GC24550 ▼
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Der Ursprung der Totenbretter liegt in frühen Bestattungsbräuchen des Raumes Bayern-Salzburg. Die ca.1,50 m langen Bretter aus Tannen und Fichtenholz sind meist mit den Initialen oder dem Namen des Verstorbenen, drei Kreuzen oder anderen christlichen Symbolen, dem Sterbejahr oder dem genauen Sterbedatum sowie der Bitte "R.I.P" ("Resquiescat in pace" - Ruhe in Frieden) versehen. Auf dem Totenbrett wurde der Tote bis ins 18. Jahrhundert im Haus aufgebahrt, zur Kirche bzw. zum Friedhof gebracht und ins Grab gelassen. Anschließend bewahrte man die Bretter bis zu ihrem Verfall - der mit der Erlösung des Toten gleichgesetzt wurde - auf. Mit Beginn der Sargbestattung änderte sich die Funktion der Totenbretter. Sie dienen seither der Erinnerung an die Verstorbenen. Ursprünglich wurden die Totenbretter waagrecht an Scheunen oder Kapellen angebracht.
Additional Hints (Decrypt)
Decryption Key
A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M ------------------------- N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z
(letter above equals below, and vice versa)
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