Historie:
Die Bailey-Brücke ist eine transportable, aus vormontierten Einzelbauteilen zusammensetzbare, Not- oder Behelfsbrücke.
Donald Coleman Bailey, ein Armeeangestellter, der Modellbrücken zu seinem Hobby hatte, schlug diese Konstruktionsweise seinen Vorgesetzten vor. Die ersten Brücken waren 1944 einsatzbereit.
Bailey-Brücken sind mit relativ wenig Aufwand aufbaubar und werden daher nicht nur von Militärs weltweit eingesetzt, auch große Rettungsorganisationen verwenden Bailey-Brücken.
Technik:
Die Einzelbauteile haben im Schnitt ein maximales Gewicht von etwa 300 kg und können auch auf kleineren Fahrzeugen transportiert werden.
In den USA gibt es drei Army-Normgrößen für Bailey-Brücken, genannt M1, M2 und M3.
Bailey-Brücken sind heute technisch überholt, es kommen aber eine Reihe anderer Brückengeräte zum Einsatz, etwa die Z-Brücke oder das Brückengerät SBG 66.
Einer dieser robusten Gitterbauten ist in Gumpen bei Falkenberg erhalten geblieben.
Sie stammt aus der Nachkriegszeit und wurde von der damaligen amerikanischen Besatzungsmacht als Notbrücke gebaut.
Diese eiserne "Baileybrücke" markiert den abrupten Wandel der Naab.
Der Tieflandsfluss windet sich träge und kommt aus der Waldnaabaue.
Im Waldnaabtal wird er, wie im Quellgebiet, zum Wildfluss.


Stift mitbringen!

