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Monsters ganz privat - #5 Boromir der Bücherwurm Traditional Cache

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HerrRitschwumm: Wie schon vor längerer Zeit angekündigt, ist es nun leider so weit: Nachdem das Team opsometha schon vor einem Monat nach Coesfeld gezogen ist, haben nun auch die Monster alle Umzugsvorkehrungen getroffen und ziehen zu uns ins Münsterland.
Wir haben gehört, dass ihnen der Abschied nicht leicht fällt und sie euch alle sehr vermissen werden.
Im Namen unserer Monster bedanken wir uns für alle Cacher, die ihnen einen kurzen Besuch abgestattet haben und so für Gesellschaft sorgen.
Die Monster (und wir) werden euch vermissen.
Wenn ihr mal im Münsterland seid: Kommt vorbei =)

Liebe Grüße

Team opsometha

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Hidden : 11/29/2009
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Unser fünftes Monster erhält Einzug in Wuppertal




Boromir der Bücherwurm


Vor langer, langer Zeit lebte Boromir ein recht gemächliches Leben als gewöhnlicher Bücherwurm in der Bibliothek von Alexandria.

Er lebte in der Abteilung „Ägyptisches Recht der dritten Dynastie“ (zugegebenermaßen ein recht trockenes Thema, was wohl auch am Zustand der Papyrusrollen lag) in einer Schriftrolle mit Bestimmungen zum Bau der ersten Pyramide als Beisetzungsstätte.
Damals waren Bücherwürmer noch längst nicht so bekannt wie heute, und so wohnten Boromir und seine Sinnesgenossen unbehelligt von den Bibliotheksbesuchern in den weniger bekannten Schriften.
Bücherwürmer wechseln ihre Behausung regelmäßig, wenn sie diese ausgelesen haben. Ausgelesene Bücher oder Schriften werden allerdings nicht achtlos fortgeworfen, sondern in einem großen Festschmaus aufgegessen.

In einer Sache unterschied sich Boromir jedoch schon immer von den anderen Bücherwürmern: Musste es mit dem Lesen schnell gehen oder war ihm die Lektüre schlicht und einfach zu langweilig, dann fraß er das Buch direkt und wusste augenblicklich genauestens über den Inhalt bescheid. Allerdings war ihm das normale Lesen lieber, denn vorher nicht ausgelesene Bücher lagen ziemlich schwer im Magen.


Eines Nachts, die ansässigen Bücherwürmer feierten gerade mal wieder eines ihrer regelmäßigen Lesefeste, fühlte sich Boromir ungewöhnlich müde und verabschiedete sich schon früher als gewöhnlich von den anderen.
Auf dem Weg zu seiner Schriftrolle kam er an dem alten Bibliothekar vorbei, der fast jede Nacht in Schriften vertieft bei Kerzenschein in der Bibliothek zubrachte. Diese Nacht lag er wie so oft friedlich schlafend zusammengesunken über einem Buch. Boromir lächelte im Vorbeikriechen, denn er freute sich immer wieder, wenn es Menschen gab, denen Bücher so viel bedeuteten wie ihm, darum hatte er den Alten lieb gewonnen.

Grade als er in sein Papyrus schlüpfen wollte, hörte er ein Geräusch. Er drehte sich um und sah, dass der Schlafende sich streckte.
Aber oh Schreck! Mit dem Unterarm stieß er dabei an die Kerze, die auf den Boden fiel und immernoch brennend bis zum ersten Regal rollte.
Boromir musste mit Grauen ansehen, wie die erste Schriftrolle Feuer fing.
Nach einem kurzen Moment der Regungslosigkeit wusste unser tapferer Bücherwurm, was geschehen würde. Aber er wollte nicht tatenlos zusehen, wie die ganze Bibliothek abbrennt und so tat er das einzige, was er mit seiner besonderen Gabe tun konnte: Er fraß so viele Bücher wie möglich und verinnerlichte so ihren Inhalt.
Völlig vollgefressen und benommen von dem Rauch des Feuers konnte er sich kaum noch bewegen. Und wären nicht die anderen Bücherwürmer so mutig gewesen, ihn und den alten Bibliothekar aus den Flammen herauszutragen, so wäre wahrscheinlich alles umsonst gewesen.
Niemand konnte sich hinterher erklären, warum der Alte VOR und nicht IN der Bibliothek bewusstlos aufgefunden wurde, denn die Bücherwürmer hatten schnell wieder das Weite gesucht.

Durch diese Überdosis von Büchern wuchs Boromir über die Jahre zu einem verhältnismäßig großen Bücherwurm heran, weshalb es ihm schwerfällt, sich in Bibliotheken zu verstecken.
Nach dem Bibliotheksbrand wusste Boromir lange Zeit nicht, wohin, denn für eine Bücherwohnung war er schon kurz nach dem Brandfall viel zu groß.


Doch durch Umstände, die zu kompliziert sind, um sie an dieser Stelle zu erklären, traf er auf Feodor von Flatterich, der ihn in seinem Schloss aufnahm und ihn in seiner Privatbibliothek wohnen ließ.
Aber schon nach kurzer Zeit hatte Boromir dort alle Schriften auswendig gelernt und fing an, sich zu langweilen.
Herr von Flatterich, der mal wieder kurz vor dem Flug nach Wuppertal in seine Ferienwohnung stand, kam eine tolle Idee: Ihm fiel ein, dass an der Schule von Zerberus dem Zyklopen ein Lehrer für Literatur und Geschichte gesucht wurde.
So nahm er Boromir mit dorthin, dieser bewarb sich und bekam den Job.
Bezahlt wird er mit alten Büchern aus dem Schulbestand, aus denen er noch viel nützliches lernen kann.
So suchte sich auch Boromir eine Wohnung in Wuppertal, in der er genug Platz für seine Bücher hat.
Doch da die Kommunikation zwischen Bücherwürmern und Menschen nach wie vor ziemlich schwierig ist, weiß kaum ein Mensch um Boromirs wertvolles Wissen um die verschwundenen Schriften aus der Alexandrinischen Bibliothek.
Doch vielleicht könnt Ihr ihm das ein oder andere Stückchen Wissen entlocken...

Wenn Ihr ihn besuchen möchtet, nehmt am Besten ein Pixibuch mit, denn unser Bücherwurm hat dort nicht nur seine Wohung, sondern auch eine Büchertauschbörse für Pixibücher eingerichtet.
Andere Gastgeschenke sind überflüssig, einzige Ausnahmen: Andere kleine Bücher, die in die Wohnung passen und natürlich Coins und TBs auf der Durchreise.

Bitte wieder so tarnen wie vorgefunden, danke!



Happy Hunting wünscht das Team opsometha

Additional Hints (Decrypt)

onhzfghzcs, ubym qnibe

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)