Die Ritter von Keppenbach
Bounuscache zum Tradi
"Burgruine Keppenburg"
Wappensiegel von
Wilhelm von Keppenbach von 1303
Historisches:
1161
Erste urkundliche Erwähnung über die Ritter von Keppenbach. Hartmut
von Keppenbach wird in einer Kaufurkunde von Tennebach als Zeuge
aufgeführt. Da das alter der Burg nicht bekannt ist, lässt sich
daraus schließen, daß zu dieser Zeit bereits die Burg Keppenbach
existiert hat.
1234
1234 und 1255 wird ein Dietrich, genannt Wilhelm, erwähnt, der bis
1267 lebte und dessen Gemahlin Bertha von Alzenach war. Sie zeigten
sich beide als große Wohltäter des Klosters Tennenbach und anderen
Klöstern. So schenkte Dietrich laut Urkunde vom 3. März 1255 seinen
Hof in Hausen dem Kloster Günterstal und Bertha nach dem Tod ihres
Gatten ihren Hof zu Hofstetten dem Johanniterhaus zu Freiburg laut
Urkunde vom 9. Dezember 1267. Besonders aber vermachte sie dem
Kloster Tennenbach eine Anzahl ihre Güter und Einkünfte in
Keppenbach, auch einen Hof in Emmendingen.
1255
Im Jahre 1255 wird Grossmann von Keppenbach und die beiden Brüder
Ellinde und Volmar erwähnt. Die beiden Brüder bekamen Streit mit
dem Markgrafen, welcher Ansprüche auf das Keppenbacher Gut
machte.
1276
Im Jahre 1276 gerieten vier Brüder von Keppenbach, dessen Namen
nicht bekannt sind, mit dem Kloster Tennenbach wegen Weide und
Wasser in Steit. König Rudolf von Habsburg, an den sich das Kloster
wandte, erließ von Hagenau aus ein Schreiben an Markgraf Heinrich
von Hachberg, und forderte ihn auf als Schiedsrichter den Streit
beizulegen. Als dieser ablehnte, beauftragte der damit den
Schultheißen aus Breisach Ritter Hildebrandt Spenli, der denn auch
die Schlichtung vollzog laut Urkunde vom 9. Januar 1276.
1294
Im Jahre 1294 verkauft Wilhelm von Keppenbach aus Geldmangel Güter
an das Kloster Tennebach. 1303 Dieser Wilhelm von Keppenbach war
ein Schwiegersohn des Ritter Johann von Weisweil den Alten und
hatte in Gemeinschaft mit ihm eine Fehde mit dem Ritter Burkhard
und seinen Söhnen Rudolf und Johann und der Stadt Freiburg, die
aber laut Urkunde vom 16. Februar 1303 gütlich beigelegt wurde.
1310
Im Jahre 1310 bewilligte dieser Wilhelm von Keppenbach seinem
Lehensherrn Graf Egon von Freiburg den Wiederverkauf von 75 Mark
Silber Kapital und 15 Pfund Zinz von den Silberbergwerken.
1312
Nach einer Urkunde aus dem Jahre 1312 erhält Wilhelm und sein
Vetter Johann von Keppenbach von Graf Egon und Konrad von Freiburg
die Burg aufs neue verliehen. 1334 Die Witwe Sophia des Johannes
von Keppenbach vermachte dem Kloster Wonnental 10 Mut Roggen von
ihrem Hof in Tutschfelden.
1346
Die Ritter von Keppenbach gerieten erneut mit dem Kloster
Tennenbach wegen Weide und Gefälle in Streitigkeiten, worauf
zwischen dem Abt des Klosters und den Rittern ein Vergleich
geschlossen wurde, 1356 aber von dem Schultheißen Hanemann Snewelin
verurteilt wurden.
1368
Urich von Keppenbach wurde in einem Krieg mit Freiburg verwickelt
und schloß 1368 ein Sühne.
