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Vergessene Burgen - die Kyfer von Tiefenbach Multi-Cache

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Hidden : 3/12/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Ein Multi mit identischem Hin- und Rückweg – jeweils ein knapper Kilometer. Anders ließ es sich angesichts der Topographie hier nicht machen; der Weg ist aber so bequem und schön, dass er sich auch zweimal zu gehen lohnt…

Das Waldgebiet zwischen dem Käppele bei Dettingen und dem Tiefenbachtal war im 13. und 14. Jahrhundert ’gespickt’ mit Niederadelsburgen im Besitz sogenannter ’Ministerialen’, Dienstherren mächtigerer Adelsgeschlechter. Hierher will ich euch mit einer Serie von kleinen Multis locken, von denen folgende als Runde angelegt sind:

Vergessene Burgen – Die Herren von Mansberg

Hochwasser
Fuchseiche
Rauhe Wiesen

Weiterhin lade ich euch ein, auch die Multis zu den Caches

Vergessene Burgen – Die Kyfer von Tiefenbach
Vergessene Burgen – Die Herren von Bol

zu besuchen. Habt ihr diese Reise in die Vergangenheit erfolgreich beendet und alle Bonuszahlen in den Finaldosen notiert, so erwartet euch als Belohnung eine Bonusdose in interessanter und dem Motto der Serie verpflichteter 'Location'.

Dieser Multi führt euch zur weitgehend in Vergessenheit geratenen Burgstelle der Kyfer von Tiefenbach. Aus den Veröffentlichungen des Vereins "Die Reisecen e.V." (auch die Abbildungen stammt von dort) erfährt man:
„Die Kyfer waren Dienstleute der Herzöge von Teck. Sie hatten bereits um 1150, der Blütezeit der Ritter also, Zugang zum Ministerialendienst. Die ähnlichen Wappen der Mansberger und der Kyfer lassen eine verwandtschaftliche Beziehung vermuten. Beide tragen Rauten im Wappen; übrigens auch die Herzöge von Teck.
Der früheste urkundliche Nachweis stammt aus dem Jahr 1269. Weitere Bezeugungen folgen 1274 und 1287, dann erst wieder 1340. Zu dieser Zeit muss es bereits zwei Familienzweige gegeben haben. Der sogenannte Ulrichzweig der Kyfer waren hohenbergische, die Rudolflinie waren teckische Ministeriale.



Die Burg ist relativ in der Mitte des Besitzes gelegen. Natürliche große und tiefe Gräben haben eine künstliche Erdbewegung beinahe überflüssig gemacht. Die Hauptburg ist also zwischen zwei natürlichen Gräben eingebettet und die Fläche darauf ist größer, als die der Mansberger Hauptburg. Sie bemisst in etwa 800 m². Auch die anschließende Vorburg ist geräumig. In ihr standen wahrscheinlich die Wirtschaftsgebäude der Anlage. Auch hier wurden Ziegelstücke, Lehmwickel und anderer Bauschutt gefunden. Auch hier sind keine steinerne Mauerreste nachweisbar.



Die Burg wurde wohl deutlich früher als die Mansberger Burg verlassen bzw. aufgegeben. Schon um 1377 war vermutlich der letzte Bewohner der Burg Kyfer von Tiefenbach gestorben. Sie wurde verlassen und dem Verfall preisgegeben.

Parken und STAGE 1 bei N 48° 36.354 E 009° 25.543
Die hier liegende Linde wurde im Jahr 18AB gepflanzt.

STAGE 2:
N 48° 36.354 E 009° 25.455
Wir nehmen hier den “Tiefenbach - …weg“ : Wie viele Buchstaben fehlen?
Die Anzahl der fehlenden Buchstaben sei C.

STAGE 3:
N 48° 36.245 E 009° 25.152
Hier hat sich jemand mit seinen Initialen verewigen müssen:
Zahlenwert 1.Buchstabe sei D
Zahlenwert 2.Buchstabe sei E

STAGE 4:
N 48° 36.170 E 009° 24.967
Wie viele Buchstaben wurden auf dieser Info-Tafel durch Abkürzungen eingespart?
Zahl der eingesparten Buchstaben sei F

Das FINAL findet ihr bei
N 48° 36.(A-5)(B-2)(C-4) E 009° 24.(D-2)(E-3)(F+1)


Ach ja: Die Bonuszahl findet ihr ausnahmsweise nicht in der Dose, sondern könnt sie mit den Buchstaben der hier unterwegs gesammelten Zahlen errechnen.

Also, die Bonuszahl E ergibt sich aus den Tiefenbachzahlen
A + D - E - F

Additional Hints (Decrypt)

mjvfpura qra Mrura

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)