Sühnekreuz Meensen Traditional Cache
Kanne und Siki: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.
Gruß,
Sanne
Kanne und Siki
(Official Geocaching.com Volunteer Reviewer)
Die Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de
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Difficulty:
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Terrain:
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 (other)
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Standort: Von Meensen die Strasse in Richtung Wiershausen wählen. Dann links in die Strasse "Am Sportplatz" einbiegen. Kurz vor der Sandgrube "Oppermann" an der rechten Strassenseite, in einer kleinen, relativ neu angelegten Anlage, mit einer Holzbank und zwei neu gepflanzten Linden.
Geschichte: Hoffmann (1935) beschreibt die Steine als soweit eingesunken, dass die Attribute unterhalb der Scheibenkreuze nicht sichtbar sind. Riebeling (1977) und auch Müller / Baumann (1988) übernehmen die Maße von Riebeling (1977), obwohl ihre Fotos die Steine schon gehoben zeigen - geben für den linken Stein eine Höhe von 52cm an, für den rechten eine Höhe von 90cm. Bei einer Messung im August 2008 wurde eine Höhe von 66cm für den linken und eine Höhe von 85cm für den rechten gemessen. Ein Vergleich der jetzigen Standortsituation mit der Aufnahme von Riebeling (1962/1977) zeigt, dass die Steine nicht nur gehoben, sondern der linke Stein auch um 180° gedreht wurde. Ob der jetzige Standort noch exakt mit den Angaben in der älteren Literatur übereinstimmt ist derzeit nicht geklärt.
Westlich der Gemeinde Meensen am Wege nach Wiershausen hinter dem Sportplatz. Direkt neben den Steinen wird Sand abgebaut. Die Steine sind durch LKW-Verkehr sehr stark gefährdet. (Müller / Baumann 1988)
In der Feldmark Meensen, an einem Pfade, der nach der Brackenburg führt, stehen noch heute zwei Steine rechtwinklig zueinander. Der höher aus der Erde ragende ist auf beiden Seiten mit einem geradlinigen gleicharmigen Kreuze in kreisförmigem, vertieftem Grunde geschmückt (T.XIV, 108). Über dem Kreuze der einen Seite ist ein kleines Kreuz eingemeißelt; die andere Seite hat oben zwei solcher Kreuze, die als Weihezeichen christlicher Priester gedeutet werden. Im Neuen vaterländischen Archiv (1831, Heft 2, S.270) ist der Stein abgebildet und auch der auf T.XIV, 109 wiedergegebene, der auf beiden Seiten ein Kreuz von einem Kreisbande umgeben trägt. Das a.a.O. im Fuße dargestellte Beil kann z.Zt. nicht festgestellt werden, da der Stein tief in die Erde gesunken ist.
Die Steine werden dort Mord- und Sühnesteine genannt. (Hoffmann 1935)
Sage: 1. Die Steine zeigen Räder mit vier Speichen in der Größe eines Pflugrades. Zwei Bauern, die dem Nachbarn Feld abgepflügt haben, sind hier durch den Pflug hingerichtet worden; sie wurden eingegraben, dann ward ihnen der Hals mit einem Pflug abgepflügt.
2. Bisweilen werden die beiden Scheibenkreuzsteine auch als Mainzer Grenzsteine angesehen, da das Erzbistum Mainz das nahe Eichsfeld besaß.
3. Zwei Bauernburschen haben sich gegenseitig erschlagen.
4. Zwei Brüder haben an diesem Platz ihr Leben verloren.
[...] Endlich stehn noch zwei bei dem Dorfe Meensen links am Wege, der nach Münden führt, zwei Feldsteine, auf denen ein Rad eingegraben ist. Unter dem einen liegt ein Mann begraben, dem der Kopf abgepflügt wurde, weil er einen Grenzstein verrückt hatte. (Schambach / Müller 1854)
Viel Spass bein finden wünscht euch die TT Family
Additional Hints
(Decrypt)
xyrvare nyf ar svyzqbfr
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