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Geonießer: Die Dose fehlt und der Streckenneubau nimmt Gestalt an.

Ich habe lange mit mir gehadert, aber dann doch beschlossen die Dose nicht mehr zu ersetzen.

Danke für die netten Logs und vielleicht auf ein Wiedersehen irgendwann im Wald.

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Die "Natter"

A cache by tf2413 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 05/17/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Die obigen Koordinaten haben nichts mit dem Cache zu tun.
Der Cache kann nicht angefahren werden. einfache Wegstrecke ca. 1km.

Da der Bau der neuen Schnellbahntrasse langsam gestalt annimmt, möchte ich bitten, die Dose nicht mehr zum Traden zu benutzen oder Coin's bzw. TB's abzulegen.

Wie so oft ist DER KRIEG ALS WURZEL DES BÖSEN, zugleich die Initialzündung für wegweisende, technische Errungenschaften.

So fand in Deutschland am 1.März 1945 der erste bemannte Rakenstart der Welt statt.

Die Koordinaten führen Euch zu einer weitgehend unbekannten "Rarität" Auch wenn ausser den betonierten Bodenplatten nichts mehr zu sehen ist, und auch von hier nie ein Senkrechtstarter abhob, ist es dieser Ort wert nicht in Vergessenheit zu geraten.

Die Teststarts der Ba349 fanden in Heuberg statt. Hier wurden die Einsatzstartstellungen gebaut und die technische Mannschaft und die Piloten waren beireits hier vorort. Bevor jedoch die Fluggeräte angeliefert werden konnten, hat die Frontlinie der Allieirten diese Stellung überrollt, so daß keine Einsatzstarts an dieser Stelle stattfinden konnten.

Es sind, meines Wissens, die einzigen frei zugänglichen Startstellen in Baden-Württemberg.

Den Cache findest Du bei:
864762365476
23402751094321

Hier kannst Du Deine Lösung überprüfen Geochecker.com.



In der prekären Lage des Jahres 1944 suchte man in der deutschen Luftwaffe nach Lösungsansätzen zur Abwehr der übermächtigen alliierten Bomberoffensive. Zum einen mangelte es an Piloten und Flugzeugen und zum anderen wurden bereits geeignete, sichere Flugplätze knapp. Daher forderte das Reichsluftfahrtministerium in einer Ausschreibung die deutsche Luftfahrtindustrie zur Entwicklung eines einfachen, in großen Stückzahlen lieferbaren „Verschleißjägers“ auf, der nach kurzer Einweisungszeit auch von nicht-Piloten geflogen werden konnte.

Die Natter war ein senkrecht startendes Raketenflugzeug, das mit einem Flüssigtreibstofftriebwerk sowie vier paarig angeordneten Schmidding-Feststoffstarthilfsraketen ausgestattet war. Aufgrund dieser Konstruktion konnte sie ohne die sonst für Flugzeuge notwendige Infrastruktur schnell und ortsunabhängig starten, da für einen Einsatz nur eine Startrampe benötigt wurde. Außerdem sollten durch die fehlende Startphase, was durch den Senkrechtstart bedingt war, und die durch das Verschleiß-Konzept entfallene Landephase, auch nicht-Piloten zum Einsatz kommen, die in einer kurzen Einweisung das Fliegen und das Zielen erlernen sollten.
Der Rumpf der Natter bestand vorwiegend aus Sperrholz, da Holz der einzige Rohstoff war, über den Deutschland noch in ausreichenden Mengen verfügen konnte.

