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Der Ost-Zingst EarthCache

This cache has been archived.

Irrwicht08: Feierabend!

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Hidden : 1/16/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


Der Zingst - oder die Halbinsel Zingst – schließt sich als langgestreckte Zunge östlich an den Darß an.

Das Gebiet des Zingst wurde durch die letzte Eiszeit, die Weichseleiszeit, vorgeformt. Vor ca. 12.000 Jahren entstand eine Jungmoränenlandschaft, die aber noch einmal grundlegende Veränderungen erfuhr, als das Eis im Norden zu schmelzen begann. Befreit von der Last des Eises, erhob sich vor ca. 7.000 Jahren der skandinavische Block. Als Folge stieg der Wasserspiegel der Ostsee schnell an. Tief liegende Landflächen wurden überflutet, nur die Höhenrücken blieben als Inseln zurück.
Es ist anzunehmen, dass sich der Zingst aus mindestens 3 Inselkernen gebildet hat, die jedoch weiter seewärts als das heutige Land lagen. Zwei kleinere Inselkerne befanden sich westlich des jetzigen Ortes Zingst und im Bereich des heutigen Osterwaldes. Ein dritter, wesentlich größerer, langgestreckter und flacher Kern, der nur geringfügig den Wasserspiegel überragte, dehnte sich weit nach Osten aus. Bevor der Meeresspiegel vor 5.000 Jahren etwa die heutige Höhe erreichte, wurden höhere Inselteile abgeschliffen und eingeebnet. Im Zusammenhang mit küstendynamischen Prozessen entstanden Strandwälle und Hakensysteme, die zum Teil längst wieder vom Meer aufgearbeitet worden sind. Vor allem die Nordküste, die Wind und Wasser am stärksten ausgesetzt ist, erfuhr häufiger starke Veränderungen. Vor ca. 4.000 Jahren bildete sich der Zingst heraus. Ende des 19. Jahrhunderts wurden wegen sich häufender Sturmhochwasser die Deiche im Zuge der Reparaturen wesentlich erhöht und zusätzliche Deiche (Querdeiche) als Verbindungen zwischen Ostsee- und Boddendeich errichtet. Darüber hinaus wurde der Prerowstrom, der ohnehin schon fast versandet war, an der Mündung zugeschüttet. Später wurde noch Kirchenort mit Prerow durch einen festen Damm verbunden. Seither gibt es die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.
Die Halbinsel veränderte und verändert weiterhin ständig ihr Gesicht. Mit ungeheurer Kraft trägt das Meer bei Westwindlage an windexponierten Küstenabschnitten Erdreich samt Bewuchs ab und transportiert es entlang der Küste. Erst an windabgewandten Küstenabschnitten kommt der Sand zur Ruhe, wird angelandet. Dieser Prozess, der als Küstendynamik bezeichnet wird, kann heute nur noch an wenigen Stellen der deutschen Ostseeküste ungehindert ablaufen. Er war ein wesentliches Kriterium für die Ausweisung des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft im Jahr 1990.
Der Zingst wächst nach wie vor. Große Mengen Sand, die am Darßer Ort nicht zur Anlandung kamen, werden in die Prerow-Bucht verfrachtet. Auf der Schorre und am Strande des Zingst entlang wandern sie Richtung Osten und setzen sich als Verlängerung an den Ausläufer des Zingst an. Was auch dort noch keine Ruhe findet, baut das jüngste Land, das große Windwatt, genannt der Bock, auf. Von der Küste besonders bei Sturmhochwasser abgetragener Sand, wurde und wird aber auch zu Dünen aufgeweht. Ein schmaler Dünensaum von 2,50 m Höhe begrenzt den Zingst seeseitig. Am Ostende steigt dieser zu einem über 13 m hohen „Gebirge“, der Hohen Düne von Pramort, an.
Die Hohe Düne von Pramort ist das größte unbewaldete Weißdünenfeld an der deutschen Ostseeküste. Östlich davon schließt sich eines der wertvollsten Primärdünenfelder des Nationalparks an.
Dünen werden entsprechend ihres Alters und ihres Humusanteils in verschiedene Typen untergliedert:
Dem Alter nach werden Primär-, Sekundär- und Tertiärdünen unterschieden. Je nach Humusanteil werden Weiß-, Grau- und Braundünen unterschieden, wobei die Weißdünen weitestgehend unbewachsen sind. Sie enthalten kaum Nährstoffe und lassen Regenwasser sofort durchsickern. Auf ihnen wachsen nur Pflanzen, die extremen Umweltbedingungen, wie intensiver Sonneneinstrahlung und extremer Trockenheit, trotzen. Dazu gehören die oben genannten Salzgrasgewächse, wie z. B. der Queller oder die Salzaster. Sterben diese Pionierpflanzen ab, werden sie zu Humus umgewandelt und verändern die Farbe der Düne. Aus Weißdünen werden zunächst Graudünen und schließlich Braundünen.

