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Stadtgeschichte Barmen: Das Planetarium Mystery Cache

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Hidden : 3/14/2010
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Stadtgeschichte Barmen:
Das Planetarium

 

Ein Blick in die Geschichte… Im Jahre 1926 war Barmen noch eigenständig und zählte mit seinen rund 190.000 Einwohnern zu den größeren Städten Deutschlands bzw. der Weimarer Republik. Die gute alte Bergbahn fuhr noch und bevor man die Endstation am Toelleturm erreichte machte man zunächst halt an der Haltestelle „Planetarium“, von der man im Übrigen auch die Barmer Stadthalle und das Kriegermal erreichen konnte.


Blick auf Planetarium, Stadthalle und Kriegermal. Rechts erhält man einen Blick auf ein Teilstück der Barmer Bergbahn.

Drei Jahre bevor die Stadt Barmen Stadtteil von zunächst Barmen-Elberfeld und später Wuppertal wurde, eröffnete der letzte Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Paul Hartmann, am 18. Mai 1926 das "Barmer Planetarium". Dabei sprach er von einem "einzigartigen Anziehungspunkt für unsere STadt". Die Feierliche Einweihung fand am 05. Mai 1858 statt. Der Beschluss, das Planetarium zu bauen fiel bereits zwei Jahre zuvor. Es war damals das erste Großplanetarium der Welt. Wie auf dem obigen Bild zu sehen ist, stand das Gebäude oberhalb der Barmer Stadthalle in den Barmer Anlagen. Ursprünglich sollte es am unteren Eingang in die Barmer Anlagen, an der Ottostraße, errichtet werden, Bürgerproteste verhinderten dies aber.


Das Barmer Planetarium (Blick von der Untere Lichtenplatzer Straße)

Wie auf der Postkarte zu sehen ist, führte, bedingt durch die Hanglage, eine lange Treppe zum Eingang des Planetariums. Die beiden Statuen waren aus Muschelkalk gefertigt und waren Abbilder der römischen Götter Mars und Venus. Außerdem repräsentierten sie unsere beiden Nachbarplaneten.

Durch die drei Türen gelangten die Besucher zunächst in die 11 mal 4 Meter große Vorhalle, um daraufhin den 15 Meter hohen, kuppelförmigen Vorführraum zu betreten, der einen Durchmesser von 27,70 Metern hatte. In der Mitte hing an einem polygonen Metallgestell der gewaltige Projektionsapparat. Das Gerät ermöglichte es, den Himmel in jeder gewünschten Konstellation vorzuführen. Bis zu 800 Besucher konnten auf den kreisförmig um das Projektionsgerät angeordneten Plätzen die Vorträge verfolgen. Zur besseren Orientierung war am unteren Rand der Kuppel die Barmer Stadtsilhouette als Schattenriss angebracht. Da es das erste Großplanetarium war, war es natürlich aus das grüßte seiner Art. Dieser Rekord hielt allerdings nur wenige Tage, bis in Düsseldorf ein größeres Planetarium eröffnet wurde.

Das Ende des Planetariums begann am 30. Mai 1943 beim Luftangriff auf Barmen. Lediglich einige Risse im Dach trug das Planetarium davon, mangelnde Absicherung des Objekts führte aber dazu, dass Inneneinrichtung und technische Ausstattung Plünderungen und Vandalismus zum Opfer fielen. Das mangelnde öffentliche Interesse an der Sicherung des Gebäudes und seiner Einrichtung lässt sich u.a. damit erklären, dass schon kurz nach der Eröffnung die Besucherzahlen deutlich hinter den Erwartungen blieben und der zukünftige Bedarf für ein Planetarium in Wuppertal nicht gesehen wurde. Erst im Jahr 1955 wurde das Gebäude, dass zwischenzeitlich fast nur noch aus dem Eisengerippe der Kuppel bestand, dann aber abgerissen. Heute erinnert am ehemaligen Standort des Planetariums eine Gedenktafel an den ehemaligen Wunderbau.

