Im 7./8. Jahrhundert besiedeln Franken von der Kölner Bucht
herkommend und Sachsen aus westfälischem Gebiet das heutige
Stadtgebiet.
|
 |
Es ist das älteste Gebäude Gummersbachs. 1109 wurde
es erstmals erwähnt, jedoch ist es noch viel älter.
Bereits 850 existierte ein erster Bau.
Zu dieser Zeit lebten nicht mehr
als 2000 bis 3000 Menschen auf dem
heutigen Stadtgebiet. Vermutlich als die Bevölkerung
allmählich zwischen 900 bis 1200 zunahm gab es einen
Erweiterungsbau.
An der
Infotafel des Bürgervereins messen.
|
|
1109 wird Gummersbach erstmals in der Urkunde des Kölner
Erzbischofs Friedrich I. erwähnt.
Allerdings gab es schon viel früher erste Siedlungen.
1521 Vereinigung des Herzogtums Berg mit der Grafschaft Mark.
1580 Offizieller Abschluss der Reformation im Kirchspiel
Gummersbach.
|
 |
Vermutlich als Bauernhof entstanden ist dieses Gebäude
1600.
Im 18. Jahrhundert gehörte das Gebäude zum Anwesen des
Johann Peter König und diente als Kontorhaus.
Am Rosenbusch
(blüht nicht ständig!) oberhalb der Treppe messen.
|
|
1614 - 1630 Schrittweise Eingliederung des Kirchspiels in die
Herrschaft des Grafen Adam von Schwarzenberg.
1631 Das ehemalige Amt Neustadt wird zur freien Reichsherrschaft
Gimborn-Neustadt.
|
 |
"~ INHABITAMUS UT EMIGREMUS ~"
(Wir haben keine bleibende Stätte auf Erden.)
An der
Infotafel des Bürgervereins messen.
|
|
 |
Es ist das älteste Bürgerhaus von
Gummersbach. Damals war es das erste
massive Bürgerhaus des Ortes und ist damit
ein Hinweis auf das sich bildende Bürgertum.
Vermuteter Erbauer ist die Familie Krumme,
die in der angebauten Schmiede bis 1913
einen Eisenhandelsbetrieb.
An der
Infotafel des Bürgervereins messen.
|
|
1806 Besetzung durch Napoleon und Eingliederung in das
Großherzogtum Berg.
1813 Rebellion gegen Napoleon.
1815 Die Bürgermeisterei Gummersbach (Gummersbach, Rospe und
Bernberg) wird in das Königreich Preußen eingegliedert.
1825 Gummersbach wird Kreisstadt des neuen Kreises
Gummersbach.
|
 |
Durch Napoleon erfuhr die kommunale Verwaltung
eine völlige Neuordnung durch den französichen
Standart, u.a. dem "code civile".
Nach der Beendigung der franz. Herrschaft blieb die
Rechtsordnung erhalten.
1853 wurde dieses Gebäude als Cantons-Gefängnis
errichtet. Davor diente ein Privathaus als Gefängnis.
Am Wegweiser
("Steinmüllergelände") messen.
|
|
1857 Verleihung der Stadtrechte.
|
 |
1882 stiftete die Gummersbacher
Apothekertochter Emilie Marder das Grundstück
und 15000 Mark zur Erbauung dieses Gebäudes.
Es schließt eine Lücke in Gummersbach, die über
Jahrhunderte herrschte.
1884 wurde es schließlich gebaut.
Unterhalb des
Roten Kreuzes messen.
|
|
1918 - 1920 Revolutionäre Unruhen und Streiks.
1932 Zusammenlegung der Kreise Waldbröl und Gummersbach zum
Oberbergischen Kreis.
1933 Machtübernahme der Nationalsozialisten, Gummersbach wird Sitz
der Kreisleitung der NSDAP.
1939 Kriegsausbruch in Europa.
|
 |
In früheren Jahrhunderten war dieser Platz der Mittelpunkt
des Leben in Gummersbach.
Man nimmt an, dass das Haus mit der Nr. 2 nach einem großen Brand
1753 gebaut wurde.
Zu Beginn der 19. Jahrhundert war hier wohl eine Brauerei und
Wirtschaft untergebracht.
Die Häuser mit der Nr. 4 und 6 stammen ebenfalls aus dem 18.
Jahrhundert.
Heute hat der Platz einen eigenen Namen zum Gedenken an alle Bürger
die Opfer des Nationalsozialismus wurden.
Am Stein
messen.
|
|
1945 11. April Einmarsch der Amerikaner, Gummersbach wird Teil
der Britischen Besatzungszone.
1946 Erste Kommunalwahlen
1969 1. Kommunale Neugliederung, Gummersbach erhält Teile der
Gemeinden Bielstein, Wiehl, Denklingen, Bergneustadt, Marienheide
und Gimborn.
1975 2. Kommunale Neugliederung, Gummersbach erhält weitere Teile
der ehemaligen Gemeinde Gimborn,
1983 Einweihung des neuen Rathauses.
2009 900 Jahre Gummersbach werden gefeiert.
.
.
.
|