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Die Ritter von Keppenbach Mystery Cache

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Hidden : 4/18/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Dies ist ein Bonusmystery für diejenigen, die den Tradi auf der
Keppenburg suchen & finden!

Die Ritter von Keppenbach

Bounuscache zum Tradi

"Burgruine Keppenburg"



Wappensiegel von
Wilhelm von Keppenbach von 1303


Historisches:

1161
Erste urkundliche Erwähnung über die Ritter von Keppenbach. Hartmut von Keppenbach wird in einer Kaufurkunde von Tennebach als Zeuge aufgeführt. Da das alter der Burg nicht bekannt ist, lässt sich daraus schließen, daß zu dieser Zeit bereits die Burg Keppenbach existiert hat.

1234
1234 und 1255 wird ein Dietrich, genannt Wilhelm, erwähnt, der bis 1267 lebte und dessen Gemahlin Bertha von Alzenach war. Sie zeigten sich beide als große Wohltäter des Klosters Tennenbach und anderen Klöstern. So schenkte Dietrich laut Urkunde vom 3. März 1255 seinen Hof in Hausen dem Kloster Günterstal und Bertha nach dem Tod ihres Gatten ihren Hof zu Hofstetten dem Johanniterhaus zu Freiburg laut Urkunde vom 9. Dezember 1267. Besonders aber vermachte sie dem Kloster Tennenbach eine Anzahl ihre Güter und Einkünfte in Keppenbach, auch einen Hof in Emmendingen.

1255
Im Jahre 1255 wird Grossmann von Keppenbach und die beiden Brüder Ellinde und Volmar erwähnt. Die beiden Brüder bekamen Streit mit dem Markgrafen, welcher Ansprüche auf das Keppenbacher Gut machte.

1276
Im Jahre 1276 gerieten vier Brüder von Keppenbach, dessen Namen nicht bekannt sind, mit dem Kloster Tennenbach wegen Weide und Wasser in Steit. König Rudolf von Habsburg, an den sich das Kloster wandte, erließ von Hagenau aus ein Schreiben an Markgraf Heinrich von Hachberg, und forderte ihn auf als Schiedsrichter den Streit beizulegen. Als dieser ablehnte, beauftragte der damit den Schultheißen aus Breisach Ritter Hildebrandt Spenli, der denn auch die Schlichtung vollzog laut Urkunde vom 9. Januar 1276.

1294
Im Jahre 1294 verkauft Wilhelm von Keppenbach aus Geldmangel Güter an das Kloster Tennebach. 1303 Dieser Wilhelm von Keppenbach war ein Schwiegersohn des Ritter Johann von Weisweil den Alten und hatte in Gemeinschaft mit ihm eine Fehde mit dem Ritter Burkhard und seinen Söhnen Rudolf und Johann und der Stadt Freiburg, die aber laut Urkunde vom 16. Februar 1303 gütlich beigelegt wurde.

1310
Im Jahre 1310 bewilligte dieser Wilhelm von Keppenbach seinem Lehensherrn Graf Egon von Freiburg den Wiederverkauf von 75 Mark Silber Kapital und 15 Pfund Zinz von den Silberbergwerken.

1312
Nach einer Urkunde aus dem Jahre 1312 erhält Wilhelm und sein Vetter Johann von Keppenbach von Graf Egon und Konrad von Freiburg die Burg aufs neue verliehen. 1334 Die Witwe Sophia des Johannes von Keppenbach vermachte dem Kloster Wonnental 10 Mut Roggen von ihrem Hof in Tutschfelden.

1346
Die Ritter von Keppenbach gerieten erneut mit dem Kloster Tennenbach wegen Weide und Gefälle in Streitigkeiten, worauf zwischen dem Abt des Klosters und den Rittern ein Vergleich geschlossen wurde, 1356 aber von dem Schultheißen Hanemann Snewelin verurteilt wurden.

