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Münchhausen am "Schacht III" Multi-Cache

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Owo: Da hier alle Stationen schon mehrfach gemuggel worden sind oder anderweitig abhanden kamen ist nun Ende mit Münchhausen.

Vielen Dank an alle Finder für die lieben Logs.

Owo

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A cache by Owo Message this owner
Hidden : 3/31/2010
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Münchhausen am Schacht III



Dies ist eine kleine Runde um den "Schacht III" in Bergkamen-Rünthe. Die Runde ist etwa 2 Kilometer lang und ist locker in max. 1 Stunde zu absolvieren. Es ist mein erster selbstgelegter Cache. Ich bitte also um Nachsicht, falls nicht alles so perfekt ist.

Zum Schacht III – Historie
Im Schacht 3 der Zeche Werne in Rünthe begannen im Winter 1915 die Bergleute mit der Kohleförderung. Wegen der durch die Weltwirtschaftskrise bedingten Absatzflaute wurde der Schacht 3 wie viele andere Schachtanlagen im Jahr 1930 stillgelegt. Da nach Kriegsende die Verkehrswege stark beschädigt waren, nutzte man den Schacht ab 1946, um die Rünther Bergleute schnell vor Ort zu bringen.
Erst 1960 wurde der Schacht endgültig stillgelegt. Die ehemalige Waschkaue der Zeche wird als Kulturzentrum genutzt und steht unter Denkmalschutz.


Zum Multi
So wie oben abgedruckt, stehts bei Wiki geschrieben und jeder Einheimische kennt den Hintergrund dieses Monuments. Auswärtige Besucher können diese Fakten ohne Probleme googeln. Was jedoch nur wenigen Einheimischen überliefert wurde und kein Fremder jemals über eine Suchmaschine herausfinden kann, hat mir mein Urururopa Münchhausen erzählt. Einiger dieser Mythen möchte ich im Rahmen dieses Multis an Euch weitergeben. Was Ihr davon glaubt oder nicht überlasse ich Euch. Ich übernehme jedoch keinerlei Garantie auf deren Wahrheitsgehalt.

Gutes Schuhwerk sollte getragen werden. Gleiches gilt für Räder und Kinderwagen – es sei denn, sie sind geländetauglich. Sebstlaufende Mini-Cacher können auch mitlaufen. Nach Regenfällen können Teile der Runde jedoch als Fangopackung durchgehen. Die Wege müssen nicht verlassen werden. Lediglich am Final bedarf es einem "Step-Off". Es gelten auch sonst die bekannten Spielregeln: bitte nicht quer duch die Botanik rennen, Hunde an die Leine, keinen Müll wegwerfen, kein offenes Feuer, keine Familienmitglieder zurücklassen, etc. etc. etc. Bitte hinterlasst alle Stationen wieder so, wie Ihr sie vorgefunden habt. Und bitte (wie immer) auf Muggel jeglicher Art Obacht geben. Zu gewissen Zeiten gibt es hier nämlich reichlich davon (auch wenn man es kaum glauben mag...). So, genug des Intros.

Parken
Bei N 51° 38.613 E 007° 39.310 stehen genug kostenlose Parkplätze für Cachemobile zur Verfügung. Diese können lediglich knapp werden, wenn im Schacht III Großveranstaltungen stattfinden oder der SuS Rünthe 08 in die Bundesliga aufgestiegen ist..

Mythos 1
Wenn Du aus dem Cachemobil aussteigst, erkennst Du ein von Menschenhand errichtetes Gebilde, welches den Zugang zum nahegelegenen Weg ermöglich soll. Genau an dieser Stelle hat Thomas Edison seine größte Erfindung gemacht. Er ist an dieser Stelle nachts immer gestolpert. Da hat er sich überlegt, wie er zukünftig unversehrt zum Schacht III gelangen kann. Also schuf er dieses Gebilde. Da er es aber nachts nicht sehen konnte und trotzdem jeden Abend auf die Nase fiel, strengte er seine grauen Zellen erneut an und da ging ihm ein Licht auf. Naja, der Rest ist bekannt und Geschichte. Thommy war zwar Ami, aber seine besten Jahre hat er in Rünthe verbracht. Ihm zu Ehren ist das dort stehende Gebilde nun beleuchtet worden. Wieviele Leuchtmonumente stehen unmittelbar an dem Gebilde? = A = ___________

Mythos 2
Bei den Koordinaten N 51° 38.(517+A-30) E 007° 39.(222+A-80) ist auf den ersten Blick nicht viel zu sehen. Genau an dieser Stelle war jedoch die Sportanlage von Friedrich dem Großen. Der kam hier regelmäßig vorbei. Da er sehr gerne Sport getrieben hat, hat die damalige Rünthner Bevölkerung ihm hier einen Areal errichtet, damit er einen sportlichen Ausgleich zu seinem stressigen Beruf hatte. Als er dann schwer Rheuma bekam, war es vorbei mit dem Sport und die Stätte hier verwilderte. Mit ein bisschen Glück kann man dort jedoch noch ein Artefakt aus vergangenen Tagen finden. = B = __________ (Lass es aber bitte liegen !!!)

