen ortsfremden Italiener zum Sandling führte, wo dieser heimlich einen Schatz gefunden haben musste. Denn als er nach einem Streit der beiden, bei dem der Bauer als Sieger hervorging und den schweren Buckelkorb mit dem Fund in Verwahrung nahm, der Fremde nächtens den Hof desselben anzündete und verschwand, fand man an der Stelle, wo der Korb gestanden ist, im verkohlten Trümmerhaufen des Hofes einen grossen Klumpen Gold. Mit dem Erlös konnte der Hof wieder in neuem Glanz erbaut werden.



DIE GESCHICHTE:

Am  SW-Abhang  des Sandlings, bei der  Unsinni Kirra am Michl Hallbach, ist in historischer Zeit ein Bergbau umgegangen. Das Ausseer Salzlager wurde also auch von der W-Seite angefahren. Der Sage nach soll schon um das Jahr 800 aus Schöpfbrunnen Sole gewonnen und in Holzröhren zu der Pfanne in der Seeau am N-Ende des Hallstättersees geleitet worden sein.
gockl mapsMöglicherweise wurde hier bereits in der Römerzeit Salz abgebaut. Ein Stück weiter unten befand sich vom 2.-4.Jht. n.Chr. eine römische Siedlung. Münzen, Fibeln und Hipposandalen wurden dort gefunden.
Historisch belegt ist, dass 1513 Laugwerksschächte am Michlhallberg angelegt wurden. Es gab zwei Stollen: der obere führte 520 m in den Berg und besass drei Laugwerke und einen 80 m langen Seitenstollen. Der untere war 480 m lang und besass ein Laugwerk.

Bereits 1546 wurden die Stollen bei einem Bergsturz verschüttet.



DIE GEOLOGIE:

Der Sandling besteht aus Dachsteinkalk, liegt aber auf einer plastischen Salztonunterlage auf, was zu Spannungen führt, die immer wieder Felsstürze und Muren ausgelöst haben. Der grosse Felssturz am Sandling ist bekannt: 1920 brach ein Felsturm in der Westwand zusammen. 6 bis 8 Millionen Kubikmeter lösten sich, mehrere Almhütten wurden verschüttet. Die Mure, die anschliessend langsam ins Tal wanderte, ist heute noch deutlich im Tal des Michlhallbachs zu sehen.
Das Auseinanderbrechen des Sandlings als Folge einer im Zusammenhang mit dem Salinar stehenden aktiven rezenten Tektonik lässt sich weiters am Ablösen des Feldturms "Unsinni Kirra" beobachten - was den Salzbergbau am Michlhallberg katastrophal beendet hat.



nach obenDER ZUSTIEG:

Am kürzesten vom Parkplatz beim Gasthof Sarsteinblick oberhalb von Lupitsch - von dort in ca. 45 Minuten zum Cache.
Der Weiterweg auf den Hohen Sandling ist höchst empfehlenswert!
Bei einem markanten Stein (siehe Foto!) rechts rauf in den Wald, und nach wenigen Metern sind der Turm und die unglaublich glatte Felswand zu sehen.
Geht auf jeden Fall auch zwischen Turm und Felswand durch! Erst dort könnt ihr den Platz auf euch wirken lassen.



DAS GELÄNDE:

Bis zur Abzweigung gepflegter alpiner Wanderweg, dann weglos zum Cache.
NACH dem Cache: zwischen Turm und Wand braucht man 1-2x die Hände, hinter dem Turm ist Vorsicht geboten - dort gehts recht steil runter!



DER CACHE:

Die LockLock-Box, etwa 20x10x10cm groß, befindet sich unterhalb eines eher kleineren Felsklotzes recht vor dem Turm, genau unterhalb des Symbols am Spoiler-Foto.
Inhalt: StashNote, Logbook, Bleistift. Holzpuzzle, Auto, Figur.

Der Empfang ist wegen der hohen Felswände & Türme sehr dürftig - die Genauigkeit beim Legen war 13m. Geht bitte nicht ohne Hint/Spoiler los!

Eine Umrundung des Turms ist wegen des Steilwaldes im Südosten eher nicht möglich. Aber geniesst den Ort! Geht auf jeden Fall zwischen den Wänden durch!



RAUFKLETTERN?

Wenn man dort unten steht,kann man ja fast nicht glauben, dass in den Wänden keine Routen eingebohrt sind.
Laut Rabeder wurde die NW-Kante 1971 erstbegangen (IV+, etwas brüchig). Dort sind keine Spuren zu sehen - aber an einem schönen gestuften Riß in der Ostwand stecken ein paar schon recht alte geschlagene Haken. DAS soll aber bitte keine Aufforderung sein!


Additional Hints (Decrypt)

VK / rvaf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)