1379
Wolfram von Keppenbach (Neffe des Urlich) und Walther sind
erneut mit dem Markgrafen in Streitigkeiten wegen der freien Leute
und Darkomenleute verfallen, die in einem Vertag von 1379 beendigt
werden. In dieser Zeit sank allmählich die Burg zu einer
Raubritterburg herab. Im Jahre 1379 fürchteten die Freiburger
Bürger den schädlichen Einfluß der Raubritter und beschlossen dem
Unwesen ein Ende zu bereiten.
1380
Die Witwe von Ulrich schenkte 1380 all ihr Gut und Recht an der
Burg dem Kloster Tennenbach.
1389
Die beiden Keppenbacher Ritter Hans Hummel und Hanemann fanden wie
viele andere Adlige aus dem Breisgau in der Schlacht bei Sempach
(CH) 1386 ihren Tod.
1396
Auf Befehl des Herzogs Leopold von Österreich wurde die Burg
Keppenbach belagert und geschleift (zerstört), um dem Raubrittertum
ein Ende zu setzten. Die Burg Keppenbach wurde mit all ihren Gütern
zu österreichischem Lehen, das nun von den Erzherzögen verliehen
wurde und die Ritter von Keppenbach waren von jetzt an
österreichische Vasallen.
1399
Zum ersten mal wurde die Burg von Österreich verliehen. Herzog
Leopold von Österreich gibt den Keppenbachern Hans, Hartmann und
Bernhard die Burg zu Lehen. Wie im Lehensbrief erwähnt, liegt das
Schloß noch in Trümmern.
1404
Jößli Tegeli von Keppenbach vermachte seinen Schwestern Anna und
Gertrud, Klosterfrauen in Günterstal, eine lebenslängliche "Gült"
von 12½ fl. von Ober- und Nieder-Emmendingen.
1406
Walther und Engelhard von Keppenbach erhalten von Markgraf Hesso
von Hachberg den Hof in Riegel zu Lehen.
1408
Die Keppenbacher gelangten wieder zu Gnaden und im Jahre 1408 gab
Herzog Friedrich dem Hans Dietrich von Keppenbach und Andreas von
Stühlingen die Erlaubnis, die Zerstörte Burg wieder aufzubauen.
1417
Auch das Wohlwollen der Markgrafen wussten die Keppenbacher wieder
zu erwerben, denn 1417 empfing Hartmann von Keppenbach von Markgraf
Bernhard "zu einem rechten Mannlehen von der Herrschaft Hochburg
und Höhingen die freien Rechte zu Bretheim, Richenbach, Mußbach,
Pechofen und Lützenwald".
1436
Im jahre 1436 beschwerten sich Walther, Dietrich, Friedrich und
Humel von Keppenbach (Brüder) und Andreas und Bernhard von
Stühlingen, daß die Markgräfin in Ihrem Gebiet hat jagen lassen,
obwohl ihnen Wildbänne und andere Rechte von Österreich zu Lehen
gegeben wurden.
1482
Dietrich von Keppenbach verkaufte 1482 sein Dorf Tutschfelden an
den Markgrafen Christoph I.
1503
Veronika von Keppenbach, Tochter von Hesso der 1497 erwähnt wird,
vermachte dem Kloster Tennebach laut vorhandenem Testament 6
Viertel ½ Gester Hafer, die sie aus Reichenbach hatte.
1525
Im Bauernkrieg 1525 wurde die Burg Keppenbach restlos Zerstört und
liegt seit dem in Trümmern. So endeten die Keppenbacher Ritter
völlig verarmt, ohne Wohnsitz und Macht.
Man erzählt sich noch
heute die Geschichte, dass aus der Zeit von 1379 als die damaligen
Ritter zu Keppenbach "Raubritter" wurden immer noch ein kleiner
Schatz versteckt ist. Wo sich dieser Schatz befinden soll erfährst
du, wenn du die Box auf der
Keppenburg gefunden hast.
Die Angaben, die du dort für diesen Bonus vorfindest, sind
nicht von der Position der Box sondern von der Burgmitte aus zu
interpretieren!