Obige Koordinaten sind nicht das Final!
Parken könnt ihr am Parkplatz/Festplatz Niedersand (N 48° 53.011 E 008° 09.095.)
Das Final liegt im Naturschutzgebiet. Weg muß am Final nicht verlassen werden.
Per Fuß und Rad gut zu erreichen. Mit dem Auto verboten!!!
Viel Spaß beim Rätseln und dem kleinen Sparziergang.
Ein Plittersdorfer ...?
Dass die Rheinauen im Sommer einer Tropenlandschaft ähneln, ist uns allen bekannt. Wenn dann noch der Rhein über lange Monate einen extrem hohen Stand hat und das Wasser die Landschaft hinter dem Damm überflutet, ist dort eine urwaldähnliche Vegetation zu beobachten. Das Millionenheer der Schnaken ist vergleichbar mit den Moskitoschwärmen des Amazonasgebietes. Am besten kannten sich in dieser Landschaft über Jahrhunderte die Fischer aus, die mit ihren Nachen jeden Altrheinarm befischten. Manch seltener Fang ging ihnen dabei ins Netz. Früher war der Salm oder Lachs eine begehrte Beute, aber auch Hechte und Karpfen von bis zu 45 Pfund sollen kein Fischerlatein gewesen sein. Es soll auch Zeiten gegeben haben, wo es in den Fischkörben an geeigneten Stellen versenkt, von Aalen bis zur Armdicke nur so gewimmelt hat. Ein ganz besonderer Fang machte der Fischer G. M. im zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Frühmorgens bestieg er seinen Nachen im Niedersand, um seine Reusen zu leeren und nach dem Rechten zu sehen. Ein Netz an seinem Hut befestigt und über das Gesicht und Hals hängend, schützte in vor den lästigen Schnaken. Er steuerte seine Fanggründe im Ruschie zu. G. hatte die ersten Reusen geleert und freute sich über den guten Fang. Auf dem Weg zur nächsten Reuse, die er in ziemlich flachem Wasser liegen hatte, bemerkte er schon aus einiger Entfernung, dass hier etwas Außergewöhnliches in seiner nassen Falle saß. Langsam glitt sein Boot zur Reuse, die er mit geübtem Griff aus dem Wasser hob. Doch genau so schnell wie er sie oben hatte, ließ er sie wieder fallen. Der Schreck fuhr ihm durch alle Glieder, denn was er gesehen hatte, glaubte er selbst nicht. Der ansonsten unerschrockene Fischermann setzte sich in seinen Kahn, pfetzte sich in die Wange und hievte die Reuse am Haken ins Boot. Beherzt steuerte er den heimatlichen Hafen, den Niedersand an, band den Nachen fest und rannte nach Hause. Auf dem Weg dorthin hatte er ein paar Frühaufstehern erzählt, was passiert war und was sich in seinem Boot befindet, was ihm jedoch niemand glaubte. Auch damals war bekannt, dass Fischer ein besonderes Latein beherrschten und mitunter Sprüche klopften. Als er jedoch mit einer Axt bewaffnet zum Niedersand zurückrannte, war die Neugier der anderen geweckt und siehe da, das Fischerlatein war Wirklichkeit. Wie ein Blitz zuckte die Axt durch die Morgenluft und traf durch die Reuse hindurch. Fischer G. M. wurde nach dieser Tat als großer Held gefeiert.
Auch heute noch kann man den FANG, dieser wahren Geschichte im Plittersdorfer Rathaus bestaunen.
(Quelle: Rastatt und seine Dörfer, Gedichte und Geschichten der Heimat, von G. Schwarz)
Final:
N 48° 52. XYZ
BWW erster Buchstabe = X - 5
BWW zweiter Buchstabe = (Y : 3) : 2
BWW dritter Buchstabe = Z - 13
E 008° 08. UVW
BWW drittletzter Buchstabe = U + 5
BWW zweitletzter Buchstabe = V - 4
BWW letzter Buchstabe = W - 7
Zur Kontrolle: Die Quersumme des BBW vom Fang ist 14 Prüfe Deine Lösung