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Hohenwischer Brack EarthCache

Hidden : 11/29/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Wo die Elbe bei einer Sturmflut mit Nordseewasser den Deich durchbricht, spült das einströmende Wasser eine "Brack" aus. Das dabei durchfliessende Wasser spült tiefe und großflächige Löcher, die in früheren Zeiten wegen des hohen Aufwandes nicht aufgefüllt wurden. Wo eine Brack entstanden war, mußte der neue Deich oft um das entstandene Gewässer herum neu gebaut werden.
Die Bracken der historischen Deichbrüche lassen aufgrund der Verteilung des ausgespülten Untergrundes Rückschlüsse über die Art des Deichbruches und die verursachende Sturmflut zu. So läßt sich erkennen, ob ein Deich von der Seeseite, an der Krone (Kammstürzung) oder durch Unterspülen (Grundbruch) gebrochen ist.

Das Hohenwischer Brack im Alten Land ist eines von vielen Zeugnissen früherer Sturmfluten; es entstand 1962 bei einem breiten Deichbruch (gelbe Pfeile im Bild).
Die besondere Bedeutung dieses Bracks liegt darin, daß seine Entstehung und seine ursprüngliche Form genau dokumentiert worden sind. Der Untergrund besteht aus Sand, der von etwa 3 m Torf und Klei überlagert wird. Das Ausmaß der Zerstörung wurde im März 1962 durch eine Arbeitsgruppe des Instituts für Geographie der Universität Hamburg kartiert. Durch den Deichbruch war ein 10,7 m tiefer Kolk entstanden, aus dem insgesamt 26.900 m³ Bodenmaterial erodiert worden waren. Der größte Teil des Sediments wurde in einem 800 m langen und 400 m breiten Schwemmfächer abgelagert. Große Torfbrocken waren noch hundert Meter über den Rand des Schwemmfächers hinaus verfrachtet worden. Die Gewalt des Wassers zerstörte zwei Häuser vollständig. Vor Ort zeigen Infotafeln auf Kartenausschnitten den Deichverlauf kurz vor und nach dem Deichbruch, zum Vergleich wird auch ein jüngerer Kartenauschnitt abgebildet. Zum vierzigsten Jahrestag wurde in Gedenken an die Opfer eine Stahlskulptur eines Moorburger Bildhauers aufgestellt und eine Granittafel mit 76 Namen von Opfern zwischen Cranz und Harburg ausgelegt.




Gut 800m nördlich befindet sich das Gutsbrack. Es geht auf einen Schleusenbruch bei der Petriflut am 22. Februar 1651 zurück. Seine heutige Ausdehnung erfuhr es in der Markusflut am 7. Oktober 1756, als hier der Deich zum zweiten Mal brach. Das Gutsbrack wurde früher als "Prophetenbrack" oder "Wetterfrosch" bezeichnet, da sich sein Wasser bei bevorstehendem Unwetter gelb färbte. Diese Erscheinung ist seit der Umgestaltung des Nordrandes des Bracks in Folge der Sturmflut von 1962 nicht mehr beobachtet worden. Bei einem kleinen Spaziergang über den halbkreisförmigen Deich wird das Ausmass des Deichbruches deutlich.






Logbedingungen: Lade ein Foto von dir und/oder deinem GPSr vor dem wellenförmigen Stahldenkmal am Rande des Hohenwischer Brack im Hintergrund zu deinem Logeintrag hoch.
Welchen Durchmesser hat das Gutsbrack heute zwischen den Bruchkanten, welche als Referenzpunkt angegeben sind? Messe mit deinem GPS-Empfänger von Uferkante zu Uferkante. Dabei solltest du einen zweistelligen Wert erhalten und nicht die etwa 140m voneinander entfernten Referenzpunkte überprüfen
Änderung April 2010: Es gibt nun einen Autoresponder für die automatische und umgehende Logfreigabe.
Runde dazu das Messergebnis auf ein vielfaches von 10 und sende deine Lösung mit deinem Cachernamen im Betreff an GC230FF.[Messergebnis]m@e-mail.de.

Beispiel: bei einem Messergebnis von 143m sendest du die Nachricht an GC230FF.140m@e-mail.de.
Öffentlicher Hint aus Gründen: bei einem Messergebnis von rund 40m habt ihr wahrscheinlich das falsche Brack vermessen (dabei gibt es doch die Referenzpunkte!), bei rund 140m habt ihr nicht das Brack, sondern den Abstand der Referenzpunkte gemessen.


Additional Hints (No hints available.)