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Der grausigste Knecht vom ganzen Argental Multi-Cache

Hidden : 12/18/2009
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Die Geschichte:


In diesem Dorf gab es vor vielen, vielen Jahren einen Küster. Der Küster war der, der sonntags in der Kirche immer die Orgel spielt. Und manchmal spielte er auch nachts auf der Orgel in der Kirche, zu der er ja den Schlüssel hatte, und darum konnte er kommen und gehen, wann er wollte.


In dem Dorf lebte ebenso ein Knecht, ein wilder Kerl der dauernd irgendwas ausheckte und nichts als dummes Zeug im Kopf hatte. Und das, obwohl er Knecht beim Pfarrer war und sich weiß Gott hätte anständiger benehmen müssen.


Einer, der diesen Knecht nicht ausstehen konnte, war der Küster. Und an einem kalten Herbstabend tauchte in dem sündigen Schädel des Knechts der Gedanke auf, dem Küster jetzt einen ordentlichen Schrecken einzujagen. Dieser Schurke hat sich mit einem weißen Laken als Gespenst verkleidet und sich dazu eine Maske aufgesetzt, eine Fratze, die irgendwie leuchtete. Und so schlich er sich in die Kirche. Und da sitzt nun der arme Küster in aller Seelenruhe und spielt so himmlisch schön. Plötzlich hört er im Gotteshaus ein fürchterliches Gebrüll und vorne am Altar steht ein Scheusal, eine grässliche Spukgestalt. Kein Wunder, dass der Küster entsetzt aufschrie und auf den Ausgang zustürzte, so schnell ihn die Beine nur trugen. Doch hinterher kam ihm das Gespenst, es wollte auch raus. Ja, der Knecht wollte auch raus, denn allein in der Kirche zu bleiben, traute er sich nicht! Er hatte nämlich selber Angst vor Gespenstern. Aber da traf ihn die Strafe. Gerade als er sich durch das Kirchentor zwängte, spürte er, wie ihn jemand von hinten zu packen kriegt, und da gefror im vor Schreck das Blut in den Adern. Denn wer sonst könnte ihn am Schlawittchen packen, wenn nicht ein Gespenst oder womöglich gar der Herrgott selber, der ihn für das bestrafen wollte, was er dem Küster angetan hatte, obendrein noch in Gottes Haus!


Der nächste Tag war ein Sonntag und als die Dorfbewohner mit dem Pfarrer und dem Küster an der Spitze zur Kirche kamen, da fanden sie den Knecht kalt und steif vor der Kirchentüre liegen. Aber es war weder ein Gespenst noch der Herrgott im Himmel, der seine Hand nach dem Knecht ausgestreckt hatte, es war die schwere Kirchentür gewesen, die hinter ihm zugeschlagen war und sein Gespensterlaken festgeklemmt hatte, so daß er nicht mehr loskam. Tot war der Knecht deshalb nicht, aber lebendig war er auch nicht mehr, o nein. Denn das Blut war ihm ja in den Adern zu Eis gefroren und es taute nie wieder auf. Und auf diese Weise wurde er zu einem Gespenst. So ergeht es dem, der im Gotteshaus Unfug treibt!

Weder der Pfarrer noch die Gemeinde wußte, was sie mit ihm machen sollten, denn begraben konnten sie ihn ja nicht, wenn er nicht richtig tot war. Darum hoben sie ihn einfach auf, so stocksteif wie er war, und legten ihn ihn einen gläsernen Sarg. Dort liegt er heute noch, in der kleinen Seitenkapelle dieser Kirche. Nur die Knechtskleider die er einst trug, zogen sie ihm aus und gaben ihm neue Kleider aus Samt und dazu ein wenig Schmuck, damit sein Anblick etwas weniger grausig war.



Deine Aufgaben:

A
Gleich im Kirchenvorraum kannst Du die Spuren des wüsten Treibens des Knechtes erkennen, denn dort hat er sich an der Fahne des Ritter Arnold vergriffen und dort ein    _ _ _ _ _    ausradiert. Der 3. Buchstabe - 1 sei A.

B
Du verlässt den Vorraum noch nicht, denn Dir fällt eine wunderschöne Miniatur ins Auge, die von Dir Dein mitgebrachtes Almosen abverlangt. Die Apparatur lässt Dir den "Bewohner" erscheinen (aber nur, wenn Du Dich vorher vergewissert hast, daß der Stromstecker eingesteckt ist). Sofort erkennst Du, dass der Knecht hier seine Finger im Spiel hatte und den Gegenstand in den Händen gegen ein/-e/-en    _ _ _ _ _    vertauscht hat (Hint: essbar). Hier brauchen wir ebenfalls den 3. Buchstaben - 2 = B.

C
Verzückt fällt Dein Blick nach diesem kleinen Schauspiel auf die grauen Gesangsbücher und schlägst das Lied Nr. 654.1 auf, welches in jener unglückseligen Nacht der Küster spielte, als das heidnische Gebrüll einsetzte. Immerhin weißt Du nun, wer in DIR wohnt: es ist    _ _ _ _ _ _     _ _ _ _ _   . Der 5. Buchstabe sei C.

D
Auf der rechten Seite des Kirchenschiffs trieb es der Schelm aber gar zu bunt und er hat dem Heiligen etwas Grausiges in die Hand gegeben. Nämlich ein/-e/-en    _ _ _ _  ! Nimm den 4. Buchstaben - 2 und Du hast D.

E
Nun betrete im Altarraum durch das rechte Sandsteingewölbe mit den zwei Köpfen die Arnoldskapelle . Da liegt er vor Dir, der Knochenknecht. Aber welchen falschen Namen schrieb man auf sein Totenbett, denn nichts soll die Dorfbewohner an jenen Knecht erinnern? Sie nannten ihn fortan    _ _ _ _ _ _ _ _    _ _ _ _ _ _ _ _  ! E ist hiervon der 5. Buchstabe!

F
Aber nicht nur der Knecht fand hier seine letzte Ruhe, sondern auch Andere. Wenn Du Ihren Rang und Namen liest, weißt Du, dass ihr Blut    _ _ _ _     war. F sei der 1. Buchstabe - 2.

Den Cache findest Du bei: Nord 47° 37.ABC / Ost 009° 39.DEF


Allgemeines:

* Die Rätselfindung musst Du in einem Gotteshaus vornehmen, benimm Dich bitte also dementsprechend!
Aber verrate nichts von Deiner "Mission Geocaching", Du kannst Dich ja als Wallfahrer oder Pilger ausgeben
(das würde auch Dein Outfit erklären).

* Der Knecht war zu später Nacht unterwegs. Da Ihr Euch besser zu benehmen wisst als der Knecht, tut Ihr das bitte nicht! (Die Kirchentüre wird nachts eh geschlossen sein).

* Der Cache selbst ist natürlich AUßERHALB des Gotteshauses.

* Wer mit dieser Art von Cache ein Problem hat, der lasse ihn links liegen.

*WICHTIG: Du solltest unbedingt ein 5 oder 10 Cent-Stück dabei haben.

* Bitte keine verräterischen Logs oder Fotos !


* Wann die Gottesdienste oder Veranstaltungen in der Kirche stattfinden, könnt Ihr hier erfahren:
Seelsorgeeinheit Argental

Additional Hints (Decrypt)

DF NOP=13, DF QRS=13 Svanyr: CRGyvat na Ubym

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)