Jeder kennt die spannende Geschichte von Schneewittchen und den
sieben Zwergen, die sich hier - hinter den sieben Bergen von Treis
- abgespielt hat.
Jeder weiß auch, wie es Schneewittchen weiter ergangen ist, nachdem
sie erst gestorben war und dann von ihrem Prinzen wiederbelebt
wurde: Prachtvolle Hochzeit, fürchterliche Rache an der bösen
Stiefmutter. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann lebt sie noch
heute....
Aber wie ging es bei den Zwergen weiter? Was wurde aus ihrer
Männer-WG, nachdem Schneewittchen fort war? Wer füllte die
Tellerchen, wer wusch die Becherchen, wer buk die Brötchen? Wer
putzte die Fensterchen und schlief bei ihnen im Bettchen?
Fest steht, die Frau im Haus fehlte ihnen sehr. Was vor
Schneewittchens Auftauchen tadellos funktioniert hatte, gestaltete
sich nun schwierig: Keiner der sieben fühlte sich mehr fürs Kochen
und Spülen zuständig, vom Putzen ganz zu schweigen. Jeden Tag gab
es Streit und so verwundert es nicht, zu hören, dass ihre einst so
glückliche Gemeinschaft auseinander fiel.
Sie bauten sich eigene Häuschen und jeder versteckte seinen
Zwergenschatz natürlich bei seinem Berg.
Die Namen könnt ihr heute noch hier finden; und die Schätze suchen
gehen.
Immer findet ihr auch einen Buchstaben, wenn ihr alle zusammen
habt, könnt ihr auch noch den gläsernen Sarg von Schneewittchen
suchen gehen.
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Der Gänse-Zwerg
Der jüngste der sieben Zwerge verließ die Wohngemeinschaft als
erster, denn auf ihm wurde nun am allermeisten herum gehackt.
Er ging nach Treis und arbeitete dort viele Jahre für einen reichen
Edelmann.
Dann aber wollte er zurück in seine Berge. Weil er aber so treu
gedient hatte, bekam er als Lohn einen großen Goldklumpen.
Er machte sich auf den Weg, schwer trug er an dem dicken Batzen. Da
kam ein Reiter auf einem stolzen Pferd daher.
„Das würde mir auch gefallen,“ rief der kleine Zwerg,
„nie mehr laufen!“ und der Reiter, der ihn gehört
hatte, ließ sich auf einen Tauschhandel ein: Jetzt hatte der Kleine
zwar kein Gold mehr, aber er konnte reiten. Schon wenig später aber
warf ihn das Pferd ab.Glücklicherweise fing ein Bauer, der gerade
mit seiner Kuh des Weges kam, es wieder ein und half dem armen
Zwerg auf die Beine.
„Puh, was für ein gefährliches Tier, ich hätte viel lieber so
eine nette Kuh, die noch dazu Milch gibt, immer wenn ich Durst
habe!“. Der Bauer war nicht dumm, flugs überredete er ihn, zu
tauschen.
So zog der Zwerg mit der Kuh weiter. Als er Durst hatte, wollte er
sie melken, sie muhte aber nur zornig und trat ihm gegen sein Bein.
“Ich glaube, das Vieh taugt nur noch zum Schlachten“
dachte der Zwerg. Gerade da kam ihm ein Metzger mit einem fetten
Schwein entgegen.
„So ein Schwein schmeckt eigentlich viel besser, vielleicht
kann ich die Kuh eintauschen, soviel Glück, wie ich bisher mit
meinen Tauschgeschäften hatte!“. Der Metzger war
einverstanden und so hatte der Zwerg jetzt ein Schwein. Bei den
oben genannten Koordinaten traf er einen Burschen, der eine Gans
unter dem Arm trug. „In Lieg ist gerade so ein Schwein
gestohlen worden“ erzählt der Bursche. „Geh bloß nicht
dorthin, sonst kommst du ins Loch!“ Dem Zwerg wurde Angst und
bange, das lag ja auf seinem Weg.