Doch nun zum Cache:
Wer diesen Cache loggen möchte, muss folgende Bedingungen erfüllen:
An den Koordinaten N 54°25.920 / E012°48.161 gibt es die letzte Parkmöglichkeit fürs Cachemobil.
1. Begebt Euch von hier aus auf eine Fahrrad- oder Fußwanderung nach Pramort und sammelt unterwegs die Antworten auf die folgenden Fragen ein. Beginnt damit bei der Infotafel in der Nähe der Ausstellung „Lebensräume“.
a.) Was passiert mit dem Windwatt bei auflandigen Winden?
b.) Was entstand durch die periodische Überflutung der Flächen mit salzigem Boddenwasser?
c.) Wozu dienen die Ausweisung von Monitoringflächen und die Erfassung von Pflanzengesellschaften und Wasserregime?
2. Macht ein Bild von Euch und/oder Eurem GPS vor der Vogelbeobachtungshütte Pramort (im Log posten)

Da der Fotobeweis ja nicht mehr Pflicht ist, kann man seine Anwesenheit am Pramort alternativ belegen. Dazu sucht bitte bei N54°25.839 / E12°55.339 (nur ein paar Meter von der Hütte entfernt!) einen Stein, auf dem Ihr 2 Buchstaben findet. Diese Buchstaben schreibt bitte zu Euren Antworten in die Email an uns!

Da es in der Vergangenheit gelegentlich Verständnisprobleme für die Logbedingungen gab, gibt's ab sofort diese klaren Regeln dazu:
- Logs mit falschen, oder missverständlichen Antworten beantworten wir zukünftig nicht mehr! Um Tricksereien vorzubeugen akzeptieren wir nur Antworten mit dem Wortlaut der Infotafeln, die sich am alten Plattenweg zum Pramort befinden!!!
- Wird der Fotobeweis gewählt und zeigt das Foto nicht eindeutig die Vogelbeobachtungshütte am Pramort, wird der Log gelöscht!
- Logs, die ohne Erlaubnis von uns erfolgen, werden gelöscht!
- Anfragen für Rudellogs akzeptieren wir nicht, bitte eine Anfrage pro Account!


Der Cache befindet sich im Naturschutzgebiet "Vorpommersche Boddenlandschaft". Das Verlassen der Wander- und Radwege ist weder erlaubt noch notwendig.
Für die Logerlaubnis schickt bitte eine Mail mit dem Betreff „Ost-Zingst“ Eurem Cacher-Namen (wegen der Zuordnung) und den Antworten auf die Fragen im Text an die Adresse irrwicht08@googlemail.com. Loggen dürft Ihr dann nach erfolgter Erlaubnis.

