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Das Ulmersgrab Traditional Cache

This cache has been archived.

Sabbelwasser: Hallo charlyderboss,

leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Danke und Gruß,

Sabbelwasser
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

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Hidden : 4/28/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Das Ulmersgrab

Dieser Tradi führt dich zu einem relativ unbekannten und dennoch historisch wichtigen Ort in der Nähe des Nemmersdorfer Friedhofs. Es versteht sich natürlich von selbst, dass am Grab die Ruhe des Pfarrers nicht gestört wird.

Kurzer geschichtlicher Hintergrund:

Am Pfarrberg , dem sogenannten Wachthügel, auch die "Wacht" genannt, liegt 90 Schritte vom Friedhof entfernt, inmitten der Pfarräcker, ein einsames Grab. Im Volksmund heißt es das "Ulmersgrab". Eine einfache weiße Mamorplatte, 1,50m lang und 0,90m breit, bedeckt die ausgemauerte Gruft. Die Inschrift ist stark verwittert, eine Erneuerung wäre notwendig. Wer ist's, der hier, abseits von der Gemeinde, seine letzte Ruhe gefunden hat?
Johann Christoph Ulmer, ein Pfarrerssohn aus Döhlau (bei Hof), geb. am 27.März 1747, war Diakonus und Stiftsprediger in St. Georgen bei Bayreuth und kam, 40-jährig, zu Beginn des Jahres 1787 als Pfarrer nach Nemmersdorf. Nach 39-jähriger Amtsführung starb er am 10.März 1827. Die Gruft in dem kleinen Birkenwäldchen nahe des Friedhofs hatte er schon zu Lebzeiten errichten lassen.
Die lateinische Grabinschrift sagt uns zu deutsch:

Gerade der letzte Satz hat dabei lange Zeit dazu geführt, dass sich niemand getraut hat die Grabstätte zu pflegen. Man erzählt sich, der Fluch würde auf dem lasten, der die Ruhe stört. Da der Satz allerdings nicht als Drohung zu verstehen ist sondern vielmehr eine Bitte darstellt, wurde das Grab schließlich gebührend hergerichtet. Hier hat der langjährige Pfarrer aus Nemmersdorf Herr Fellner einen wichtigen Beitrag geleistet. 
Zur Begründung des abgelegenen Ortes gibt es grundsätzlich zwei Erklärungen:
Zum einen erzählt man, dass Ulmer mit seinen "Schäfchen" viel im Streit gelegen habe und deshalb nicht, wie sein Vorgänger, inmitten seiner Pfarrgemeinde ruhen wollte. Andere meinen, es sei wegen seines Sohnes Dr. Friedrich Ulmer gewesen, dessen Verlobung mit der schönen Witwe von Reitzenstein (Schlossherrin zu Nemmersdorf), er nicht billigte. Dies erscheint mir wesentlich einleuchtender. Wenn es schon um eine schöne Frau geht.

Wer sich mehr für diese Geschichte interessiert, dem empfehle ich das Buch:
"Beiträge zur Ortsgeschichte eines Dorfes im Fichtelgebirge", herausgegeben von Pfarrer G. Fellner, Bayreuth 1999, Bumerang-Verl.

So und jetzt viel Spaß beim Suchen und Finden!


 

 

 

Additional Hints (Decrypt)

qre Xyrvar va qre Zvggr mjvfpura qra mjrv Tebßra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)