Skip to content

Schloss Lehen Traditional Cache

This cache has been archived.

Sir Quickly: na dann... ab in die Tonne.

More
Hidden : 11/30/2009
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:



Schloss Lehen

Mit diesem Cache möchte ich zeigen, dass der Salzburger Stadtteil Lehen auch seine schönen Seiten hat. Viele Leute, besonders "Zuagroaste" wie ich, kennen nur die Ignaz- Harrer-Straße und sind oft froh, wenn sie aus Lehen wieder weg sind. Wer aber weiß, dass in Lehen sogar ein barockes Schloss steht?

Geschichte

Ursprünglich befand sich an dieser Stelle ein Bauernhof, der bereits 1566 urkundlich erwähnt ist. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde an dieser Stelle dann ein stattlicher Herrensitz von Baumeister Andreas Pernegger erbaut. In der Folge hatte es wechselnde Besitzer:

* ab 1670: Johann von Fletting, Obrist und Burghauptmann der Festung Hohensalzburg. Er ließ die Madaillons im 1. Obergeschoß malen, mit den Portraits der habsburgischen Herrscher Matthias, Rudolf II., Ferdinand II., und Ferdinand III.

* ab 1675: Georg Ehrenreich Stockhamer, Besitzer u.a. des Sternbräus und des Gasthofes „Goldener Hirsch“. Er fügte zu den bereits vorhandenen Portraits Eb. Max Gandolph von Kuenburg und Kaiser Leopold I. hinzu.

* ab 1725: Christian Kajetan Geschwendtner, Eisenhändler.

* ab 1764: Matthias Lürzer, bürgerlicher Handelsmann.

* ab 1807: Während der napoleonischen Kriege diente das Gebäude als Gasthaus und Bierausschank mit wechselnden Eigentümern.

* 1860 erwarb Maximilian Karl Lamoral O’Donnell, Graf von Tyrconnel das Schloss für seine Gattin Clotilde Gräfin Hardegg, die es als Sommerlandsitz nutzte. Sie verkaufte das Gut 1886 an den Lazarettfonds. Maximilian O´Donell war der Offizier, der Kaiser Franz-Joseph beim Attentat am 18.Februar 1853 das Leben rettete.

* Der Lazarettfond plante verschiedene Nutzungen. Die Pläne für die Einrichtung einer Irrenanstalt scheiterten 1889. Schließlich wurde das Schloss in ein Seuchenspital umgewandelt. Heftige Proteste der umliegenden Gemeinden Maxglan, Liefering und Siezenheim bewirkten aber eine Verlegung in das St.-Johanns-Spital.
Nutzung für Blinde und Taubstumme

* Anlässlich des 50-jährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Josef faßte der Salzburger Landtag am 15. Jänner 1895 den Beschluss, "zur würdigen Feier der glorreichen Regierung S.M. Kaiser Franz Josef I. eine Landes-Erziehungsanstalt für blinde und taubstumme Kinder zu gründen".

* Das dem Lazarettfonds gehörende O`Donell`sche Schloss in Lehen mit seinem umfriedeten Park wurde im Februar 1897 um den Preis von 30.000,-- Gulden vom Land Salzburg angekauft und unter Aufwendung von weiteren 11.000,-- Gulden adaptiert.

* Am 16. September 1898 fand im O`Donell`schen Schlosse in Lehen die feierliche Einweihung der Landes-Taubstummenanstalt Salzburg statt. Direktor Ludwig Angelberger begann am 19. September 1898 den Unterricht mit 12 Kindern in der ersten Klasse.

* 1908/09 wurden Schule und Internat erweitert.

* Während des 2. Weltkrieges wurde das Gebäude für die Hitlerjugend genutzt.

* Nach dem 2. Weltkrieg wurde es von der Amerikanischen Besatzungsmacht übernommen.

* Seit 1949 ist das Bundesland Salzburg Eigentümer des Schlosses. Heute sind darin das "Landesinstitut für Hörbehinderte" sowie die "Josef Rehrl Schule", eine Volks- und Hauptschule für gehörlose und schwerhörige Kinder, untergebracht. 1979-1983 fand eine umgehende Sanierung statt, bei der das Schlösschen in seinem Charakter eines Sommerlandsitzes weitgehend wiederhergestellt wurde.
Kunstgeschichte

Schloss Lehen ist ein dreigeschossiger kubischer Bau, der im Kern aus dem 17. Jahrhundert stammt. Die Ostfassade besitzt einen mit Haube und Laterne bekrönten schlanken Turm mit einer Loggia im 3. Stock samt schmiedeeisernem Brüstungsgitter aus dem 17. Jahrhundert. Im 1. Obergeschoss befinden sich zwei gangartige Räume mit kassierten Stuckdecken aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Im 2. Obergeschoss befinden sich Räume mit gemalten Rundmedaillons in Stuckumrahmung, unter den Herrenporträts zeigt des Fürsterzbischofs Johann Ernst Graf Thun.

Die Malereien in der Kapelle stammen aus dem 20. Jahrhundert. In der Kapelle befindet sich ein Barockaltar, auf dessen Altarblatt die Schmerzhaften Muttergottes aus der Mitte des 18. Jahrhunderts dargestellt ist. Lorenz Hübner (1792) beschreibt den Gutshof folgendermaßen: "Der Kaufmann-Luerzerische Hof, etwas entfernter von der Stadt und Straße, links auf einem Hügel, ein sehr geräumiges und langes Gebäude, mit Altanen und Thürmchen, wobey ein großer und breiter Garten mit mehreren Lusthäusern sich befindet, der mit einer Mauer umgeben ist." (Band 1, S. 488)

Quelle: Wikipedia

ZUM CACHE:

Parken könnt ihr in der Kurzparkzone gleich gegenüber des Caches. Und weil auf der anderen Straßenseite Wohnhäuser (mit Balkonen und neugierigen Muggle-Augen) stehen, gilt ganz besonders:

BE VERY STEALTHY

Und nun viel Spaß bei meinem ersten in Salzburg gelegten Cache!

Additional Hints ()

vaunyvre rva Oerggfcvry? / vaunyr n obneqtnzr?

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

Advertising with Us