„Ich gebe dir meine Gans gegen das Schwein“ schlug der
Bursche vor. Erleichtert willigte der Zwerg ein.
In Lieg war der Scherenschleifer an der Arbeit. „Das muss ein
feines Leben sein, so mit dem Wetzstein von Tür zu Tür ziehen und
immer Geld in der Tasche,“ sagte der Zwerg. „Ich gebe
dir einen Wetzstein und noch einen Stein zum Geradeklopfen der
Nägel, alle beide bekommst du für die Gans!“bot ihm der
Scherenschleifer an. Der Zwerg war begeistert.
Nun wurde der Weg aber sehr beschwerlich, die Steine waren
entsetzlich schwer. Bald rastete er an einem Brunnen und da fielen
beide Steine hinein und verschwanden in der Tiefe.
„Ach wie wunderbar“ dachte der Zwerg, „dass ich
diese Dinger nicht weiter schleppen muss“ und fröhlicher als
je zuvor, ganz unbeschwert, ging er weiter, er hatte es auch nicht
mehr weit bis zu seinem Berg und ihr wisst jetzt bestimmt, wie
dieser heißt.
Oben auf dem Berg ist auch sein Schatz versteckt. Über den
Bergrücken läuft nur ein Weg. Geht ihr von der Strasse aus dorthin,
kommt ihr, noch bevor er vom Hauptweg abbiegt, an einer weißen Bank
vorbei (Spoiler). Dort findet ihr den Hinweis zum Finden des
Zwergenschatzes.
Der Schatz ist bei den Felsen, die einen schönen Blick nach Westen
bieten, unter einer unten liegend wachsenden Kiefer im Wurzelwerk
versteckt. (Koords weichen etwa 15 m ab)
The Goose Dwarf
The youngest of the seven dwarfs was the first to leave the
community, for he was the one the others were always picking on.
For the past 7 years he had been working for a noble man in Treis,
but then he wanted to return to his mountains. For serving so
loyally he got a lump of gold as a gratification. As he set off,
the heavy-weight lump was hard to carry.Then he met an horseman on
a prancing horse. `That would suit me - the little dwarf called out
-no more walking!` The horseman, overhearing him was happy with an
exchange-trade .Now the little one could ride but soon he fell off
the horse.Luckily a farmer , who was walking by with his cow could
catch the horse and helped the poor dwarf to get up again. `Hu,
what a dangerous animal ! I would prefer a nice cow that I can milk
, when I`m thirsty ! The farmer wasn`t dumb so he offered him the
cow for the horse. So the dwarf went along with the cow. When he
got thirsty, he tried to milk it, but it only said `Moo `and kicked
his leg. `This beast is only good for butchering !`the dwarf
thought. A butcher with a fat pig happened to pass by. `A pig
eventually tastes better, maybe I can exchange my cow against the
pig , as lucky as I`ve been until now !`The butcher agreed and so
the dwarf called a pig his own. Soon he met a young man carrying a
goose in his arms. `Recently a pig was stolen in Lieg `the man
said.`Don`t go there or you will be thrown in prison `. The dwarf
got anxious and when the man offered him the goose for the
pig, he happily agreed. In Lieg he met a knifegrinder.`That must be
a good life, roaming from door to door always having money in your
pockets.`the dwarf said. `I`ll give you a whetstone and
additionally an other stone for straightening the nails in trade
for the goose.At first, the dwarf was enthusiastic but again he had
to carry two heavy stones and when resting on the brim of a well
both stones fell in and disappeared in the depths. `How wonderful
!`the dwarf thought `no more carrying!`And happier than ever- freed
from his heavy burden- he continued his way to his nearby mountain,
sure, you know now the name.
His treasure is hidden on top of the mountain. When you are on the
right way, you will see a white bench (Spoiler), there is hidden
the hint.