Der Cache liegt an einem Ort, an dem letzte
Spuren - in Form von baulichen Überresten, Obstgehölzen, zwei alten
Dorflinden und einer Allee - auf frühere Besiedlung schließen
lassen.
Göhrigk, ein kleines Dorf in der
unmittelbaren Nähe zu Steinitz, wurde in den 70er Jahren
aufgegeben, seine baulichen Überreste in den 90er Jahren
beseitigt.
Wie kam es dazu? Die Landschaft ist durch
Altbergbau geprägt. Durch den Abbau von Braunkohle zwischen 1850
und 1913 untertage hat sich das Gebiet auf einer Fläche von über
200 ha landschaftlich stark verändert. Die ehemaligen Stollen sind
überwiegend eingestürzt, so dass eine bewegte Topographie
entstanden ist.
Der Göhrigker See in unmittelbarer Nähe wurde
im Zuge der Renaturierung angelegt. Der Ursprung des Sees ist auf
ein Tagebaurestloch zurück zu führen. Ortskundige nutzen den See
als Bade- und Angelgewässer. An zentraler Stelle, unmittelbar am
Badebereich des Südufers, zeichnet sich eine Landzunge ab, die im
Volksmund "Lorelei" genannt wird. Die nördlichen und östlichen
Uferbereiche bestehen aus einem Schilfgürtel und sind Teil des
Landschaftsschutzgebietes "Steinitz-Geisendorfer
Endmoränenlandschaft".
Eine Besonderheit sind hier vor allem die Bruchfelder (Entstehung
durch Einsturz unverwahrter Stollen des Braunkohlentiefbaus Ende
des 19. Jahrhunderts) und die in einem dieser Felder befindlichen,
sehr markanten alten "Brucheichen".

Ob von dieser Landschaft tatsächlich noch
Gefahr ausgeht, wie aufgestellte Schilder behaupten, vermag der
Owner nicht zu beurteilen. Auf jeden Fall geschieht das Betreten
auf eigene Gefahr.
In den nächsten Jahren ist eine
Umfeldgestaltung des Gebietes geplant um es für sanften Tourismus
zu erschließen. Ich denke, der Ort ist heute schon einen Besuch
wert und wünsche viel Spass beim Entdecken...