Mythos 3
Auch wenn es heute kaum noch einer weiß – irgendwann wurde der Heuschnupfen erfunden. Nicht Kopfschütteln!!! Ist so!!! Und das war genau bei N 51° 38.(100xB-116) E 007° 39.(B+290). Im dortigen Umfeld sind – relativ gut zu erkennen – einige Birken zu finden. Die sehen relativ friedlich aus, können aber einigen Menschen das Leben im Frühjahr zu Hölle machen. Die Überlieferung lautet wie folgt: Es geschah vor sehr langer Zeit, als ein Wandersmann des Weges kam und sich an einer Birke niederließ um zu Rasten. Er entnahm seinem Beutel ein Fläschchen mit Flüssigkeit, welches er öffnete und den Inhalt genüsslich leerte. Nach einigen weiteren Fläschchen dieser Flüssigkeit entleerte der Wandersmann seine Blase an einigen Birken und zog weiter seines Weges. Die Birken schauten dem Wandersmann verärgert nach. So etwas hatten sie noch nicht erlebt. Als sie dann auch noch die Aufschrift "Bierken" auf den zurückgelassenen Fläschchen lasen schickten sie die Pollen hinter dem Mann her, auf dass er nie wieder in Ruhe unter einem Baume verweilen möge. Dieser reagierte entsprechend auf die Pollen und der Heuschnupfen war erfunden. Jaja, so war das damals. Kaum zu glauben, oder? Heute sind die Fläschchen natürlich längst verschwunden (Pfand war schon immer ein lukrativer Nebenerwerb). Du kannst jedoch trotzdem nachzählen, wieviele Fläschchen "Bierken" zum Ärgernis der Birken wurden. Die Anzahl sei C = _________

Mythos 4
Wo wir doch grade bei Erfindungen sind. Wussest Du, dass die Rünthner das Turmspringen erfunden haben??? Jupp, hamse. Bei N 51° 38.(459+B+C) E 007° 39.(74+(Cx100)) war das. Damals stand hier noch ein etwa 10m hoher hölzener Wehrturm. Eines Tages spielten einige Rünthner Lemminge in der Nähe Flaschendrehen. Nur so aus Langeweile kam dann einer der Lemminge auf die Idee "Der auf den die Flasche zeigt muss auf den Turm klettern und runterspringen." Gesagt – getan. Die Pulle rotierte und blieb bei Lemmy stehen, welcher sich auch gleich ohne zu murren auf den Turm begab. Er wollte aber nicht so ganz ohne Showeinlage abtreten und vollzog während des Sprunges einige Saltos und Drehungen. Da er aber nicht auf festem Boden, sondern in einem Gewässer landete kam er mit dem Leben davon. Ob er das wirklich wollte oder nicht, sei an dieser Stelle mal dahingestellt. Er tauchte auf jeden Fall wieder auf und ging wieder auf den Turm. Typisch Lemming eben. Was dann passierte könnte ihr euch sicher denken..... Ein Teufelskeis eben. Ich glaube, wenn der Turm nicht irgendwann zusammengebrochen wäre, würde der arme Kerl heute noch springen. Zurück zum Thema: Die Nachricht ging hinaus in die Welt. Auch Lebewesen mit nonsuizidalen Absichten hörten davon und erkannten, dass man daraus durchaus einen Sport machen kann. So kam was kommen musste – Turmspringen trat den weltweiten Siegeszug an. In Gedenken an die Lemminge ist hier eine Gedenktafel aufgestellt worden. Wieviele "Lemminge" kannst Du auf der "Gedenktafel" erkennen? = D = _____________

Mythos 5
In der Jura- und Kreidezeit war Rünthe deutsche Dino-Haupstadt. Das ist durch mehrere wissenschaftliche Studien .... – ach egal. Glaubt mir einfach. Also: Die Dinos machten naturgemäß gerne Picknick in der Natur. Logisch irgendwie. Hätte ich auch gerne gemacht, wenn ich Dino gewesen wäre. Wenn man dann so im Rudel einen fetten Bronto erlegt und sich die Brontoburger hat schmecken lassen, kam es durchaus vor, dass noch ein paar Kilo zwischen den Dino-Zähnen stecken geblieben sind. Da die Rünther-Dinos schon damals sehr zivilisiert waren, entfernten sie diese Reste unter der Zuhilfenahme von Dino-Zahnstochern. Diese steckten sie dann senkrecht ins Erdreich. Wieviele dieser Dino-Zahnstocher kannst Du am alten Picknickplatz bei N 51° 38.(505-D) E 007° 39.(D+524) erkennen? Es werden alle "Zahnstocher" benötigt, die senkrecht ins Erdreich gedrückt wurden = E = ___________ (die Anzahl der wagerechten "Zahstocher" bitte notieren, einpacken und schonmal für Weihnachten weglegen)

