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Schatz des "Schwarzen Vieth" Traditional Cache

This cache has been archived.

badroka: Hallo Cachergemeinde!

Der "Scharze Vieth" geht in den wohlverdienten Ruhestand.
Das hat mehrere Gründe:
1. Die örtlichen Gegebenheiten (wichtig für Geschichte) haben sich geändert
2. Der schöne Kletterbaum ist von Waldarbeitern weggeschafft worden (ein Grund für diese Location)
3. Das Dosenbehältnis ist in Auflösung begriffen und müsste komplett erneuert werden
Danke an alle, die gesucht haben!
Vielleicht lasse ich mir hier im Wald mal was Neues einfallen...

Grüße

badroka

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Hidden : 4/13/2010
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Unser Familiencache - gedacht vor allem für schatzsuchende Familien





Parken bitte bei N51° 07.489 E006° 22.964

Sollte euch ein Pfosten den Weg versperren... den kann man rausziehen, also kein Problem.


Ergänzung Juni 2010:
Da das dichte Laubdach jetzt im Sommer das GPS fast nutzlos werden lässt,
habe ich mir erlaubt die Wertung für den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen!

Die Koordinaten des Caches hast du, geh hin und viel Glück beim Suchen!

Lust auf ein kleines Spiel?
Dann lies die Geschichte weiter unten und versuche dem Weg des Banditen zu folgen,
der den Schatz versteckt hat!

Aber OHNE dein Hightec-Spielzeug, auf die althergebrachte Art! 
Ok, Ok, den Kompass darfst du benutzen.


Der Schatz des "Schwarzen Vieth" 


So begab es sich, vor langer Zeit:
Ein allseits bekannter Langfinger und Halsabschneider,
der wegen seines verfilzten schwarzen Bartes und verlausten Haupthaares der "Schwarze Vieth" genannt wurde,
schlich sich in den Buchholzer Wald, um die Beute seiner zahlreichen Raubzüge zu verstecken.
Um sicher zu gehen, dass jemand diesen Ort auch wiederfände, sollte Vieth das Zeitliche segnen,
schrieb er seinem Kumpanen Hartmut einen Brief.

Das war auch gut so, denn nur wenige Tage später wurde er, voll wie ein Landsknecht,
von seinen Häschern gestellt und noch auf der Stelle am nächsten Baum aufgeknüpft.
Sein Schatz gilt seitdem als verschollen.

Es blieb einzig der Brief...



Hartmut,
ich schreibe dir diese Zeilen, weil ich um mein Leben fürchte.
Sie sind mir auf den Fersen!
Ich bin bei Nacht in den Wald und hab all mein Hab und Gut versteckt.
Lies diese Zeilen mit wachen Augen und verberge sie anschließend gut.
Sie werden dich zu meinem Schatz führen!

Ich stand am Waldesrand, den schweren Sack auf dem Rücken.
Ich nahm meinen Kompass zur Hand, konnte ihn aber nicht ablesen,
da die Sonne längst hinter dem Horizont verschwunden war.
Ich zündete einen Docht an, in der Hoffnung dass niemand dieses kleine Licht
würde sehen können! Das schwache Licht erleuchtete einen Pfad in den Wald.
Ich schaute auf den alten Kompass: Genau Richtung Westen.

Dem Weg folgend sah man aber kaum die Hand vor Augen.
Schritte zählen! Nach etwa als 240 Schritten erschien eine Kreuzung.
Ich entschied mich für den Weg weiter Richtung Westen, ich wollte tiefer in den Wald hinein.
Ich begann wieder meine Schritte zu zählen; als ich bei 220 angekommen war, setzte ich mich erschöpft auf einen Baumstumpf.
Der schwere Sack zog mich immer mehr zu Boden.
Aber es half nichts, ich musste weiter!

Nach weiteren 140 Schritten hielt ich ein. Gabelte sich der Weg?
Hier waren Waldarbeiter an der Arbeit gewesen ... ein Baumstumpf ... seltsame Zeichen an einem Baum ...
Ich schaute auf meinen Kompass.
Der linke Weg führte genau nach Westen und schien direkt in die tiefe Schwärze des Waldes zu führen.
"Passt zu meiner schwarzen Seele", brummte ich und machte mich auf den Weg.

Der Wald schien sich jetzt zu ändern, die Stämme der Bäume erschienen mir selbst bei Kerzenschein schwarz wie die Nacht.
Plötzlich ein Geräusch hinter mir!
Ich ließ den Sack mit lautem Scheppern fallen, fuhr herum, zog meinen Dolch ... Nichts ...
Wieder dieses Geräusch ... Ein Kiefernzapfen fiel mir vor die Füße.
Erleichtert setzte ich meinen Weg fort.

