Skip to content

SEA Traditional Cache

This cache has been archived.

Sidewinder711: Nach knapp 750 find's und 6 vollen Logbüchern ist es nun soweit.
Die Sargerzeugung Atzgersdorf schließt ihre Pforten und somit auch diesen Cache.
Seit Ende 2013 steht in der SEA die Produktion still. Verwaltung und Erzeugung werden zentralisiert. Die Unternehmenszentrale der B&F Wien, der Bestattung Wien und der Friedhöfe Wien errichtet in der Nähe des Zentralfriedhofs ein neues Gebäude.
Wie die Liegenschaft künftig genutzt werden soll, ist derzeit noch unklar. Wolfgang Ermischer von der Bezirksvorstehung: „Die Nutzung des Areals ist nicht entschieden, die denkmalgeschützten Gebäudeteile müssen bei der Planung berücksichtigt werden.“
Demnach hier in absehbarer Zeit Bauarbeiten starten werden, wird dieser Cache Archiviert.

MfG
Sidewinder711

More
Hidden : 4/11/2010
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Die Sargerzeugung Atzgersdorf wurde 1919 gegründet und war lange eine Abteilung der Bestattung Wien. 2004 wurde sie zu einer eigenen GmbH.
Rund 50 MitarbeiterInnen fertigen derzeit ca.25.000 Särge pro Jahr.
Rund 450 Modelle – berücksichtigt man alle Ausfertigungsvarianten – sind im Permanentangebot. 95 Prozent der Produktion sind Holzsärge, knapp fünf Prozent Metallsärge und Metalleinsätze. 60 Prozent der Sargproduktion gehen an die Bestattung Wien, „der Rest“ in die Bundesländer.

Nicht zu verwechseln mit der „Sargfabrik" im 14. Bezirk, wo bis 1970 Särge produziert wurden. Die „Sargfabrik" ist heute ein Wohnhaus und Veranstaltungszentrum.

Das Fabriksareal steht unter Denkmalschutz.

Zur Geschichte:

Jänner 1919
Beginn der Produktion von Holz-
särgen in einer gemieteten Werk-
stätte in Wien 3, Rennweg 79-81. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die benötigten Särge von privaten Tischlereibetrieben bezogen worden. Mit der Produktion von Metallsärgen war bereits 1918 in der Spenglerwerkstätte in der Zentrale der Bestattung, Wien 4, Goldeggasse 19, begonnen worden.Weitere Herstellung von Holzsärgen in einer ehemaligen Artilleriewerkstätte des Kriegsministeriums im Wiener Arsenal.

1919
Anmietung von weiteren Werkstätten für die Sargproduktion in Wien 3, Würtzlerstraße 26,
und eines Holzlagerplatzes ebenfalls im 3. Bezirk, Simmeringer Hauptstraße 2-4.

1923
Verlegung der Produktion von Holzsärgen in eine aufgelassene Rohrprobierstation der Wiener Wasserwerke in Wien 10, Laimäckergasse 1/Absberggasse 2.

1928
Verlegung der Produktion von Metallsärgen von der Zentrale der BESTATTUNG in den Sargerzeugungsbetrieb in den 10. Bezirk.

1929
Erweiterung dieses Betriebes durch den Zubau eines Sargmagazines.

1943
Erstmals werden mehr als 20.000 Särge jährlich erzeugt.

Dezember 1944
Vorübergehende Stilllegung der Produktion durch einen Bombentreffer.

13. Februar 1945
Vollständige Zerstörung der Sargfabrik bei einem Luftangriff der Allierten.

Juli 1945
Wiederaufnahme der Sargproduktion in der ehemaligen Holzwarenfabrik A. KETELE
in Wien 23, Brunner Straße 26-30.

Dezember 1945
Starke Ausweitung der Produktion:
Für jeden zweiten in Wien Verstorbenen kann ein Sarg zur Verfügung gestellt werden, noch im Juni nur für jeden 23. Verstorbenen.

1946
Beginn der ersten Sarglieferungen an Bestatter in die Bundesländer, um deren dringenden Bedarf abzudecken.

1966
Ankauf der Maschinenkisten- und Holzwarenfabrik W. KOFFMAHN in Wien 23, Breitenfurter Straße 176, um die Produktions-
bedingungen zu verbessern.

1967
Erstmals werden mehr als 40.000 Särge jährlich erzeugt.

1968
Beginn der Sargproduktion in der neuen Fabrik in der Breitenfurter Straße nach umfangreichen Um- und Zubauten.

1975
51.811 produzierte Särge ergeben einen Spitzenwert, der in der Geschichte der städtischen Sargerzeugung bis dato nicht mehr erreicht wurde.

1983
Erweiterung des Betriebsgeländes durch den Ankauf eines angrenzenden Grundstückes.

1987
Umstellung der Produktion von konischen Särgen auf Parallelsärge. Im Dezember wird der zweimillionste Sarg erzeugt.

1991
Beginn von Sargexporten in das benachbarte Ausland.

1994
Der Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten verleiht dem Sargerzeugungsbetrieb das Recht zur Führung des Staatswappens im geschäftlichen Verkehr.
Einführung von PPS, eines EDV-unterstützten Produktions-, Planungs-, Steuerungs-Systems.

2000
Teilweise Umstellung der Produktion auf Modulsärge.

2001
Einführung des EDV-Programms SAP.

2004
Sargerzeugung Atzgersdorf GmbH
Die bisher als Profit-Center der Bestattung Wien geführte Sargerzeugung wird, als 100%-Tochter der Bestattung Wien GmbH, eine eigene GmbH.

2006
Teilnahme an der "Quo Vadis", der Internationalen Fachmesse für Bestattung und Friedhof, in Salzburg.

Quelle: www.se-a.at

Additional Hints (Decrypt)

Vfg zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)