Das Welfenschloss Herzberg trohnt südlich der Stadt auf einer
ca. 270 Meter hohen Anhöhe und ist als Wahrzeichen der Stadt von
weit her zu sehen. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich -
damals noch als Burg bezeichnet - im Jahr 1154
Nach einem Brand im Jahr 1510 wurde das Schloss neu aufgebaut und
ist eine der wenigen Schlossanlagen Niedersachsens, die in
Fachwerkbauweise errichtet wurden. Wegen der über 700 Jahre langen
Zugehörigkeit zum Adelsgeschlecht der Welfen wird die Anlage auch
als Welfenschloss Herzberg bezeichnet.
Beim heutigen Schloss handelt sich um eine geschlossene
Vierflügelanlage mit rechteckigem Innenhof (40 x 58 m). Seit dem
1528 abgeschlossenen Wiederaufbau bestehen die
Gebäudeuntergeschosse aus Sandstein. Ein Gebäudeflügel hat
Obergeschosse in Stein, während die Obergeschosse der anderen drei
Flügel in Fachwerk errichtet wurden. Der Zugang durch einen Torturm
und einem sich daran anschließenden Torzwinger wurde beibehalten.
Die frühere Burg- bzw. das heutige Schlossinnere betritt man nach
dem Passieren des zweigeschossiges Torhauses. Der Schlossturm,
wegen seiner Uhr auch als Uhrturm bezeichnet, wurde in der Ostecke
erbaut. Seine drei Obergeschosse bestehen aus Fachwerk.
Seit 1882 ist es Sitz des Amtsgerichts Herzberg. 1900 wurde im
Schloss ein Museum eingerichtet. Obwohl das Schloss seit dem Brand
die Jahrhunderte weitgehend unzerstört überdauerte, erlitt es gegen
Ende des Zweiten Weltkriegs schwere Beschädigungen, die heute alle
behoben sind. In der Nacht zum 4. April 1945 kam es unterhalb des
Schlosses in der nahe gelegenen Munitionsanstalt (siehe hierzu den
Cache GC1T1PX D.A.G. von Kangoo), wo 40.000 kg Sprengstoff und
8.000 Minen lagerten, zu einer gewaltigen Detonation. Davon wurde
das Dach des Schlosses abgedeckt. Im Zuge dessen wurde auch das
Museum zerstört und vermutlich geplündert. 1947 kam es zu weiteren
Beschädigungen durch die Sprengung von Militärbunkern in der
Nähe.
Mehr Informationen finden sich unter:
http://www.museum-schloss-herzberg.de
Im Schloss befindet sich neben dem Museum auch ein Cafe, in das man
gerne einkehren darf
Bitte behandelt die Location mit dem ihr gebührendem Respekt und
brecht nirgends herum, vor allem der alte gespaltene Baum in der
Nähe hat bereits mehrere hundert Jahre überlebt und sollte jetzt
nicht von übereifrigen Cachern hingerichtet werden!
Als Erstausstattung befinden sich FtF-Urkunde, Logbuch, Stift, ein
Coin, unser TB "King Arthur" und ein paar Tauschobjekte in der
Dose. Die Dose bitte nach dem loggen wieder genau so tarnen wie
vorgefunden, da an der Stelle im Sommer aufgrund der Auffälligkeit
des Objektes und der Ortswahl einige Kindermuggel
herumspielen.