Der jetzt noch schmälere Pfad begann sich etwas zu schlängeln und schon wieder hatte der Wald sich verändert.
Wie fahle Gespenster ragten jetzt Birkenstämme in den schwarzen Himmel.
Da, zu linker Hand!
Mir stellten sich die Haare zu Berge!!
Ein dicker Trollkopf schaute mich hämisch lächelnd an!!!
Ich schrie auf, nahm die Beine in die Hand und rannte blindlings in die Nacht hinein,
bis ich keuchend wieder eine Kreuzung erreichte.

Ah, die Kreuzung des Zwillingsbaums. Hier bin ich schon einmal gewesen!
Ein weiterer Blick auf den Kompass...
In alle Himmelsrichtungen führten die Wege ins Schwarze.
Hm ... aus Osten war ich gekommen.
Diesmal sollte es Süden sein, von Überraschungen die in Richtung Westen lagen, hatte ich die Nase voll!"
Ich muss langsam ein Versteck finden", dachte ich bei mir.

Der Schatz auf meinem Rücken war inzwischen unerträglich schwer geworden.
Linkerhand entdeckte ich schemenhaft die riesige Wurzel eines umgestürzten Baumes.
Nein! Zu nah am Weg!
"Ich muss diesen Pfad verlassen, wenn ich ein sicheres Versteck finden will", dachte ich bei mir und ging weiter.
Da! Einer dünnen Schlange gleich wand sich zu meiner Linken ein kaum zu
erkennender Pfad. Das Laub, das ihn bedeckte, hatte ihn fast
unkenntlich gemacht.
Voller Hoffnung folgte ich ihm.

Es kam, was kommen musste. Ich verlor im immer schwächer werdenden Licht meines Dochtes den Weg aus den Augen
und fiel mit lautem Platschen und Getöse in einen Morastloch.
Von stinkendem Schlamm bedeckt schrie ich meine Wut in den tiefen Wald hinein.
Keinen Schritt wollte ich mehr gehen!
Ich musste meine kostbare Last jetzt loswerden!
Auf allen Vieren kroch ich aus dem Morast und reinigte mich notdürftig.
Ich sah mich um und ... fand ein geeignetes Versteck!

Hartmut, ich sage dir, als ich das Gold verbarg dachte ich mir: "Das findet keiner!"

Damit auch du es nicht so einfach hast, ein kleines Rätsel:

Er war einst hoch und stolz,
doch nun ist er tot.
Seine Arme umspannten seinerzeit den Himmel,
sie sind lang verschwunden!
Seine Füße gruben sich in die Erde,
enthaupted wie er ist, müssen sie nun nichts mehr tragen.
Zwischen seinen modrigen Zehen spielen Mäuse.
Zu diesen Füßen habe ich mein Wertvollstes gelegt.
Wie er wird es nun langsam vom Moos bedeckt werden...


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Mit Kindern macht es sicherlich mehr Spaß Vieth's Weg
"abzuarbeiten", ansonsten kann man natürlich auch auf eigene Faust
auf die Suche gehen.

Der Cache hat normale Größe,
er ist von unseren Kindern natürlich aufwändig mit
Tauschgütern ausgestattet worden.
Er wird regelmäßig gepflegt.

Bitte bringt etwas Schönes mit, wenn ihr tauschen wollt - viele
Caches, die wir gesehen haben, waren leider halbe Müllhalden.

Travelbugs und Geocoins sind herzlich willkommen, bitte aber extra
in der Tüte mit dem Logbuch deponieren, damit sie nicht aus
Versehen getauscht werden!

Gummistiefel und Matschhosen sind von Vorteil, bei Regenwetter sogar Pflicht!

Bei den Attributen steht "Fahrradtauglich", ein Trekking-bike sollte es aber schon sein, denn glatt ist der Weg ganz gewiss nicht!

Noch ein letzter Hinweis:
Ihr durchquert auf eurer Suche einen völlig naturbelassenen Wald,
meist nur von Pfaden durchzogen. Bitte verlasst diese Pfade nicht!
Es gibt hier noch viele Rehe zu sehen, wenn man den Wald STILL
durchwandert. Allein bei der Ausarbeitung der Tour bin ich an drei
Stellen mehreren Rehen begegnet!

Genug gequatscht, wir wünschen euch viel Spaß beim Suchen!

Team badroka

Additional Hints (Decrypt)

Na nygrz Onhzfghzcs

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)