1368
Urich von Keppenbach wurde in einem Krieg mit Freiburg verwickelt und schloß 1368 ein Sühne.

1379
Wolfram von Keppenbach (Neffe des Urlich) und Walther sind erneut mit dem Markgrafen in Streitigkeiten wegen der freien Leute und Darkomenleute verfallen, die in einem Vertag von 1379 beendigt werden. In dieser Zeit sank allmählich die Burg zu einer Raubritterburg herab. Im Jahre 1379 fürchteten die Freiburger Bürger den schädlichen Einfluß der Raubritter und beschlossen dem Unwesen ein Ende zu bereiten.

1380
Die Witwe von Ulrich schenkte 1380 all ihr Gut und Recht an der Burg dem Kloster Tennenbach.

1389
Die beiden Keppenbacher Ritter Hans Hummel und Hanemann fanden wie viele andere Adlige aus dem Breisgau in der Schlacht bei Sempach (CH) 1386 ihren Tod.

1396
Auf Befehl des Herzogs Leopold von Österreich wurde die Burg Keppenbach belagert und geschleift (zerstört), um dem Raubrittertum ein Ende zu setzten. Die Burg Keppenbach wurde mit all ihren Gütern zu österreichischem Lehen, das nun von den Erzherzögen verliehen wurde und die Ritter von Keppenbach waren von jetzt an österreichische Vasallen.

1399
Zum ersten mal wurde die Burg von Österreich verliehen. Herzog Leopold von Österreich gibt den Keppenbachern Hans, Hartmann und Bernhard die Burg zu Lehen. Wie im Lehensbrief erwähnt, liegt das Schloß noch in Trümmern.

1404
Jößli Tegeli von Keppenbach vermachte seinen Schwestern Anna und Gertrud, Klosterfrauen in Günterstal, eine lebenslängliche "Gült" von 12½ fl. von Ober- und Nieder-Emmendingen.

1406
Walther und Engelhard von Keppenbach erhalten von Markgraf Hesso von Hachberg den Hof in Riegel zu Lehen.

1408
Die Keppenbacher gelangten wieder zu Gnaden und im Jahre 1408 gab Herzog Friedrich dem Hans Dietrich von Keppenbach und Andreas von Stühlingen die Erlaubnis, die Zerstörte Burg wieder aufzubauen.

1417
Auch das Wohlwollen der Markgrafen wussten die Keppenbacher wieder zu erwerben, denn 1417 empfing Hartmann von Keppenbach von Markgraf Bernhard "zu einem rechten Mannlehen von der Herrschaft Hochburg und Höhingen die freien Rechte zu Bretheim, Richenbach, Mußbach, Pechofen und Lützenwald".

1436
Im jahre 1436 beschwerten sich Walther, Dietrich, Friedrich und Humel von Keppenbach (Brüder) und Andreas und Bernhard von Stühlingen, daß die Markgräfin in Ihrem Gebiet hat jagen lassen, obwohl ihnen Wildbänne und andere Rechte von Österreich zu Lehen gegeben wurden.

1482
Dietrich von Keppenbach verkaufte 1482 sein Dorf Tutschfelden an den Markgrafen Christoph I.

1503
Veronika von Keppenbach, Tochter von Hesso der 1497 erwähnt wird, vermachte dem Kloster Tennebach laut vorhandenem Testament 6 Viertel ½ Gester Hafer, die sie aus Reichenbach hatte.

1525
Im Bauernkrieg 1525 wurde die Burg Keppenbach restlos Zerstört und liegt seit dem in Trümmern. So endeten die Keppenbacher Ritter völlig verarmt, ohne Wohnsitz und Macht.

Man erzählt sich noch heute die Geschichte, dass aus der Zeit von 1379 als die damaligen Ritter zu Keppenbach "Raubritter" wurden immer noch ein kleiner Schatz versteckt ist. Wo sich dieser Schatz befinden soll erfährst du, wenn du die Box auf der Keppenburg gefunden hast.

Die Angaben, die du dort für diesen Bonus vorfindest, sind nicht von der Position der Box sondern von der Burgmitte aus zu interpretieren!

Additional Hints (No hints available.)