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Kochbrunnen

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Hidden : 01/22/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

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Geocache Description:

Kochbrunnen in Wiesbaden auf dem Kochbrunnenplatz

In der Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Hessen gibt es 27 Thermal- und Mineralquellen und wird somit zu einem der ältesten Kurbäder Europas.

Der Kochbrunnen ist eine der sogenannten Primärquellen Wiesbadens, die 15 kleinere Quellen zusammenführt.
Er speist nicht nur die Trinkstelle und den sogenannten „Kochbrunnenspringer“, sondern das Wasser wird auch in die Aufbereitungsanlage im Kaiser-Friedrich-Bad weitergeleitet. Von dort wird es in das verzweigte Thermalwassernetz der Stadt eingespeist und sowohl für Heilzwecke (Thermalbad) wie auch für Heizzwecke (Rathaus) benutzt.

Der Kochbrunnen in Wiesbaden ist die bekannteste Thermalquelle der Stadt und nicht nach seinem derzeit aktuellen Regierungspräsideneten benannt! Die Natrium-Chlorid-Thermalquelle war im 19. Jahrhundert Zentrum der Wiesbadener Trinkkur. Sein Name bezieht sich auf die Wassertemperatur von über 66 °C.

Die Quelle auf dem Kochbrunnenplatz wurde 1366 erstmals als Bryeborn (Brühborn) und 1536 als Syedenborn (Siedeborn) erwähnt. Der Kochbrunnen ist eine artesische Quelle, die jedoch heute durch eine Bohrung gefaßt ist. Die Ergiebigkeit liegt bei etwa 360 Liter/Minute.

Zur Fassung des Wasser und zum Schutz der Quelle vor Verunreinigung wurde 1888 der Kochbrunnentempel ganz in der Nähe erbaut. Probiert ruhig einmal einen Schluck des natriumhaltigen Wassers. Es schmeckt zwar nicht besonders gut, hilft aber bei Halsschmerzen und Stoffwechselstörungen. Außerdem nutzen die Bäder das Wasser zur Behandlung von Rheumakranken und bei Störungen des Bewegungsapparates, zum Beispiel bei Gelenk- und Hüftproblemen.

Das Kochbrunnenwasser hat beim Austritt eine Temperatur von 66,1 °C, riecht schwach nach Schwefelwasserstoff und schmeckt stark salzig. Es ist klar, trübt aber nach 24 Stunden unter Luftzutritt gelblich ein. Der hohe Kohlensäuregehalt hält die Härte zunächst in Lösung, nach dem Entspannen des Wassers fällt sie aber als Calciumcarbonat aus. Die dabei oxidierenden Metalle färben den Sinter, die mineralischen Ablagerungen, rot ein. Die Summe der gelösten Mineralstoffe des Kochbrunnenwassers beträgt 8,1 g/L; (Im Vergleich: Meerwasser: ca. 3 g/L).

Die heiße Quelle verdankt die Stadt dem rheinischen Schiefergebirge, zu dem auch der Taunus gehört. Als dieses Gebirge aufgefaltet wurde, bildeten sich an seiner Kante Spalten im Gestein, die heißes Wasser nach oben führten. Woher das Wasser tatsächlich kommt, ist unklar.
Es lässt sich aber abschätzen, aus welcher Tiefe es stammt. Grundsätzlich gilt: Je tiefer der Ursprung, desto heißer das Wasser. Fachleute rechnen mit einem Temperaturanstieg von einem Grad alle 33 Meter. Das 66 Grad heiße Wasser des Kochbrunnens stammt also aus einer Tiefe von mindestens rund 2000 Metern. Nach der geothermischen Tiefenstufe wird das Wasser vermutlich aber zusätzlich über Heißdampf aus tieferen Schichten erwärmt. Die Salzsohle strömt von Süden
(Oberrheintal) in großer Tiefe in breitem Strom zu und tritt an verschiedenen Stellen der geologischen Schwächezonen hervor, in unterschiedlichem Maße verdünnt mit Grundwasser.

Um den Kochbrunnenplatz und den benachbarten Kranzplatz gruppierten sich einige der Wiesbadener Grandhotels: so das älteste Hotel Deutschlands, der bereits 1486 gegründete „Schwarze Bock“, das ehemalige „Palasthotel“ – es war das erste überhaupt mit Zimmertelefon – sowie das „Hotel Rose“, in dem seit September 2004 die Hessische Staatskanzlei untergebracht ist.

