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Wolfschacht EarthCache

Hidden : 3/27/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Wolfschacht Fortschrittschacht

Auf den Spuren des Kupfers

Mehr als 800 Jahre Bergbau und Verhüttung rund um das Kupfer haben im Mansfelder Land unverwechselbare Spuren hinterlassen.

Von dem ungeheuren Fleiß der Bergleute, die zum Abbau der Kupferschiefererze riesige Mengen tauben Gesteins nach Übertage bringen mussten, zeugt die Spitzkegelhalde des 1967 eingestellten Betriebes. Sie ist mit einer Höhe von 153 m die höchste der drei Pyramidenhalden des Mansfelder Kupferschieferbergbaus. Ihr Gesamtinhalt fasst 8,6 Millionen Kubikmeter Gestein. Die Halde steht unter Denkmalschutz und ist der größte abgeteufte Erzschacht Europas. Heute ist die Halde nicht nur Erbe und Relikt der industriellen Entwicklung der Region, sondern ein historisches Wahrzeichen der Gemeinde und des Mansfelder Landes, das es zu erhalten und zu bewahren gilt.

Der Wolfschacht, 1949 in Fortschrittschacht umbenannt, ist eine der drei Großschachtanlagen der Mansfelder Mulde. Er wurde in den Jahren 1906 bis 1909 abgeteuft und war bis 1967 in Betrieb.

Zahlen und Fakten

Gesamtförderung des Wolf-/Fortschrittschachtes 1906 - 1965:

* 16,800 Mio Tonnen Erz

* ? Tonnen Kupfer

Haldenkomplex:

* Fläche ca. 26 ha

* Bergehalde ca. 8,5 Mio m³,

* Höhe Spitzkegelhalde ca. 153 m

Teufenmäßige Erstreckung des Grubengebäudes des Wolf-/Fortschrittschachtes:

* 6. Sohle (ca. 298 m unter NN)

* 13. Sohle (ca. 741m unter NN)

Auf dem Betriebsgelände sind ausreichende Parkmöglichkeiten vorhanden.

Das Gelände des Wolfschachtes bietet eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten:

Ein Rundgang durch das ehemalige Schachtgelände mit Erläuterungen durch sechs Info-Tafeln, hier findet man Wissenswertes in Form von Daten und Fakten zu einer von Innovationen geprägten Industriegeschichte des einstigen Wolfschachtes. Im Bereich der verfüllten und abgedeckelten Schachtröhre befindet sich ein Haldengarten.

Geologie

Das variskische Grundgebirge konzentriert sich im Zentrum der Mansfelder Mulde. Mit der Festlandüberflutung durch das Zechsteinmeer beginnt die Deckgebirgsentwicklung und anschließender Schollenheraushebung sowie Absenkung, so daß sich eine Vielzahl von Störungszonen bildeten.

Zur Zeit des Perms, d.h. vor ca. 280 bis 230 Mill. Jahren wurde im unteren Zechstein der Kupferschiefer gebildet. Grundlage hierfür war nach Abtragung des variskischen Gebirges bis auf Meeresspiegelniveau das von Norden her vordringende Zechsteinmeer, welches große Teile Europas zwischen England und Polen bis hin zum heutigen süddeutschen Raum überflutete und eine Umgestaltung Mitteleuropas verursachte. Beim Kupferschiefer handelt es sich um einen schwarzen, bituminösen, ca. 30 bis 50cm mächtigen Mergelschiefer, der im Zechsteinmeer unter Sauerstoffabschluß gebildet wurde. Dieses Schieferflöz unterteilt sich nochmals in die Schichten feine Lette und grobe Lette sowie die darüberliegende Kammschale, Kopf, schwarze Berge und Dachklotz. Diese erzführenden Schichten waren seit dem 1200 Jahrhundert Ziel des Bergbaues.

ACHTUNG:

Leider aus gegebenen Anlass noch diese Belehrung.

Das Betreten des Betriebsgeländes „projekt Schul- und Objekteinrichtungen GmbH“ ist von Montag - Freitag ( außer an Feiertagen) in der Zeit von 7.00 - 17.00 Uhr jeder Zeit möglich.

Euer Cachemobil könnt in an dem ausgezeichneten Parkplatz im Betriebsgelände abstellen.

Bevor ihr euch auf die interessante geologische Reise der Kupferspuren begebt, meldet euch einfach im Sekretariat der „projekt Schul- und Objekteinrichtungen GmbH“ bei der freundlichen Empfangsdame an und nennt freundlich euren Grund der Besichtigung.

So nun steht eurem Rundgang nichts mehr im Wege.

Bitte beantwortet folgende Fragen:

1. Wann nahm der Wolfschacht seine Erzförderung auf?

2. Wie viel Tonnen Kupfer wurden insgesamt gefördert.

Informiere dich hierzu an den bereitstehenden Informationstafeln.

 3. Fotos – als Ergänzung zu den Aufgaben sind wieder erlaubt und von uns als Logbedingung gefordert. Bitte ladet ein Foto mit euren CACHERNAMEN auf einen Zettel oder gern auch von euch am Haldengarten in eurem Onlinelog mit hoch.

Die korrekten Antworten mit eurem Foto von vor Ort gelten dann als Logberechtigung!


Schickt eine Mail mit euren Antworten an sissifalke1@gmail.com
Nach dem Absenden der Antworten könnt ihr gleich loggen, falls etwas nicht in Ordnung ist, melden wir uns.
Ihr braucht nichtunsere Logfreigabe abwarten!

Wir wünschen euch ganz viel Spaß bei dieser geologischen Entdeckungsreise!

Hat euch eure Reise gefallen, freuen wir uns natürlich über einen Favoritenpunkt.

Team sissifalke

ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG

Leider müssen wir diesen Zusatz anwenden.
Logs ohne Erfüllen der Logbedingungen:

Persönliches Foto von vor Ort
Antworten vorab senden 

werden ohne weitere Vorankündigung gelöscht-                                              
Ich habe nicht die Zeit bei jedem 2. Log den Logbedingungen hinterher zu schreiben.

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