Der Kreuzweg in
Bonenburg
1932 wurde auf Antrag des Betriebsmeisters,
der Bonenburger Ziegelei, Josef Saake, mit dem Bau des Kreuzweges
auf dem Hoppenberg begonnen.
Das Steinkreuz mit Bildstock, welches seit
1876 dort stand, wurde 100 Meter weiter auf den höchsten Punkt
des Berges gesetzt. Beiderseits des Hauptweges pflanzte man Linden,
daraus ist eine Allee entstanden.
Im Jahre 1935 konnten die Bauarbeiten beendet
werden. Im gleichen Jahr wurde am Fest Kreuzerhöhung der
Kreuzweg gesegnet und der Hoppenberg in Kreuzberg umbenannt.
Landschaftlich gesehen ist der Kreuzberg ein Kleinod. Eine Vielfalt
von Bäumen und Sträuchern schmückt in den Sommer
monaten mit ihrem Grün die Anlage.
Seit 1945 wird alljährlich am Karfreitag
in Bonenburg eine Lobeprozession gehalten.
Der Anlass ist
folgender:
Als in den Ostertagen des Jahres 1945 in und
um Bonenburg der kriegerische Kampf des zweiten Weltkrieges
zwischen den amerikanischen Streitkräften und den deutschen
SS-Einheiten entbrannte, hatte Pfarrer Wilhelm Göke mit
zahlreichen Bewohnern im Kirchenkeller Schutz gesucht. Dort legte
der Pfarrer ein Gelöbnis ab, in jedem Jahr am Karfreitag eine
Kreuzwegprozession zum Kreuzberg abzuhalten, sollten Kirche und
Dorf vor der Zerstörung bewahrt bleiben
.
Seitdem wird die Gelöbnisprozession
alljährlich durchgeführt.
Unsere Quelle sowie weitere Informationen
findet Ihr unter:
www.bonenburg.de/kreuzweg_bonenburg.html
Zum Cache: Bitte verhaltet Euch diesem Ort
angemessen! Vom Parkplatz aus geht es links den Weg runter zur
ersten Station. Der gesamte Weg ist nur etwa 600 m lang. Die
Stationen sind mit römischen Zahlen durchnummeriert (von I -
XIV). Die Aufgaben sind einfach gehalten, so dass man sich auf den
Kreuzweg konzentrieren kann. Auch das Cacheversteck ist bewusst
einfach gewählt, damit niemand auf dem Gelände
herumwühlen oder klettern muss. Nachts und am Karfreitag
solltet Ihr den Cache bitte nicht angehen.
Wir wünschen Euch eine schöne Zeit
auf dem Kreuzberg
Rabenschnabel