Hier
fahren so viele -wie ich- einfach achtlos vorbei. Da ist mir die
Idee gekommen hier einen Cache auszulegen.
Durch das Geocaching habe ich schon sooooo viele
interessante Orte, Gebäude, Berge usw.
gesehen.
Dies ist eine Gedenkstätte und kein Acker auf dem Ihr alles
umgraben müsst, also verhaltet euch entsprechend. DANKE
!
Stift bitte selbst mitbringen

Leider habe ich
keine näheren Info´s über diese Gedenkstätte
herausbekommen.
-Für Info´s per PN
würd ich mich aber sehr freuen.-
Hier ein paar
Info´s
Aus der Geschichte der Bauerschaft Holsten-Mündrup
Ältester Teil der
Doppelbauerschaft ist der Ortsteil Mündrup. Er entstand sicher
schon in vorgeschichtlicher Zeit. Die Lage an der Gabelung von zwei
Heerstraßen war günstig. Es gab ausreichend Acker- und Weideland
und auch Holz. Das Wasser reichte abgesehen von trockenen Sommern
— aus. Spuren dieser frühen Besiedlung wurden aber bisher
noch nicht festgestellt. Die vorgeschichtlichen Grabhügel auf dem
Boßel, dem Fienhagen, dem Schnetberg und beim Steiniger Turm stehen
damit in keinem Zusammenhang. Es sind Einzelgräber, die man vor
etwa 4000 Jahren neben der Straße über einen Toten wölbte. Man
bevorzugte dabei Plätze, die weite Fernsicht boten. Die alten
Heerstraßen aber sind die frühesten Zeugen unserer
Heimat-geschichte.
Die uralte Straße,
die durch Mündrup führte, ist heute noch vorhanden. Sie kam aus
Richtung Kloster Oesede herauf zur Hohen Linde und führte weiter
nach Mündrup. Sie gabelte sich bei der Gastwirtschaft Schierbaum.
Die eine Trasse führte über den Boßel, dann die Senke hinunter zum
Sonnenbrink und weiter nach Natbergen, wo sie beim ,,Hohen
Schewen“ die Hase überquerte. Die andere Trasse aber führte
über den Fienhagen zum Holter Berg und weiter in Richtung Herford.
Sie überquerte beim Hof Horstmann/Holte die — jetzt noch in
Resten vorhandene — „Holter Landwehr“.
Der Kern der
Bauerschaft Mündrup bestand anfangs aus vier Höfen. Es waren die
Vollerben Rahe (= Krause), Rhecker, Sielschott und Nölker (=
Rahe-Hanfeld). Zu ihnen gesellten sich etwa um 1100 die Halberben
Dierker, Rose und Lührmann. Mündrup bestand damit aus einer
geschlossenen Gruppe von sieben Höfen. In der Mitte dieser Höfe lag
der Thie, der alte dörfliche Versammlungsplatz.
Die Bauerschaft
Holsten entstand dagegen aus einem Einzelhof. Hier war einst ein
großes, weitgehend ungenutztes Wald- und Heidegebiet.
Wahrscheinich durch die Initiative des Osnabrücker Bischofs Ludolf
v. Holte (969/81) wurde dieses Land besiedelt. Es entstanden hier
die für unser Osnabrücker Bergland so charakteristischen Einzelhöfe
mit ihren großen Blockfluren.