Um diesen Mystery zu lösen müsst Ihr Euch mit dem Planetarium selbst beschäftigen, aber auch Eure Kenntnisse der Astronomie unter Beweis stellen. An den o.g. Koordinaten findet Ihr die Sternstraße, die – außer dem passenden Namen – nichts mit der Lösung des Rätsels zu tun hat. Eure Aufgabe ist es, die Gedenktafel zu finden. An einem dahinter liegenden Baustumpf findet ihr ein Döschen. Hier erfahrt Ihr, wie ihr mit Hilfe der Lösungen zu den folgenden Aufgaben zum Cache kommt.

 

ASTRONOMISCHER REKORD
Wie viel Tage lang war das Barmer Planetarium das größte der Welt? Diese Zahl ist A.

PREIS
Die Erbauung eines Planetariums war eine kostspielige Sache. Wie viel Reichsmark hat der Bau gekostet? Die Zahl ist B.

PLANET X
Nehmen wir an, in unserem Sonnensystem gäbe es einen weiteren Planeten, den sogenannten „Planet X“. Nehmen wir weiter an, dass sein mittlerer Abstand zur Sonne 598.391.482.764 Meter beträgt. Wie viele irdische Tage würde seine Umlaufzeit betragen (die Masse von Sonne und Planet sowie Schaltjahre bleiben unberücksichtigt)? Die Anzahl der Tage ist C.

FAREWELL PLUTO
Während das „X“ heute ausschließlich für das „unbekannte“ oder „mysteriöse“ steht, stand es bis vor wenigen Jahren außerdem für 10 (römische Zahl). Da unser Sonnensystem 9 Planeten hatte, bezeichnete das „X“ also auch den zehnten Planeten. Dann aber trat die International Astronomical Union (IAU) zusammen, um den Planetenbegriff neu zu definieren. Der ursprüngliche Plan sah vor, dass weitere Kleinplaneten zu Planeten werden sollten. Die letztendlich neu gewählte Definition ließ aus Pluto eine Transneptuiden werden und die Erde zu einem von nur noch acht Planeten des Sonnensystems. An welchem Tag fasste die IAU den Planetenbegriff neu? Quersumme des Datums (TTMMJJJJ) ist D. 

KLEINE STERNKUNDE
Am Winterhimmel der nördlichen Hemisphäre findest Du das folgende Objekt:

Ordne die drei mittleren Sterne nach ihrem Buchstabenwert. Um wie viele Objekte handelt es sich tatsächlich bei dem Stern mit dem höchsten Buchstabenwert? Die Zahl der Objekte ist E.

Monde
Die Erde ist nicht der einzige Planet unseres Sonnensystems, der von einem oder mehreren Monden umkreist wird. Saturn und Jupiter haben sogar mehr als 50, wobei die meisten, zumeist äußeren nicht mehr als große Brocken sind. Die erste Teilfrage dreht sich aber um einige der größeren Objekte. Galileo Galilei entdeckte sie 1610 in einer Umlaufbahn um Jupiter. Gesucht ist die Anzahl der Monde, die heute als Gruppe noch seinen Namen tragen. Der Wert ist F.
Es gibt allerdings auch Planeten, die ohne Begleiter um die Sonne reisen. Die Anzahl der Planeten ist G.

Um Eure Lösungen zu überprüfen könnt Ihr mit folgender Formel eine Test-Koordinate errechnen - der Namesspender des Ortes sollte Euch bei der Lösung des Rätsels schon über den Weg gelaufen sein.

N 51°G*A+E.B/500-D-F-G
E 007°E+F.C/A+E*D-A-E-F

Deine Lösung kannt Du hier überprüfen. Die Koordinate gibt NICHT die Position der ersten Station an. Diese findest Du, wie oben beschrieben.

Im Cache liegt virtuell ein zu Thema passender Coin. Die Nummer erfahrt Ihr im Logbuch.

Viel Spaß beim lösen, suchen und finden!!!

Additional Hints (Decrypt)

Cynarg K: Xrcyre Xyrvar Fgreaxhaqr: Xrva Nfgebabz, jre uvre na Rebgvx qraxg

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)