Auf den Spuren der Biber Multi-Cache
richi_rich: Danke für das Interesse, Platz ist frei für den Nächsten.
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NACHTCACHE - Wer gerne einmal sehen
möchte was Biber so treiben, ist hier genau richtig! - Taschenlampe
unbedingt erforderlich!
Biber (Castoridae) sind
höhereSäugetiere (Eutheria) und gehören zur Ordnung der
Nagetiere (Rodentia).

Bedeutung des wissenschaftlichen
Namens
Castor stellte sich zum
lateinischen Verbum castrare, welches Schneiden bedeutet und somit
den Castor als „Schneider“ qualifiziert, womit
sicherlich auf die Nagekünste des Tieres angespielt wird.
Merkmale
Der Biber kann bis zu 1,40 m lang
und 35 kg schwer und bis zu 20 Jahre alt werden. Sein braunes Fell
ist mit 23.000 Haaren pro Quadratzentimeter (Mensch: bis zu 600
Haare pro cm2) sehr dicht und schützt vor Nässe und Auskühlung. Der
Pelz wird regelmäßig gereinigt und mit einem fetthaltigen Sekret,
dem Bibergeil (Castoreum), gepflegt.

Mit seinem spindelförmigen
Körper, einem breiten, abgeplatteten, mit lederartiger Haut
bedeckten und unbehaarten Schwanz, Kelle genannt, und den
Schwimmhäuten ist das Tier perfekt an das Leben im Wasser
angepasst.
Die Kelle dient als Steuer beim
Abtauchen sowie zur Temperaturregulation und als Fettdepot. Beim
Tauchen werden Nase und Ohren verschlossen, so können Biber bis zu
20 Minuten tauchen.
Verbreitung
Der Europäische Biber war
ursprünglich in Europa und weiten Teilen Asiens heimisch, ist dann
aber durch Bejagung (dichtes Fell, essbares Fleisch) in weiten
Teilen Europas ausgerottet worden. Durch konsequenten Schutz und
Auswilderungen im 20. Jahrhundert haben sich die Bestände des
Europäischen Bibers in den letzten Jahrzehnten wieder
erholt.

Lebensraum
Der Biber ist ein semiaquatisches
Säugetier, das heißt sein Lebensraum sind fließende und stehende
Gewässer und deren Uferbereiche. An Land bewegt er sich aufgrund
seines plumpen Körperbaus nur langsam. Sein Körperbau ist dem Leben
im und am Wasser ausgezeichnet angepasst.
Der Biber besiedelt Fließgewässer
in allen Größenkategorien, vom Fluss 1. Ordnung bis hin zum
Entwässerungsgraben. Ebenso kann er alle Formen von Stillgewässern
annehmen, vom Weiher oder Altwasser bis hin zum
See.
Stehen ihm nur mangelhafte
Lebensräume zur Verfügung zeigt sich der Biber mitunter sehr
anpassungsfähig und siedelt sich auch an außergewöhnlichen Plätzen
an, beispielsweise inmitten von Ortschaften oder direkt an
Autobahnen, wo dann Gehölzpflanzungen nicht selten die wichtigste
Nahrungsquelle darstellen.
Biberbau
Im Biberrevier befinden sich in
der Regel zwei bis vier (manchmal bis zu zehn) Wohnbaue
unterschiedlichster Form. Ist die Uferböschung steil genug, gräbt
sich der Biber eine Höhle hinein, und vernetzt sie mit sogenannten
Biberröhren. Das können Fressröhren, Fluchtröhren und Spielröhren
sein. Der Eingang zum Wohnkessel ist immer unter dem Wasserspiegel,
der Wohnkessel selbst liegt über Wasser. Der Wohnraum im Inneren
kann einen Durchmesser bis zu 120 cm und eine Höhe bis zu 60 cm
erreichen. Die Biberburg dagegen besteht aus abgenagten Ästen,
Zweigen und Schlamm. Nicht selten ist sie vollständig von Wasser
umgeben. Im allgemeinen liegt der Eingang unterhalb der
Wasseroberfläche. Fällt die Burg trocken, wird sie verlassen, da
sonst Feinde Zugang zu ihr hätten.
Biberdämme
Biber sind für ihre Dammbauten
bekannt, mit denen sie Bäche aufstauen und künstliche Teiche
anlegen. Diese Regulierung gibt den Bibern einen sicheren
Wasserstand um ihre Burg herum. Gleichzeitig wachsen im Teich
Wasserpflanzen, die dem Biber als Nahrung dienen.
Biber halten keinen Winterschlaf,
sondern eine Winterruhe, deshalb muss auch im Winter für Nahrung
gesorgt werden. Direkt vor dem Eingang der Burg werden von den
Bibern im Herbst Zweige und Äste zwischengelagert. Wenn die
Teichoberfläche gefriert, kann der Biber die gelagerten Äste unter
dem Eis erreichen und sich von der Rinde ernähren.
Der Biber verwendet beim Abholzen
eine "Sanduhrtechnik"; dabei wird das Holz in Form einer Sanduhr
benagt, bis der Baum fällt. Je nach Härte des Holzes kann ein Biber
in einer Nacht einen bis zu 50 cm dicken Baum
fällen.

