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Bokelerburg Traditional Cache

This cache has been archived.

Pumuckl-79: Ich habe erfahren, dass sich das Gelände mittlerweile in Privatbesitz befindet. Aus diesem Grund archiviere ich den Cache.

Gruß Pumuckl-79

This entry was edited by Pumuckl-79 on Monday, 14 February 2011 at 07:23:23.

This entry was edited by Pumuckl-79 on Wednesday, 03 August 2011 at 22:14:51 UTC.

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Hidden : 3/5/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Bokeler Burg
Die Doppelringwallanlage Bokeler Burg stammt vermutlich aus dem 9. Jahrhundert.
Sie ist das älteste Kulturdenkmal des Ammerlandes und eine der alten Erdbefestigungen
am "Friesisichen Heerweg". Zu sehen gibt es gut erhaltene,großflächige Reste einer
mächtigen Wallanlage in der Gemeinde Wiefelstede, etwa 1 km nördlich der Ortschaft
Bokel im Ortsteil Bokelerburg am Worther Weg.
Die Ringwallanlage bestand aus einem doppelten Wall und einem Graben von runder bis
schwach ovaler Form. Die Innenfläche betrug etwa 55 x 65 Meter. Der Innenwall hat eine
Basisbreite von 12 Metern. Der Gesamtdurchmesser bis zu den Außenkanten des äußeren Grabens
betrug 102 Meter. Bei Grabungen wurde 1969 festgestellt, dass die Innenfläche mit kleinen
einschiffigen Häusern bebaut war. Der Zugang zur Burg war besonders gesichert.
Es hat sich anfangs um eine Fluchtburg gehandelt, die im 9. und 10. Jh. sporadisch genutzt wurde.
Im Mittelalter diente der Schutz- und Versammlungsplatz auch zur Abhaltung von Gerichten,
zunächst für den gesamten Ammergau, später für die Vogtei Rastede-Wiefelstede. Dort wurde das
ammersche Recht ausgehandelt und gesprochen, das noch bis ins 17. Jahrhundert eigens für die
Ammerländer galt und von den Oldenburger Grafen bestätigt wurde.

Sage zur Bokelerburg:
So befindet sich angeblich in der Mitte des ehemaligen Burgplatzes eine Vertiefung, die sich nicht
ausfüllen läßt. Was den einen Tag hineingeworfen wird,ist am anderen Morgen wieder verschwunden.
Das hängt mit einem Schatz zusammen, der in der Tiefe liegt und dort von Geistern bewacht wird.
Das ganze Jahr über liegt der Schatz dort unten unerreichbar verborgen. Nur in der Johannisnacht
erscheint er an der Oberfläche, um gebleicht zu werden. Wer in dieser Nacht ein Stück Erbstahl
da hinauflegt und sich enthalten kann, zu sprechen, dem ist das Glück vergönnt, den Schatz mit
nach Hause zu nehmen.
Einen solchen Versuch zu unternehmen, hatten sich einmal mehrere Personen von jenseits Oldenburgs
zusammengetan. In der einzig entscheidenden Nacht waren sie eifrig bei der Arbeit. Da kam mit
gewaltigem Brausen ein schöner mit vier Pferden bespannter Wagen vorbeigefahren. Der Kutscher
grüßte und fragte, ob das der rechte Weg nach Rastede sei. Aber die Schatzgräber blieben
wohlweislich stumm und setzten ihre Arbeit fort. Schon hatten sie den Schatz auf den Erdrand gehoben,
da folgte ein Reiter auf einer watschelnden Gans dem Wagen. Der Reiter fragte die Schatzgräber,
ob er den Wagen wohl noch einholen könne, und sie antworteten: "Du magst den Düvel doon!"
(Du magst den Teufel tun). Kaum war das letzte Wort gesprochen, da verschwand der Schatz
augenblicklich wieder in dem Erdloch, und an dem Geräusch konnten sie hören, daß er noch tiefer versank,
als sie ihn gehoben hatten. In einem Jahr in der Johannisnacht kam der Hausmann Johann Gerken
aus Bokel an der Bokeler Burg vorbei und bemerkte zu seiner großen Überraschung, daß der Schatz an
der Erdoberfläche lag, um gebleicht zu werden. Gerken hatte ein Beil dabei, das er von seinem Vater geerbt
hatte, und das seines Vaters Namen trug. Rasch legte er das Eisen auf den Schatz und beides in seinen
Hut. Als er damit fortging, entstand hinter ihm viel Lärm und Gebraus, aber Gerken sah sich nicht um.
Er erreichte den damals noch mit Wald bedeckten Bokeler Esch. Da der Lärm hinter ihm aufgehört hatte,
glaubte er sich sicher und blickte zurück. Aber in demselben Augenblick begann der Lärm von
neuem. Der Schatz und das Beil flogen aus seinem Hut heraus. Das Beil zischte dicht an Gerkens Kopf vorbei
in einen Baumstamm hinein, der Schatz aber, wie man am Klingen hören konnte, kehrte wieder zurück zur
Bokeler Burg.
Einst, auch in der Johannisnacht, kam der Knecht des Hausmanns Gerken zu Bokel den Fußweg gegangen,
der über die Bokeler Burg führte. Es war dunkel, aber der Knecht dachte nicht an das Geheimnis dieser Nacht.
Er ging arglos seines Weges. Als er auf der Burg ankam, fand er den ganzen Wall mit harten
blanken Talern belegt, ein Stück neben dem anderen, und keine Menschenseele war in der Nähe. Erfreut
scharrte er mit dem Fuß eine Menge zusammen, füllte Hut und Taschen damit und eilte nach Hause. Als er
aber am anderen Morgen in der Frühe seine Schätze besehen wollte, hatten sie sich in lauter Kieselsteine
verwandelt. Da beschloß er, die Steine wegzuschaffen, bevor es jemand merkte. Er zog sich Strümpfe und
Schuhe an und ging hinaus. Aber der eine Schuh drückte ihn, und als er hineinsah, lag ein blanker Taler darin,
der ihm beim Zusammenscharren der Taler unversehens in den Schuh hineingekommen war. Aber die Kieselsteine
wollten nicht wieder zu blanken Talern werden.

Bitte passt besonders auf Kinder auf. Ihnen ist leider schon der erste Cache zum Opfer gefallen.

Bitte tarnt den Cache wieder gut.
Stift muß mitgebracht werden.
Aber der gehört ja sowieso zur Cachergrundausstattung.

Danke

Additional Hints (Decrypt)

Fpunhg qbpu zny vz Jbuamvzzre qre Xbobyqr anpu.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)