The Zingst - or the peninsula Zingst – joins as a long-stretched tongue to the east the Darß.
The area of the Zingst was preformed by the last ice age, the Weichsel glaciation. Approx. 12,000 years ago originated a moraine landscape which underwent, however, once again basic changes when the ice started to melt in the north. Released by the load of the ice, the Scandinavian block rose approx. 7,000 years ago. As a result the water level of the Baltic Sea rose fast. Deeply recumbent land surfaces were flooded, only the height backs stayed behind as islands.
It is to be supposed that has formed of the Zingst from at least 3 island cores which lay, nevertheless, further seaward than the today's country. Two smaller island cores were to the west of the current place Zingst and in the area of the today's Easter wood. The third, substantially bigger, long-stretched and level core which towered above only slightly the water level extended far to the east. Before the sea level reached possibly the today's height 5,000 years ago, higher island parts were polished and levelled. In connection with coastal-dynamic processes originated beach embankments and hook systems which have been worked off partly long ago again by the sea. Above all the north coast which is strongest put out wind and water underwent more often strong changes. Approx. 4,000 years ago developed of the Zingst. End of 19. of century the dykes were substantially raised because of piling up storm high water in the course of the repair and additional dykes (across dykes) were established as connections between the Baltic Sea and Boddendeich. In addition, it was filled up of the Prerowstrom which had already almost silted up anyway in the mouth. Later Kirchdorf was still connected with Prerow through a firm dam. Since that time there is the peninsula Fischland-Darß-Zingst.
The peninsula changed and changes furthermore constantly her face. With immense strength the sea with west wind situation in wind-exposed coastal segments clears away earth with growth and transports it along the coast. Only in wind-turned away coastal segments the sand settles down, is landed. Today this process which is called coastal dynamism can run off only at few places of the German Baltic coast unhindered. It was an essential criterion for the expulsion of the national park Vorpommersche Boddenlandschaft in 1990.
The Zingst still grows. The large amounts of sand which did not come at the Darßer place to the landing are transported in the Prerow bay. On the Schorre and on the beach of the Zingst along they walk in the direction of east and form as a lengthening to the runner of the Zingst. What also finds there still no rest, the latest country, the big Windwatt, called the goat, is based. From the coast particularly with storm high water outworn sand, became and, however, is blown up also to dunes. A narrow dune hemline of 2.50-m height limits the Zingst sea-sided. In the Ostend this rises to more than 13-m-high "mountains", the “high dune” of Pramort.
The “high dune” of Pramort is the biggest unwooded white dune field on the German Baltic coast. To the east of it one of the most valuable primary dune fields of the national park joins.
Dunes are subdivided accordingly of her age and her humus portion into different types:
After the age are distinguished Primarily, Secondarily and Tertiary dunes. According to humus portion white dunes, grey dunes and brown dunes are distinguished and the white dunes are uncovered as much as possible. They hardly contain nutrients and let rainwater trickle through immediately. On them there grow only plants, the extreme environmental conditions, resist like intensive solar irradiation and extreme dryness. The abovementioned salt grass plants, as for example of the Queller or the Saltaster belong to it. If these pioneer's plants die, they are converted to humus and change the colour of the dune. From white dunes become first grey dunes and, finally, brown dunes.

However, now to the Cache:
Who would like to log these Cache, must fulfil the following conditions:
In the coordinates N 54°25.920 / E012°48.161 there is the last parking possibility.
1. Proceed from here on a bicycle wandering or walking tour to Pramort and collect on the way the answers to the following questions:
a.) What happens with the Windwatt by winds from the seaside?
b.) What originated from the periodical flood of the surfaces with salty water ?
c.) For what serve the expulsion of monitoring surfaces and the capture of plant societies and water regime?
2. Take a picture of you and your GPS in front of the bird's observation hut Pramort (post in the log)
The cache is in the national park "Vorpommersche Boddenlandschaft". Please don`t leave the ways.
For the log permission send a mail with the reference "Ost-Zingst", Your geocaching-nickname and the answers to the questions in the text to the address irrwicht08@googlemail.com. Then you may log after occurred permission.

Additional Hints (Decrypt)

Avpug qra arhra Enqjrt orahgmra, qvr Gnsrya fgrura nz nygra Cynggrajrt mhz Cenzbeg!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)