Ostersbaum
Geographie
Das 1,38 km² große Wohnquartier wird
im Norden durch die Bundesautobahn 46, im Osten durch die
Straßen Schwesterstraße und Schwabenweg, im Süden durch die Straße
Hofkamp und im Westen durch die Straße Gathe und deren Fortführung
Uellendahler Straße begrenzt. Im Uhrzeigersinn umgeben die
Wohnquartiere Uellendahl-West, Clausen, Loh,
Elberfeld-Mitte und
Nordstadt das Wohnquartier
Ostersbaum.
Das Wohnquartier ist bis auf den
Ostersbaum zugehörigen Teil der Parkanlage auf dem
Hardtberg dicht bebaut und zählt zum
Innenstadtbereich. Zentraler Punkt ist der
Platz der Republik auf dem Engelnberg. Zu den Sehenswürdigkeiten
zählen der
Botanische Garten, eine
Freilichtbühne und der Elisenturm auf der Hardt sowie
der
Alte Jüdische Friedhof an der
Weißenburgstraße. Zu der Infrastruktur zählen
drei Grundschulen und eine Gesamtschule.
Der Name Ostersbaum geht vermutlich
auf einen Schlagbaum an der durch das heutige Wohnquartier
verlaufenden Elberfelder Linie der Bergischen Landwehr hervor, der von
einer Familie Mostert bewacht wurde.
Verkehrsinfrastruktur
Der Haltepunkt Wuppertal-Ostersbaum nach
der Stilllegung
Die stillgelegte
Bahnstrecke
Düsseldorf-Derendorf–Dortmund Süd
(„Wuppertaler Nordbahn“) unterquerte im
Engelnberg-Tunnel den Engelnberg und
besaß im Wohnquartier einen 1952 eingerichteten Haltepunkt unter
dem Namen „Wuppertal-Ostersbaum“. Von hier aus konnten
Berufspendler und Schüler die Triebwagen für eine Fahrt in andere
Stadtteile nutzen. Dieser wurde bis 1991
bedient.
Lichterwege
Die Kunst-Aktion
„Lichterwege“ feierte 2009 sein zehnjähriges Bestehen,
dazu wurden über 3000 farbige Lichter auf den zahlreichen Treppen
des Stadtteils platziert. Zahlreiche internationale Chöre und
Musiker begleiten die romantische Lichtinszenierung. Die Aktion,
die ein fester Bestandteil des Kulturkalender Wuppertals geworden
ist, droht nun das Aus. Aufgrund der Schuldenlage der Stadt, darf
sie diese und ähnliche Aktionen in Zukunft nicht weiter fördern.
2004 hatte die Aktion den zweiten Preis im Imagewettbewerb
„Soziale Stadt NRW“ gewonnen,