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HANG 'EM HIGH Multi-Cache

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Hidden : 3/27/2010
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Short Multi-Stage Cache
Only one stage to final. Look at the infoboard on the left of the cross at Stage 1. Take the number in the 10th row as "Z". You should find the cache at N46°Stage1-((("Z"-2)/46*7)-6) E016°Stage1-(("Z"-2)/23*2).

Kurzer Multi-Stage Cache

Inhalt
Hängt ihn höher!
Frühere Gerichtsbarkeit
Galgen zum Erhängen
Galgenkreuz - Neuhaus
Der Multi-Stage Cache


Hängt ihn höher!

Oklahoma im Jahr 1889. Der ehemalige Sheriff Jedediah Cooper hat von einem Farmer Rinder gekauft und zieht damit durch die Prärie. Plötzlich tauchen neun Männer auf, deren Anführer "Captain Wilson" genannt wird. Sie stellen Cooper zur Rede und wollen wissen, woher er die Rinder hat, und lassen sich den Kaufvertrag zeigen. Dabei stellt sich heraus, dass die Unterschrift auf dem Vertrag nicht mit der des Farmers übereinstimmt. Auch Coopers Beschreibung des Farmers passt nicht. Einer der Männer war gerade auf der Farm und hat dort den Farmer und dessen Frau erschossen aufgefunden. Die Männer glauben nun, dass Cooper das Farmerehepaar ermordet und die Rinder gestohlen hat. Anstatt die Sache der Justiz zu überlassen, hängen sie ihn am nächsten Baum auf und verschwinden.

Frühere Gerichtsbarkeit

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in Österreich keine zentrale staatliche Justiz, sondern jeder Herrschaftsbesitzer konnte vom Landesherrn mit der Blutgerichtsbarkeit belehnt werden oder diese kaufen. Die vielen Herrschaften Österreichs begehrten ihre eigene Gerichtsbarkeit, weshalb das Land in viele kleine Landgerichtsbezirke zerteilt war. Aufgrund der vor allem im 16. Jahrhundert einsetzenden Zersplitterung der Gerichtsbarkeit und der Landgerichtsordnung von Ferdinand III., nach welcher jedes Landgericht auch über einen "aufgerichteten" Galgen verfügen musste, gab es in Österreich eine große Zahl von Galgen. Im Jahre 1787 schaffte Joseph II. die Todesstrafe gänzlich ab und alle Galgen sollten zerstört werden. Entgegen der Anordnung Joseph II. alle Galgen zu zerstören, blieben in einigen Orten Galgen erhalten. (z.B. Birkfeld, Retz, Unterzeiring, Mariahof und Neumarkt in Steiermark). 1795 wurde die Todesstrafe jedoch für Hoch- und Landesverrat und auch für andere schwere Verbrechen wieder eingeführt. Nach dem 1.Weltkrieg und mit Errichtung der 1. Republik 1919 wurde die Todesstrafe für das ordentliche Verfahren abgeschafft, aber 1933 wieder eingeführt. Im zweiten Weltkrieg wurde sie von 1938 - 1945 von den Nationalsozialisten vor allem gegen politische Gegner angewandt. 1950 wurde die Hinrichtung aus dem Strafgesetzbuch gestrichen, blieb aber im Militärrecht aufrecht. Die letzte Hinrichtung nach dem allgemeinen Strafrecht fand am Raubmörder Johann Trka 1950 in Wien am 24. März 1950 durch Erhängen statt. Die Besatzungsmächte in Österreich vollzogen bis 1955 die Todesstrafe und führten die letzte Hinrichtung im Februar 1955 an einem Lageraufseher des Konzentrationslagers Mauthausen durch Erhängen aus. Im Jahre 1968 wurde die Todesstrafe auch aus dem Militärrecht (Kriegsrecht) gestrichen.

