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Terrain:
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Size:
 (small)
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Bokeler Burg
Die Doppelringwallanlage Bokeler Burg stammt vermutlich aus dem 9.
Jahrhundert.
Sie ist das älteste Kulturdenkmal des Ammerlandes und eine der
alten Erdbefestigungen
am "Friesisichen Heerweg". Zu sehen gibt es gut
erhaltene,großflächige Reste einer
mächtigen Wallanlage in der Gemeinde Wiefelstede, etwa 1 km
nördlich der Ortschaft
Bokel im Ortsteil Bokelerburg am Worther Weg.
Die Ringwallanlage bestand aus einem doppelten Wall und einem
Graben von runder bis
schwach ovaler Form. Die Innenfläche betrug etwa 55 x 65 Meter. Der
Innenwall hat eine
Basisbreite von 12 Metern. Der Gesamtdurchmesser bis zu den
Außenkanten des äußeren Grabens
betrug 102 Meter. Bei Grabungen wurde 1969 festgestellt, dass die
Innenfläche mit kleinen
einschiffigen Häusern bebaut war. Der Zugang zur Burg war besonders
gesichert.
Es hat sich anfangs um eine Fluchtburg gehandelt, die im 9. und 10.
Jh. sporadisch genutzt wurde.
Im Mittelalter diente der Schutz- und Versammlungsplatz auch zur
Abhaltung von Gerichten,
zunächst für den gesamten Ammergau, später für die Vogtei
Rastede-Wiefelstede. Dort wurde das
ammersche Recht ausgehandelt und gesprochen, das noch bis ins 17.
Jahrhundert eigens für die
Ammerländer galt und von den Oldenburger Grafen bestätigt
wurde.
Sage zur Bokelerburg:
So befindet sich angeblich in der Mitte des ehemaligen Burgplatzes
eine Vertiefung, die sich nicht
ausfüllen läßt. Was den einen Tag hineingeworfen wird,ist am
anderen Morgen wieder verschwunden.
Das hängt mit einem Schatz zusammen, der in der Tiefe liegt und
dort von Geistern bewacht wird.
Das ganze Jahr über liegt der Schatz dort unten unerreichbar
verborgen. Nur in der Johannisnacht
erscheint er an der Oberfläche, um gebleicht zu werden. Wer in
dieser Nacht ein Stück Erbstahl
da hinauflegt und sich enthalten kann, zu sprechen, dem ist das
Glück vergönnt, den Schatz mit
nach Hause zu nehmen.
Einen solchen Versuch zu unternehmen, hatten sich einmal mehrere
Personen von jenseits Oldenburgs
zusammengetan. In der einzig entscheidenden Nacht waren sie eifrig
bei der Arbeit. Da kam mit
gewaltigem Brausen ein schöner mit vier Pferden bespannter Wagen
vorbeigefahren. Der Kutscher
grüßte und fragte, ob das der rechte Weg nach Rastede sei. Aber die
Schatzgräber blieben
wohlweislich stumm und setzten ihre Arbeit fort. Schon hatten sie
den Schatz auf den Erdrand gehoben,
da folgte ein Reiter auf einer watschelnden Gans dem Wagen. Der
Reiter fragte die Schatzgräber,
ob er den Wagen wohl noch einholen könne, und sie antworteten: "Du
magst den Düvel doon!"
(Du magst den Teufel tun). Kaum war das letzte Wort gesprochen, da
verschwand der Schatz
augenblicklich wieder in dem Erdloch, und an dem Geräusch konnten
sie hören, daß er noch tiefer versank,
als sie ihn gehoben hatten. In einem Jahr in der Johannisnacht kam
der Hausmann Johann Gerken
aus Bokel an der Bokeler Burg vorbei und bemerkte zu seiner großen
Überraschung, daß der Schatz an
der Erdoberfläche lag, um gebleicht zu werden. Gerken hatte ein
Beil dabei, das er von seinem Vater geerbt
hatte, und das seines Vaters Namen trug. Rasch legte er das Eisen
auf den Schatz und beides in seinen
Hut. Als er damit fortging, entstand hinter ihm viel Lärm und
Gebraus, aber Gerken sah sich nicht um.
Er erreichte den damals noch mit Wald bedeckten Bokeler Esch. Da
der Lärm hinter ihm aufgehört hatte,
glaubte er sich sicher und blickte zurück. Aber in demselben
Augenblick begann der Lärm von
neuem. Der Schatz und das Beil flogen aus seinem Hut heraus. Das
Beil zischte dicht an Gerkens Kopf vorbei
in einen Baumstamm hinein, der Schatz aber, wie man am Klingen
hören konnte, kehrte wieder zurück zur
Bokeler Burg.
Einst, auch in der Johannisnacht, kam der Knecht des Hausmanns
Gerken zu Bokel den Fußweg gegangen,
der über die Bokeler Burg führte. Es war dunkel, aber der Knecht
dachte nicht an das Geheimnis dieser Nacht.
Er ging arglos seines Weges. Als er auf der Burg ankam, fand er den
ganzen Wall mit harten
blanken Talern belegt, ein Stück neben dem anderen, und keine
Menschenseele war in der Nähe. Erfreut
scharrte er mit dem Fuß eine Menge zusammen, füllte Hut und Taschen
damit und eilte nach Hause. Als er
aber am anderen Morgen in der Frühe seine Schätze besehen wollte,
hatten sie sich in lauter Kieselsteine
verwandelt. Da beschloß er, die Steine wegzuschaffen, bevor es
jemand merkte. Er zog sich Strümpfe und
Schuhe an und ging hinaus. Aber der eine Schuh drückte ihn, und als
er hineinsah, lag ein blanker Taler darin,
der ihm beim Zusammenscharren der Taler unversehens in den Schuh
hineingekommen war. Aber die Kieselsteine
wollten nicht wieder zu blanken Talern werden.
Bitte passt besonders auf Kinder
auf. Ihnen ist leider schon der erste Cache zum Opfer
gefallen.
Bitte tarnt den Cache wieder gut.
Stift muß mitgebracht werden.
Aber der gehört ja sowieso zur Cachergrundausstattung.
Danke
Additional Hints
(Decrypt)
Fpunhg qbpu zny vz Jbuamvzzre qre Xbobyqr anpu.