
Geschichtliches zur Isenburg:
Das genaue Alter der Isenburg kennt man nicht, doch die
Historiker vermuten ihre Anfänge bereits im 12. Jahrhundert. Aus
verschiedenen Quellen weiß man, daß 1345 eine Jutta von Ascheid,
Witwe des Ritters Johann von Isenburg und Herr zu Arenfels, wegen
ihres "Wittums und Heiratspfennigs" das bergische Haus Isenburg
erhielt.
Der Standort bot sich an. Direkt am Strunderbach gelegen, zeugen
noch heute eindrucksvolle Wassergräben und Teiche von der
Wehrhaftigkeit der Anlage. Sohn Wilhelm erbt die Burg. In den
Jahren 1440 bis 1450 wird er als Ritter auf den Porzer
Ritterzetteln geführt. 1608 kam der Besitz in die Hände der Familie
von Rodenkirchen. 1740 ging die Burg an Johann Wilhelm von Lünink,
1744 an Graf Hermann von der Horst und 1799 an Hofkammerrat
Bertoldi in Mülheim, welcher im Jahre 1803 das jetzige Herrenhaus
errichtet. 1823 ist F. Elvers, 1832 Baron Lockhorst und 1833
Heinrich von Sybel neuer Besitzer der Isenburg. 1980 ging der
Besitz an die Stadt Köln. Zwei Jahre später wird die Isenburg
verkauft und von Grund auf restauriert.