Galgen zum Erhängen

Das Erhängen gehört zu den ältesten Hinrichtungsarten. In früherer Zeit erfolgte die Tötung meist an Bäumen, wegen ihrer Stabilität oft an Eichen. In vielen Gegenden sind heute noch entsprechende Henker- oder Gerichtseichen bzw. -bäume bekannt. Galgen im eigentlichen Sinn, also für das Hängen errichtete Gerüste, finden sich in Mitteleuropa seit der Regierungszeit Karls des Großen. Alte Flurnamen entstammen teilweise dieser Zeit und erlauben Rückschlüsse auf frühere Standorte von Galgen. Hinrichtungen am Galgen nahmen seit dem Mittelalter immer mehr den Charakter öffentlicher Schauspiele an, da sie meist vor vielen Zuschauern vollzogen wurden. Damals konnte bereits Diebstahl mit dieser Hinrichtungsart geahndet werden. Seit Ende des 19. Jahrhunderts bemühte man sich in Großbritannien, den Eintritt von Bewusstlosigkeit und Tod beim Erhängen zu beschleunigen. Dazu führte man den „langen Fall“ (engl. long drop) ein: Der jeweilige Todeskandidat wurde gefesselt und mit der Schlinge um den Hals auf eine Falltür gestellt. Diese wurde geöffnet. Der Strick stoppte abrupt den anschließenden Sturz in die Tiefe, was eine tödliche Verletzung der Halswirbelsäule („Genickbruch“) herbeiführen sollte. Die notwendige Fallhöhe wurde zuvor in Abhängigkeit vom Gewicht des Opfers errechnet. Noch heute werden in manchen Ländern Hinrichtungen in dieser Weise vollzogen, so auch in einigen ehemaligen britischen Kolonien. In Großbritannien erfolgten Hinrichtungen am Galgen bis 1964. In den USA wandte man ebenfalls den „langen Fall“ an. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts werden dort jedoch vermehrt alternative Hinrichtungsarten angewandt. Im Deutschen Reich waren Todesurteile gegen Zivilisten lange Zeit ausschließlich durch Enthauptung vollstreckt worden, bis ein Reichsgesetz von 1933 wieder Hinrichtungen am Galgen als weitere Todesart erlaubte. In der Folge wurden bis 1945 zahlreiche Verurteilte erhängt, unter ihnen viele Widerstandskämpfer gegen die Hitler-Diktatur. In Österreich-Ungarn war der Tod durch den Strang am Hinrichtungspfahl (Strangulierung) reguläre Hinrichtungsart. Der österreichische Galgen wies eine Besonderheit auf: Der Delinquent wurde an den Richtpfahl gebunden, der oberste Scharfrichter legte ihm eine Schnur um den Hals und zwei andere Henker zogen den Hinzurichtenden nach unten, während der oberste Scharfrichter die Schnur stramm zog. Nach zeitgenössischen Berichten hatte kein zum Tode Verurteilter länger als eine Minute zu leiden. In der Zeit nach 1933 und der Machtübernahme durch die Austrofaschisten bis zum Anschluss an das Deutsche Reich 1938 wurden jedoch wieder Hinrichtungen am Galgen vollzogen.

Galgenkreuz - Neuhaus

Heute erinnern noch viele Flurnamen, wie Galgenberg, Galgenriegl, Galgenbühel oder Gerichtsberg, an die früheren Vollstreckungsorte von Todesurteilen. Gehängt wurde anfänglich an Bäumen oder einfachen Holzgalgen, später wurden massive, klobige Bauwerke aus Steinen oder Ziegeln auf Hügeln oder neben stark frequentierten Straßen gebaut. Das Galgenkreuz in Neuhaus ist ein Mahnmal an die letzte öffentliche Hinrichtung, welche an diesem Ort durch die Herrschaft Neuhaus vollzogen wurde. Der Galgen stand an der ehemaligen Herrschafts- und Landesgrenze zwischen Österreich (heute Bundeslandesgrenze Steiermark) und Ungarn (heute Burgenland).

Der Multi-Stage Cache

Die Header-Koordinaten weisen auf das Galgenkreuz in Neuhaus am Klausenbach. Links vom Kreuz steht eine Informationstafel, rechne mit der Zahl in der zehnten Zeile der Tafel. Diese Zahl sei Z.
Den Cache findest du bei N46°Stage1-((("Z"-2)/46*7)-6) E016°Stage1-(("Z"-2)/23*2)

Zugang/Zufahrt: Auch wenn es auf Karten und Luftaufnahmen nicht so aussieht, zum Neuhauser Galgenkreuz führen Straßen. DU kannst das Kreuz auf Wegen aus drei Richtungen erreichen:
1. von der Straußenfarm (Mühlgraben/Neuhaus) kommend N 46° 53.280 E 016° 01.380
2. von Pretal (Kapfenstein) kommend N 46° 53.157 E 016° 00.060
3. von Romischek kommend N 46° 52.400 E 016° 00.535
Die Koordinaten sind so gewählt, dass diese auf das Straßenende in Google-Maps zeigen. Von einem Zugangspunkt deiner Wahl folge der Straße zum Galgenkreuz, auch wenn dein Navi den Weg nicht kennt.

Beachte: DU bist Gast im Wald, dem Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen!
Bitte verhalte DICH dementsprechend und nimm Rücksicht auf Pflanzen und Tiere, benutze nur die markierten Wege, nimm Hunde an die Leine und bitte wirf keinen Abfall weg!


ursprünglicher Cache-Inhalt:

Schreibgerät bitte selbst mitbringen.

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Goyathlay

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