Nach dem Start sollte die Natter schnell die Wolkendecke durchstoßen, um zu den dicht fliegenden Bomberverbänden aufzusteigen und den Gegner dann mit ungelenkten Raketen anzugreifen. Der Pilot wurde nach dem Start durch einen funkleitstrahlgeführten Autopiloten (ASKANIA-Werke, Berlin-Friedenau) unterstützt und übernahm erst unmittelbar vor dem Angriff auf die Ziele die Steuerung. Weil die Maschine kein Fahrgestell besaß und sich auch durch das Ausbrennen der Raketen der Schwerpunkt so verschob, dass das Flugzeug sich kaum noch steuern ließ, sollte der Pilot nach dem Angriff das Cockpit absprengen und mit dem Fallschirm abspringen. Die Hecksektion des Flugzeugs mit dem Raketentriebwerk wurde zur Wiederverwertung ebenfalls am Fallschirm zur Erde zurückgeführt, während die Frontsektion verloren ging.

Der erste und einzige bemannte Raketenstart mit einer Natter - der M23 - am 1. März 1945 endete für den Testpiloten Lothar Sieber tödlich. Als offizielle Unfallursache wurde ein zu schwach dimensioniertes Scharnier an der Kabinenhaube angegeben. Tatsächliche Ursache war jedoch eine verklemmte Schmidding-Starthilfsrakete, die Sieber nach Funkbefehl durch heftige Flugmanöver abschütteln sollte. Die Haube wurde durch Sieber abgeworfen, da er aussteigen wollte, um sich mit dem Fallschirm zu retten, was ihm jedoch per Funk untersagt worden seinsoll.
Stattdessen sollte Sieber die Maschine mit dem Bremsfallschirm wieder stabilisieren. Dies misslang aber, da sich der Bremsfallschirm im Heck wegen der verklemmten Starthilfsrakete nicht öffnen ließ. Sieber verlor in den tiefliegenden Wolken vermutlich die Orientierung. Dadurch bekam die Rakete Rückenlage und flog flacher. Der Pilot deutete die Geschwindigkeitszunahme fälschlicherweise als Sinkflug und zog offenbar an den Rudern, was die Lage verschlimmerte und schließlich zum unumkehrbaren Sturzflug führte.

Der Entwickler Erich Bachem baute für die SS das erste senkrecht startende bemannte Raketenflugzeug Bachem Ba 349, das seinen ersten Testflug am 1. März 1945 absolvierte.
1947/48 verließ Erich Bachem Deutschland über Dänemark/Schweden, um nach Argentinien überzusiedeln. Er wollte damit US-Agenturen entgehen, die planten, ihn zusammen mit der Wernher-von-Braun-Gruppe in die USA zu schicken (Operation Overcast). In Argentinien errichtete er unter anderem eine Fabrik für Gitarren mit auswechselbaren Böden.
1952 kam Bachem zurück nach Deutschland, um technischer Direktor bei der Firma seines Schwiegervaters Heinrich Wilhelm Schwarz in Mülheim an der Ruhr zu werden, der Ruhrthaler Maschinenfabrik Schwarz & Dyckerhoff GmbH. Dort entwickelte er moderne, stromlinienförmige Grubenlokomotiven, Ruhrthaler "Vollsicht", sowie diverse andere Grubenmaschinen und Übertagedieselloks. Diesen Posten hatte Erich Bachem bis zu seinem Tode inne.
Ab 1957 baute er zusammen mit Erwin Hymer für dessen Firma Hymer in Bad Waldsee verschiedene Wohnanhänger, die unter dem Markennamen Eriba mit Typbezeichnungen wie Troll und Puck produziert wurden, bzw. als Touring, Nova etc. weiterhin produziert werden. Für den französischen Markt produziert Hymer auch ein Wohnmobil unter dem Namen Eriba.


Für mehr Informationen empfehle ich folgende Seiten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bachem_Ba_349
http://de.wikipedia.org/wiki/Lothar_Sieber
http://www.kheichhorn.de/html/body_natter.html
http://www.ba349.org/de/projekt.html
http://www.bills-bunker.de/97601.html
http://www.efodon.de/html/archiv/geschichte/geise/geheimwaffen.pdf

Additional Hints (Decrypt)

Xbbeqf: Qre Uvag mhz rageägfrya vfg nz Nasnat qrf Grkgrf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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