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Gotteshäuser - Evangelische Kirche St. Aegidien Multi-Cache

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Maxwell-Smart
Volunteer Reviewer Geocaching.com Deutschland

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Hidden : 5/8/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Gotteshäuser - 
Evangelische Kirche St. Aegidien

 

 

Die älteste und historisch bedeutsamste Kirche, St. Aegidien, steht im Ortsteil Oberlind. Sie entstand – nach ein Inschrift am Turm – im Jahr 1455. Nach dem Dreißigjährigen Krieg erhielt sie ihr heutiges Aussehen. Sie gilt im südlichen Thüringen als eine der eindruckvollsten Wehrkirchen, deren Wehrmauern noch gut erhalten sind.

Geschichte:

Der hohe, schlanke, eigenwillige Kirchturm fällt sofort ins Auge, kommt man von Sonneberg in die Linder Ebene. Über dem westlichen Hauptportal des Kirchenschiffes erinnert eine heute nicht mehr lesbare Jahreszahl an den Bau der Kirche: Anno Domini MCCCCLV – im Jahre des Herrn 1455. Sie sollte den Einheimischen auch äußeren Schutz bieten, deshalb wurde die Kirche in Form einer Wehrkirche gebaut. Rings um die Kirche lief ein Wassergraben, der heute zugeschüttet ist. Noch gut erhalten ist die Wehrmauer, welche durch drei Tore unterbrochen ist. Zum Teil sind noch an der Innenseite die Halterungslöcher für den hölzernen Wehrumgang vorhanden. Die Toten der Gemeinde wurden bis 1761 innerhalb der Wehrmauer unmittelbar an der Kirche bestattet.
In Oberlind muss schon vor 1455 eine Kirche gestanden haben. Eine Urkunde bestätigt, dass Conrad Schott und Einwohner von Oberlind eine Frühmesse in ihrer Kirche gestiftet haben. Sie wurde am 4. August 1444 in Würzburg ausgestellt und mit dem bischöflichen Siegel versehen. Aber auch der Turm enthält Merkmale älterer Bauweise. Vermutlich stand vorher an dieser Stelle eine einfache Kapelle, die wohl kurz nach 1100 entstanden sein mag. Der Name „St. Aegidien“ lässt ebenfalls darauf schließen, denn der heilige Aegidius (gestorben um 727 – der 1. September ist der Gedenktag des Heiligen) wurde öfter als Schutzpatron für Kirchen bzw. Kapellen in jener Zeit genannt.

Auf den jetzigen Kirchenbau beziehen sich zwei andere vorreformatorische Urkunden. Die eine wurde am 3. April 1479 in Rom ausgestellt und die andere am 13. März 1483 in Würzburg durch Bischof Rudolf von Scherenberg. Zu dieser Zeit betreute der Sonneberger Pfarrer die Gemeinde. Im Jahre 1525 erhielt sie endlich einen eigenen Geistlichen, der auch in mehreren umliegenden Dörfern predigte. Der letzte katholische Pfarrer, welcher der erste evangelische Pfarrer wurde, war Andreas Lehr.
Erst seit dem Jahre 1585 wurden Kirchenbücher geschrieben. Die erste große Erneuerung des Gotteshauses verrät uns die Jahreszahl 1697, welche an einem Emporenpfeiler steht. Ein von Mansarden unterbrochenes Walmdach löste damals das spitze Dach des Schiffes ab. Der Einbau von vier Emporen bedingte eine Erhöhung des ehemals runden Triumphbogens zwischen Chorraum und Schiff und des Kreuzgewölbes im Chorraum. Die Kanzel hat die gleiche Höhe wie die erste Empore und scheint aus einer Palme herauszuwachsen. Sie ist geschmückt mit Figuren aus dem Alten und Neuen Testament. Zur selben Zeit entstanden Stuckdecke und Deckengemälde, welche einen großen Teil des Kircheninneren bestimmen und noch heute in einem sehr guten Zustand sind.
Die beiden Kruzifixe, das über dem Triumphbogen hängende und das des Altars, wurden 1722 und 1793 gestiftet.
Die Orgel erhielt bei der Innenerneuerung 1914 ihren neuen Platz auf der dritten Empore, vorher befand sie sich im Chorraum.
Nachdem die alten Glocken im Krieg verloren gingen, läuten seit 1949 neue Glocken.
Während der vollständigen Renovierung im Jahre 1963 wurde das große bunte Fenster mit Antikglas-Verglasung versehen. Damit der Chorraum hell und freundlich wirkt, bekamen die Wände einen hellen Anstrich. Der Altar wurde etwas verbreitert und der Taufstein steht wieder an seiner vermutlich ursprünglichen Stelle. Zugunsten eines besseren Raumeindrucks verschwand die vorderste Bankreihe im Schiff. Eine vollständig neue Beleuchtung löste die alte ab.
Eine Gedenkstätte mit drei Wegekreuzen aus Sandstein steht seit 1960 innerhalb der Wehrmauern, für die, die nach den beiden Weltkriegen nicht heimkehrten. Diese Dankmalanlage mahnt in Ernst und Würde die Lebenden: Vergeßt eure Toten nicht!

Quelle: historik-son.de


Zum Cache:

Da ich hier kein geeignetes (unvermuggeltes) Versteck gefunden habe, habe ich mich für diesen kleinen Multi entschieden. Der Cache selbst ist ein traditionelles Filmdöschen. Da kein Platz für ein Schreibgerät ist, bitte Schreibstift nicht vergessen.

Start:
Stage 1:
Finale:
N50° 20.460 
N50° 20.a
N50° 20.c
E11° 10.819
E11° 10.b
E11° 10.d

Additional Hints (Decrypt)

Fgneg: Rqqvat - Zhryy Fgntr1: Rqqvat - 2z ubpu, erpugrpxvtrf Fpuvyq Eüpxfrvgr - tranh uvafrura Svanyr: oynh

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)