Update 13.9.2010
Achtung - neue Fragestellung und neue Formel zur Berechnung des
Finals!!! Details findet ihr bei der Aufgabenstellung
unterhalb.
Dieser kurze Multi führt euch an eine Stelle im Leechwald, die
offensichtlich nicht sehr vielen bekannt ist - zu den Hügelgräbern
im Leechwald.
Ein bißchen Geschichte
Obwohl sie nicht genauer untersucht wurden, wird aufgrund von
Funden aus Sankt Leonhard angenommen, dass sie zeitlich in die
frühe römische Kaiserzeit (1. - 2. Jahrhundert n. Chr.) zu datieren
sind, somit zu den "norisch-pannonischen" Hügelgräbern gehören. Das
Hauptverbreitungsgebiet dieser Hügelgräber umfasst als Kernraum die
Mittelsteiermark, Nordslowenien, das Burgenland sowie West- und
Südungarn.

Verteilung der römerzeitlichen Hügelgräber in Noricum
(Aus: Fischer, Noricum, 2002)
Pro Hügelgrab wurde jeweils eine einzelne Person bestattet: Der
Tote wurde auf einem Scheiterhaufen verbrannt und die Skelettteile,
die danach übrig blieben, wurden aufgesammelt und in einer Urne aus
Keramik oder auch Glas beerdigt. Darüber hinaus können die Gräber
weitere Beigaben wie Keramiktöpfe, -schüsseln, -teller, Tonlampen,
Glasgefäße, Holzkästchen, Speisebeigaben oder Münzen enthalten.
Skizze eines Scheiterhaufens
Interessant ist auch, dass sich das Wissen um diese Hügelgräber
zumindest indirekt erhalten hat: Der Name "Leech" leitet sich von
von althochdeutsch "hleo" ab - dieses Wort wurde in der Bedeutung
von Grab, Hügelgrab, Hügel verwendet.
Eure Aufgabe
Um den Cache zu finden, müsst ihr verschiedene Fragen
beantworten, diese Antworten könnt ihr entweder vor Ort auf
Hinweistafeln (Frage 2 und 3) oder über das Internet herausfinden
(Frage 1).
Beachtet bitte, dass es in der Nähe der Header-Koordinaten kaum
Parkplätze gibt. Benutzt also lieber öffentliche Verkehrsmittel
(mit der Straßenbahn Linie 1 Richtung Mariatros - Haltestelle
"Hilmteich") oder das Fahrrad.
1) Archäologe F. Pichler ist für die Kartographierung der
Hügelgräber verantwortlich. Findet heraus, in welchem Jahr er
gestorben ist und bildet die Ziffernsumme. Antwort = A
2) Wann wurden die Hügelgräber in der archäologischen Karte der
Steiermark erstmals erwähnt? Antwort = BCDE
3) Die Bestattung in Hügelgräbern war neben der römischen
Kaiserzeit auch in der Hallstattzeit üblich. Notiert das jüngere
Datum des Zeitraums der Hallstattzeit, das auf einer der Tafeln
erwähnt ist. Antwort = FGH
Errechnet anschließend die Koordinaten zum Final anhand
folgender Formel:
N 47° 04.(C)(A-F+B)(F+G)
E 015° 27.(D)(3*H)(E-C)