Mythos 6
Es begab sich zu einer Zeit, wo sich Fuchs und Hase noch bei N 51° 38.(514+B+E) und E 007° 39.[(DxE)+696] gute Nacht sagten. Da kam ein Mann durchs Land gepilgert und machte in Rünthe Rast. Er erkannte schnell, dass die Menschen hier sehr kommunikativ sind, ääähhh waren. Oft standen sie auf den Straßen und redeten miteinander – oft stundenlang und ohne Luft zu holen. Nur wenn es regnete, dann blieben alle zu hause und hatten schlechte Laune. Als nun der Herbst kam, war der Mann immernoch in Rünthe. Er konnte auch nicht weiterziehen, weil es seit Wochen ununterbrochen schüttete. Da alle Rünther inzwischen eine richtige Sch...laune hatten, überlegte er, was er tun konnte. Also entwickelte er eine Maschine, mit der die Menschen von Haus zu Haus reden konnten, ohne rausgehen zu müssen. Das funktionierte prima und die Leute waren Herrn Bell (ich glaube so hieß der Mann) sehr dankbar. Sie baten ihn auch darum solche Stationen in der Stadt (besser im Dorf) einzurichten. Und so entstand bei den o.g. Koos die erste Telefonzelle der Welt. Sie wurde seeeeeehr häufig benutzt. Fuchs und Hase mussten woanders hingehen zum gute Nacht sagen, weil hier soviel gequasselt wurde, dass sie ihr eigenes Wort nicht mehr verstehen konnten. Um hier telefonieren zu können, mussten die Einwohner eine sogenannte Quassel-Münze einwerfen. Die gabs damals schon bei Aldi/Lidl/Edeka/Kaufland/Netto/Plus/ReWe etc. anne Kasse. Nun ja, es ist lange her. Fuchs und Hase sind mitlerweile ausgewandert und die alte Telefonzelle abgerissen. Aber mit ein bischen Glück und Cacherverstand kannst Du noch den Abdruck einer alten Quassel-Münze entdecken. Nimm den Wert Mal 10 und Du erhälst = F = ____________________

Mythos 7
Zu den Zeiten, zu denen die Römer in Oberaden waren, haben Sie in Rünthe einen Zoo zu deren Belustigung und Freizeitgestaltung angelegt. Zugegeben, diesen Mythos kann ich auch nicht ganz glauben. Aber wenn ich bei N 51° 38.(F+356) E 007° 39.(F+F+79) in den Himmel schaue, glaube ich dort 6 alte (mittlerweile "erstarrte") Giraffen zu erkennen. Es kann aber auch sein, dass es noch Relikte von alten Dinos sind... Keiner weiß es ganz genau. Schau mal an einer von ihnen hoch und sieh der Giraffe bzw. dem Dino ins Gesicht. Aber pass schön auf – vielleicht schläft das Vieh ja auch nur, wer weiß. Wieviele (manchmal "leuchtende") Augen kannst Du erkennen??? = G = ____________

Finale
Nachdem Du nun so fleißig gelernt hast, winkt zum Ende natürlich das Finale. Glaubst Du an die oben beschriebenen Mythen und Sagen, dann schreibe Deinen Namen in das Logbuch, welches Du in der finalen Dose findest. Sei ruhig ehrlich. Bleibt ja unter uns. So, nochmal alles kurz zusammenfassen und dann geht die Rechnerei los (ist aber nicht schwer).

A = ____ B = ____ C = ____ D = ____ E = ____ F = ____ G = ____

Die Dose findest Du bei:

N 51° 38.[(GxF)+D+E+C+G+A+142] __________________________________________

E 007° 39.(B-D+F+E+C+110) __________________________________________


Da ist wirklich eine. Ungelogen – Ich schwörs !!! Liebe Grüße an alle Cacher von Münchhausens Urururenkel.

Achtung - geändertes Listing bei Mythos 6 ab dem 08.08.2010 !!!

Additional Hints (Decrypt)

mh 5) avpug ahe qvr Snzvyvr, rf mäuyra nhpu Fvatyrf - zna xöaagr nhpu fntra "jraa vpu NYYR fpuervor, qnaa zrvar vpu nhpu NYYR" mh 6) uvagre Zrgnyy mhz Svany) wn, va qre Obgnavx

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)