Zwischen der ehemaligen Wandelhalle am Westrand des Platzes und dem Kochbrunnenpavillon, befand sich die im 2. Weltkrieg zerstörte winkelförmig angelegte Trinkhalle. Die Arkadenhalle beherbergt heute ein Restaurant. Die Wärme das Wassers wird außerdem dazu genutzt, die Wohnungen im Palasthotel und im „Weberhof“ zu heizen.
(Quelle: u.a Wikipedia)

Die Quelle wurde bereits 1909 in einem Gedicht von Heinrich Kämpchen erwähnt (Am Kochbrunnen von Wiesbaden) - siehe auch: (visit link)

Zum Loggen bitte folgende Fragen beantworten (Ihr könnt direkt loggen und die Antworten per Email schicken, ich melde mich bei Problemen):

1) Zu welchem Zweck wurde hier das Wasser in der Vergangenheit gefasst?
2) Bei wieviel Litern liegt die empfohlene Tagesdosis bei einem Konsum?
3) Wie hoch ist die Massenkonzentration von Arsen in mg/l?
4) Welche gelösten Inhaltsstoffe (Kationen >10mg/L) liegen im Wasser vor und mit welcher Gesamtmassenkonzentration?
5) Was wird dir in Bezug auf das Wasser vor Ort empfohlen?
6) Füge deinem Log ein Foto mit Dir/GPS bei!

Viel Erfolg und allseits gutes Finden
wünscht die Eulenbande

English:

Kochbrunnen in Wiesbaden on the Kochplatz

In the provincial capital of the German federal state of Hesse, there are 27 thermal and mineral springs and is thus one of the oldest spas in Europe.
The cook together well is one of the so-called primary sources of Wiesbaden, which unites 15 smaller sources. It feeds not only the water hole and the so-called "Kochbrunnen-jumper", but the water is transferred into the treatment plant in the Kaiser-Friedrich-Bad. From there it is fed into the thermal branched network of the city and both for medicinal purposes (thermal bath) as well as for heating purposes (City Hall used).

The "Kochbrunnen" in Wiesbaden is the most famous hot spring town and isn´t called after the present chief of the gouvernment!. The sodium-chloride hot spring was in the 19th Century Center of the Wiesbaden drinking. Its name refers to the water temperature of about 66 ° C.
The source of the Kochbrunnenplatz in 1366 as the first Bryeborn (Brühborn) and 1536 mentioned as Syedenborn (Siedeborn). The cook well is an artesian spring, which is now taken through a hole. The yield is about 360 liters / minute.

For the text of the water and to protect the source against pollution Kochbrunnen 1888, the temple was built entirely in the area. Try calmly even a sip of the sodium-water. It does not taste particularly good, but helps with sore throat and metabolic disorders. In addition, the use of the water baths for the treatment of rheumatoid patients and musculoskeletal disorders, such as joint and hip problems.

The "Kochbrunnen" water" at the outlet has a temperature of 66.1 ° C, smells faintly of hydrogen sulfide and strong salty taste. It is clear, but turbid after 24 hours yellow one with access of air. The high carbonation keeps the hardness initially in solution, after the relaxation of the water falls but in terms of calcium carbonate. The resulting oxidizing metals color the sintering, the mineral deposits, a red color. The amount of dissolved minerals from the "Kochbrunnen" water is 8.1 g / L; (In comparison, sea water: about 3 g / L).

The hot spring, the city owes the Rhenish Slate Mountains, including the introduction of the Taunus. When this has been folded mountains, formed at its edge cracks in rocks, the hot water brought up. Where does the water actually comes, is unclear.
But it can be estimated from what depth it is. Basically, the deeper the source, the hotter the water. Experts anticipate a rise in temperature of one degree every 33 feet. Its 66-degree water of the cooking so well comes from a depth of approximately 2000 meters. According to the geothermal water level is likely but also has heated steam from deeper layers. The salt sole flows from south (Upper Rhine Valley) to in great depth in a broad stream, and appears at various points of geological weak zones, to varying degrees, diluted with groundwater.

To "Kochbrunnenplatz" and neighboring "Kranzplatz" grouped some of the Wiesbaden Grand Hotels. One of them is the oldest hotel in Germany, already in 1486, founded "Black Bock", the former "Palace Hotel" - it was the first ever to room telephone - as well as the "Rose Hotel" housed in the since September 2004, the Hessian State Chancellery is.

Between the former concourse on the western edge of the square and the "Kochbrunnen pavilion", which was located on the 2nd World War destroyed angular scale drinking hall. The arcaded hall now houses a restaurant. The warmth of the water is also used to heat the apartments in the Palace Hotel and the "Weaver's" too.
(Repository: also Wikipedia)

The source was already in 1909 in a poem by Henry Kämpchen (mentioned on Kochbrunnen of Wiesbaden) - see also: (visit link)

For logging please answer the following questions:

1) For what purpose was here, the water taken in the past?
2) For how many liters of the recommended daily dose is to a consumer?
3) What is the mass concentration of arsen in mg / l? (the word in German is: Massekonzentration)
4) Which dissolved constituents (cations> 10mg / L) are in the water, and with what mass concentration?
5) What is recommended to you in relation to the mineral water on site?
6) Insert a picture in your log with you / GPS!

Good luck and good find mutually
wants the Eulenbande

Unser Glückwunsch geht an:

FTF: Kezar76
STF: haggepeter
TFT: meistergeocacher

Additional Hints (No hints available.)



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