Biber als
Indikator
Betrachtet man Lebensraum und
-weise des Bibers genauer, so wird deutlich, dass Probleme im
wesentlichen dort auftreten, wo der Mensch - aus gesamtökologischer
Sicht - durch die Landnutzung zu stark in die Natur eingegriffen
hat und dies immer noch tut. Diese Eingriffe des Menschen treffen
nicht nur den Biber. Sie beeinträchtigen die Lebensgemeinschaften
in und an den Gewässern und ihren Auen mit allen dazugehörigen,
häufig bedrohten Tier- und Pflanzenarten.
Durch das Fehlen ausreichend
breiter, gut bestockter Uferstreifen ist die biologische
Wirksamkeit und damit die Selbstreinigungskraft der Gewässer
gemindert und die Gewässergefährdung durch den ermöglichten Dünger-
und Pestizideinsatz erhöht. Jede Schädigung der Gewässer ist eine
Schädigung unserer Lebensgrundlage.
Dort, wo Biber ausreichenden
Lebensraum finden, bestehen auch günstige Voraussetzungen für die
Vielfalt des Lebens im und am Wasser. Dies ist wiederum die
Voraussetzung dafür, dass das Gewässer ausreichend
Selbstreinigungskraft erlangt, um die vielfältigen Verunreinigungen
zu bewältigen (biologischer Abbau).
Konflikte mit
Menschen
Auf Grund ihres Bäumefällens sind
Biber insbesondere in der Forstwirtschaft unbeliebt. Obwohl sie
meist jüngere Bäume nutzen, werden teilweise auch ausgewachsene
Bäume angenagt oder gefällt.
Im Sommerhalbjahr nutzt der Biber
auch Feldfrüchte in Gewässernähe. Fraßschäden auf Feldern wurden
mehrfach berichtet.
Quelle:
Wikipedia
Bilder von Gerhard Schwab
Die Biberburg
...und nun zum
Cache:
Begib Dich zum Startpunkt, folge
den Leuchtpunkten bis zur Stage 1 (3 zusammengehörende
Leuchtpunkte), dort findest du die Koordinaten zum
Final.
Weiters findest Du Koordinaten zu
einem Biberdamm und zu einigen gefällten Bäumen.
In Summe musst Du mit ca 2km Marschlänge rechnen!

Beobachte das Ufer gut, eventuell
kannst du ja sogar einen Biber entdecken.
Vorsicht auf Jäger. Es gibt einige Beobachtungsplätze in diesem
Bereich. Jäger selbst habe ich aber noch keine gesehen.
Lasst Euch halt schon mal eine gute Ausrede einfallen was Ihr hier
in der Nacht mit der Taschenlampe so treibt ;-)
BIBERDAMM:
Additional Hints
(Decrypt)
Fgntr1: Frgm Qvpu, Erpugf
SVANY: Onhzfghzcs
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