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Heppenser Kirche St. Nikolai Traditional Cache

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payon II.: Hier ist Schluss...

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Hidden : 3/6/2010
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Vom cache -Versteck aus hat man einen schönen Blick zur Kirche.

Die Heppenser Kirche wird als Pfarrkirche erstmals 1495 erwähnt.

Die Kirche wurde auf einer rund 6,50 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Wurt, dem heutigem "Heppenser Berg" errichtet. Das Hauptschiff mit dem einfachen Kirchenraum stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der Turm an der Westfront der Kirche wurde erst 1893 angebaut. Ursprünglich war der Turm mit einem sehr hohen spitzen Glockenturm versehen. Dieser musste jedoch nach dem 2. Weltkrieg abgebrochen werden, da es statische Probleme gab. Diese resultierten wahrscheinlich aus den beim Bau der 4. Hafeneinfahrt (1936-1942) notwendigen Absenkungen des Grundwasserspiegels. An seiner Stelle wurde der Glockenturm in seiner heutigen Form aufgebaut. Im Glockenturm hängen die 3 Glocken.

Im Innenraum der Kirche befindet sich der aus dem 13. Jahrhundert stammende romanische Taufstein. Er ist der älteste Taufstein Wilhelmshavens und soll aus der Kirche des untergegangenen Kirchspiels Dauens gerettet worden sein. Die Kanzel mit der Darstellung der 4 Evangelisten, den 5 Sinnen durch weibliche Halbfiguren und zweier Engel geschmückt und wurde 1632 von Ludwig Münstermann's Sohn Claus geschaffen. Unter dem Schalldeckel der Kanzel ist das Auge Gottes zu sehen. An der östlichen Stirnseite der Kirche befindet sich der Altar mit einem Altarbild von 1650. Das Altarbild wurde von Klaus Thönes gemalt und zeigt das letzte Abendmahl. Auf der nördlichen Seite, etwa in der Mitte des Kirchenraumes hängt eine vom Wilhelmshavener Künstler Heinz Janzsen bemalte Schranktür, auf der die Paradiesgeschichte aus dem 1. Buch Moses, Kapitel 2-3 dargestellt ist.

Auf einer Empore im Westturm befindet sich die Orgel der Heppenser Kirche, die 1966 von der Wilhelmshavener Firma Orgel-Führer gebaut wurde. Zum Kirchraum ist die Empore mit den bemalten Holzbildern der 12 Apostel verziert. Die Bilder stammen wahrscheinlich aus dem Jahre 1700.

An der Wand links hinter dem Altar befindet sich noch eine Flutmarke mit dem Datum 25.12.1717. Bis zu dieser Marke stand Weihnachten 1717 das Hochwasser bei der so genannten Weihnachtsflut, die größte bis dahin bekannte Sturmflut mit Überflutungen und Verwüstungen ungeheuren Ausmaßes. Die auf der erhöhten Wurt gebaute Kirche diente 350 Heppensern als einzige Zuflucht, trotzdem verloren 128 bei der Sturmflut ihr Leben.

Besichtigen kann man die Kirche täglich von 08.00 bis 16.00 Uhr - außer Mittwochs.

Viel Spaß beim Suchen wünscht payon II.

Additional Hints (No hints available.)