Glienicke hat auch eine Insel
– allerdings liegt sie seit vielen hundert Jahren auf dem
Trockenen, versteckt und vereinsamt zwischen unserem
Heimatort und Lübars als Teil unserer Gemarkung. Eine echte Insel
war sie noch, als sich die Wasserfläche des heutigen Hermsdorfer
Sees einst über die Wiesen zwischen Glienicke und Lübars
erstreckte. Deswegen findet man im Bereich von Eichwerder hier und
da rudimentäre Sumpfgebiete und Entwässerungsgraben, die auf die
„wässrige“ Vergangenheit dieses Gebiets
hindeuten.
Fast drei Jahrzehnte konnte sich
hier ungestört die Natur entwickeln – ein eigentlich
unbeabsichtigtes Produkt im ehemaligen Gebiet der Grenzabsperrungen
nach Westberlin hin. In diesem Rahmen mussten Anfang der
1960er-Jahre auch die Einwohner Eichwerders unfreiwillig ihr auf
Glienicker Gebiet liegendes Refugium verlassen; die Wohnhäuser
wurden abgerissen, prächtiger Baumbestand vernichtet.
Im Sommer 2002 erklärte das
Ministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung ein
etwa 120 Hektar großes Areal der Landschaft zwischen Glienicke,
Schildow und Berlin-Reinickendorf zum Naturschutzgebiet
„Eichwerder Moorwiesen“.
(Quelle: Glienicker Bilderbogen,
Band 1, von Joachim Kullmann)
Der Cache liegt im
Naturschutzgebiet, bitte schont die Natur.
Es ist
nicht notwendig, die Wege zu verlassen! Aus diesem
Grund ist es uns leider auch nicht möglich, hier einen größeren
Behälter mit Tauschgegenständen zu verstecken.
Ihr solltet vielleicht nicht
gerade eure Sonntagsnachmittagsausgehschuhe anziehen, der Zugang
kann je nach Jahreszeit etwas schlammig sein.
Parken könnt Ihr hier: N52
37.666 E13 20.234
Viel Freude beim Entdecken
dieser „Insel“ wünscht euch fotofix