Das NATO Tanklager Kehl ist
ein an das CEPS (Central European Pipeline System) angeschlossenes
Tanklager.
Das Pipelinesystem CEPS verbindet innerhalb Europas, von der
Nordsee bis nach Süd Italien, alle wichtigen, grossen
militärischen, sowie die grössten zivilen Flughäfen. In den
Pipelines des Systems werden ausschliesslich Treibstoffe
transportiert, vornehmlich Flugbenzin (Kerosin) aber auch
Treibstoffe für „Landfahrzeuge“ (Diesel).
Die Länge des ganzen Pipelinesystems beträgt etwa 6000km. Der
Durchmesser der Pipeline liegt dabei zwischen 15,24cm und 30,48cm.
CEPS verfügt über 46 "Relaydepots“, diese haben eine
Gesamtlagerkapazität von etwa 1,25 Mio. m³. Zu diesen "Relaydepots"
kommen noch die nationalen Depots der jeweiligen Länder hinzu.
Mengenangaben zu den in nationalen Depots eingelagerten
Treibstoffmengen konnte ich leider nicht finden. Das nächstgelegene
nationale Depot ist das Tanklager in Honau.
In Friedenszeiten wird das
Pipelinesystem in Deutschland von der FBG, der
Fernleitungs-Betriebsgesllschaft betrieben. Sollte es zum
Spannungs- / Kriegsfall kommen, wird der Betrieb der Anlagen in
Deutschland von den Pipelinepionieren der Bundeswehr übernommen.
Die Pipelinepioniere sind auch in der Lage, durch Kampfhandlungen
zerstörte Teile der Pipeline, unter Gefechtsbedingungen zu
reparieren. Auch können sie neue Pipelines, beispielsweise zur
Wasserversorgung, aufbauen und natürlich auch entsprechend
betreiben.
Auf der Hompage der NATO
findet sich die Bemerkung, dass um die gleiche Menge an Treibstoff
wie in der Pipeline zu transportieren über 13000 Eisenbahntankwagen
(Kesselwagen) notwendig wären. Leider wird hier nicht erwähnt auf
welchen Zeitraum sich diese Angabe bezieht.
Heute werden, nach der
gleichen Quelle, etwa 90% der Transportkapazität von CEPS zivil
genutzt. Unteranderem auch durch die grossen, internationalen
Flughäfen in Frankfurt, Amsterdam, Zürich und Brüssel.

Was sich da nicht so alles in
den heimischen Wäldern versteckt...
Da das Gelände des Tanklagers
militärisches Sperrgebiet ist, habe ich den Cache etwas abseits
platziert. Wenn ihr euch das Tor anseht tut euch bitte einen
Gefallen, geht nicht an den Zaun und fotografiert das Lager. Bei
der heute leider vorherrschenden „Terrorhysterie“ der
Behörden könnte das Fotografieren falsch verstanden werden. Auch
wenn wir ja alle wissen, dass Casher eigentlich durchweg sehr
freundliche und nette Menschen sind. Aus dem gleichen Grund habe
ich auch nur einen Micro gelegt, nicht das noch jemand von den
Betreibern auf die absurde Idee kommt der Cache wäre nur Tarnung
für ne Bombe... ;-)
P.S.: bei einer Körpergrösse
von weniger als 160cm steigt die Terrainwertung etwas
an...