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Burg Höhenstein Traditional Cache

Hidden : 4/6/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Von der Burg Höhenstein auf dem Gallner ist leider nicht mehr allzu viel übrig und man findet auch nicht sehr viele Informationen darüber im Netz. Folgende Infos entstammen einem Artikel aus dem Straubinger Tagblatt:
Die Erbauungszeit der Burg Höhenstein ist wahrscheinlich das 12. Jahrhundert. Angeblich wurde die Burg nach dem Tod Konradins, dem letzten Hohenstaufer 1269 an Herzog Ludwig den Strengen vererbt. Spätere Besitzer waren die Herren von Donnerstein, 1475 wird ein Georg von Donnerstein, Ritter zu Höhenstein, genannt. Die Burg wurde im Löwlerkrieg 1489 zerstört. Erhalten sind heute nur noch die Reste eines quadratischen Wohnturmes.
Die Ritter der Burg Höhenstein auf dem Gallner waren einst die Bewacher des Salzweges, einem alten Handelsweg, der über Bergeshöhen führte, da die Wege im Talgrund meist nass und schlammig waren. Die schweren Pferdefuhrwerke wären da im Dreck stecken geblieben. Die Ritter gaben den Handelsleuten Geleitschutz, vermutlich bis an die Grenze Böhmens, bis Geleitsbach bei Rittsteig.
Einer Überlieferung nach, hatte einst ein unterirdischer Gang von der Burg Höhenstein hinauf zur Gallner-Bergkirche geführt, der teilweise auch heute noch bestehen könnte.
Zur Kirche und der Burg gibt es folgende Sage:
Vor Hunderten von Jahren stand eine große Kirche, mit einem sehr hohen Turm auf dem Gallner. Auf dem Turm hing eine mächtige Glocke, deren Schall weithin gehört wurde, sogar bis nach Böhmen. Wenn am Himmel ein Gewitter aufstieg, wurde mit ihr geläutet, sodass die Gewitter oft bis nach Böhmen abgetrieben wurden, wo es meistens viel Schaden anrichtete.
Die Böhmen waren darüber sehr ergrimmt und wollten die Glocke stehlen. Mit einem großen Wagen kamen sie heimlich auf den Gallnerberg, rissen die Glocke vom Turm, luden sie auf ihr Fuhrwerk und fuhren davon. Sie kamen aber nur bis in die Nähe unterhalb der Burg Höhenstein. Hier versanken die Böhmen samt Wagen, Rössern und Glocke in einem sumpfigen Wiesengrunde, wo sie heute noch liegen sollen!
Die Burgruine ist leicht zu finden, wenn man aus Richtung Konzell - Denkzell kommt und kurz nach Forsting rechts in ein schmales Teersträßchen - eine Sackgasse - einbiegt. Es geht einige hundert Meter abwärts durch den Wald, zu Fuß oder mit dem Auto. Auf den Gallner kommt man auch von Herrnfehlburg aus.
Parken kann man bei N49°03.442, E12°40.535 bei der scharfen Rechtskurve.

Additional Hints (No hints available.)