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1646 ein Jahr von dreißig Traditional Cache

This cache has been archived.

Susi Sonnenschein: Hallo SMUDO111+Melmaus,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit sonnigen Grüßen

Susi Sonnenschein
(Volunteer Geocaching.com Reviewer)

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Hidden : 4/6/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

1646 ein Jahr von dreißig

1646 war ein Jahr das in der Gegend nicht unter einen guten Stern stand. 28 Jahre lang tobte der Religionskrieg im deutschen Kaiserreich. Auch hier kamen die kaiserlichen Truppen entlang und „versorgten“ sich aus den Dörfern der Gegend.



Als ich im zarten Alter von 14 Jahren Jahren von einer ärztlichen Fußzehenoperation aus Crimmitschau hier halten musste, begab sich der Inhalt des Schildes in mein Langzeitgedächtnis. Dies ist nun über eine Dekade schon her und ab heute will ich meiner Cachegemeinde den Ort nahe bringen.

Der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 war ein Konflikt um Hegemonie zwischen den Mächten Europas und zugleich ein Religionskrieg. In ihm entluden sich sowohl die Gegensätze zwischen der Katholischen Liga und der Protestantischen Union innerhalb des Heiligen Römischen Reiches als auch der habsburgisch-französische Gegensatz auf europäischer Ebene. Gemeinsam mit ihren jeweiligen Verbündeten im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation trugen die habsburgischen Mächte Österreich und Spanien ihre dynastischen Interessenkonflikte mit Frankreich, den Niederlanden, Dänemark und Schweden aus.

Die Feldzüge und Schlachten fanden überwiegend auf dem Gebiet des Heiligen Römischen Reiches statt. Die Kriegshandlungen selbst, aber auch die durch sie verursachten Hungersnöte und Seuchen verheerten und entvölkerten ganze Landstriche. In Süddeutschland etwa überlebte nur ein Drittel der Bevölkerung. Nach den wirtschaftlichen und sozialen Verheerungen benötigten einige vom Krieg betroffene Territorien mehr als ein Jahrhundert, um sich von dessen Folgen zu erholen. Der Dreißigjährige Krieg endete mit dem Westfälischen Frieden am 24. Oktober 1648.

Folgen:

Teile des deutschen Reichs waren stark verwüstet worden. Nach heutigen Erkenntnissen kostete der Krieg etwa drei bis vier Millionen Menschenleben bei einer Gesamtbevölkerung im Reichsgebiet von rund 17 Millionen. Die meisten Opfer forderten die Seuchen ab 1634.

Zu den Gewinnern des Konfliktes zählte unter anderem die Stadt Hamburg, deren Ziel der Anerkennung ihrer Reichsstandschaft zwar nicht erfüllt wurde, die jedoch große Teile des Handels mit Mitteldeutschland auf sich konzentrieren konnte. Für die großen oberdeutschen Handelsmetropolen beschleunigte der Krieg noch einmal die Abschwungphase des ausgehenden 16. Jahrhunderts.

Wenig beachtet, aber von großem Schaden, war, dass mit der Unabhängigkeit der Niederlande und dem Verlust wichtiger Küstenregionen und Ostseehäfen an Schweden praktisch alle großen Flussmündungen unter fremdem Einfluss standen. Die deutschen Staaten hatten kaum Zugang zur Hohen See und waren damit weitgehend vom überseeischen Handel ausgeschlossen. Deutschland hatte damit nicht nur den Einfluss über seine eigenen Geschicke an die umgebenden Mächte verloren, es war auch wirtschaftlich von den Chancen abgeschnitten, die der Seehandel und der Erwerb von Kolonien anderen Nationen wie England, Schweden und den Niederlanden eröffnete.

Frankreich, England, Schweden und die Niederlande konnten sich nach dem Dreißigjährigen Krieg zu Nationalstaaten entwickeln. Mit dem aufblühenden Handel ging in diesen Ländern ein Aufschwung des liberalen Bürgertums einher, dessen Ausbleiben für Deutschland kaum ermessliche geschichtliche und gesellschaftliche Folgen hatte. Das Reich bildete weiterhin einen lockeren Verbund von Fürstentümern. Wenn dieser Verbund zum wesentlichen Friedensfaktor im Europa der nächsten 150 Jahre wurde, so geschah das auch auf Kosten der wirtschaftlichen Chancen Deutschlands.

Quelle. Wikipedia

Die Historie vor Ort:

Im Kampf gegen plündernde kaiserliche Truppenteile verloren 1646 103 Bauernburschen aus den umliegenden Dörfern ihr Leben. Unter Führung des Pfarrersohnes von Seelingstädt wollten sie ihre Dörfer vor Raub, Brand und Mord des Feudalheeres schützen.

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