Wer es nicht glaubt, wird es bei diesem Cache merken. Obwohl von den vielen Brunnen die es in Zittau gab nur noch die Zierbrunnen übriggeblieben sind, werdet ihr staunen wie viele Stationen für diesen waren Multicache nötig sind.
Zum Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts hatten Zittaus Bewohner eine sehr große Vorliebe für Errichtung schöner und geschmackvoller Springbrunnen. Im Verlaufe von etwa 100 Jahren wurden über 20 Brunnen hergestellt, die in sehr unterschiedlicher Weise das Wasser in die Bassins ergossen.
Von den einst 28 Zierbrunnen der Stadt Zittau sind einige völlig verschollen.
Viele der Zittauer Brunnen wurden von einer Art „Genossenschaft“ betrieben. Zu vielen Zittauer Brunnen existieren daher noch Brunnenbücher in denen alle Einnahmen und Ausgaben aufgeführt sind. Auf vielen alten Zeichnungen sieht man neben den Brunnen hölzerne Bütten stehen. In diese wurde der eigentliche Tagesbedarf gefüllt. In den Brunnen selbst musste nebenbei noch genügend Wasser für das Löschen von Bränden vorrätig sein. Die Brunnen waren in früheren Jahren die einzigen Spender des notwendigen Wassers für die Stadt und bildeten somit einen wichtigen Punkt im Tagesablauf der Bewohner Zittaus.
Die Regeln für die Benutzung der Brunnen wurden in Brunnenordnungen zusammengefasst. Die Brunnenmeister und ihre Knechte wachten über Quelle, Zuleitung und Schöpfstelle und sie füllten den Tagesbedarf ab. Für Notzeit, Dürre oder Krieg wurde auch der Schöpfbrunnen instandgehalten, der dem Zugriff von Stadtfeinden kaum ausgesetzt war.
Einige Tage vor dem Bombardement der Stadt Zittau am 23. Juli 1757 und den dadurch entstehenden großen Stadtbrand wurden durch die österreichischen Truppen die in die Stadt führenden Wasserleitungen zerstört, wodurch der Stadt das Wasser zum löschen fehlte.
Die einzelnen Stationen sind so gewählt, dass ihr eine interessante Tour durch Zittau erlebt. Für die gesamte Runde braucht ihr ungefähr 1,5 Stunden.
Der Lausitzer wünscht sich viele Fotos und Euch viel Spaß bei diesem Rundgang durch Zittau.
Station 1 – Jungfrauenbrunnen
N50°53.889 E014°48.526
Ihr befindet Euch jetzt im Paradiesgarten neben dem Stadtmuseum. Im Grundriss ist das Bassin ein Rechteck, an dessen einen Schmalseite mittig über zwei Drittel der Länge ein Halbkreis die Fläche des Bassins vergrößert. In diesem Halbkreis sind im Sommer flache Wasserfontänen angeordnet. Wieviel Figuren befinden sich an der gegenüberliegenden Stirnseite des Bassins.
Die Anzahl der Figuren ergibt A =
Station 2 – Grüner Born
N50°53.876 E014°48.515
Der einheimische Kunstschmied Michael Fröhlich gestaltete 1679 diesen Brunnen. Im oberen Teil des Brunnengitters wurde an zwei Seiten jeweils ein Buchstabe eingearbeitet.
Der Buchstabenwert ergibt: B =
Station 3 – Marktweiberbrunnen
N50°53.838 E014°48.506
Der Dresdner Bildhauer Karl Schönherr gestaltete 1977 diese „Zittauer Marktweiber“. Mit Obst und Gemüse gefüllten Körben machen sie einen lustigen Schwatz. Welche Blumensorte hält eines der Weiber am höchsten. Anzahl der Buchstaben ergibt C =
Station 4 – Brunnen am Klosterplatz
N50°53.834 E014°48.458
Bei der Neuerrichtung dieses Brunnens im Jahr 2001 wurden Brunnenelemente aus dem Jahr 1883, die in der Stadtgärtnerei eingelagert waren, verwendet. Die Anzahl der um den Brunnen angeordneten Bänke ergibt D =
Station 5 – Fischbrunnen
N50°53.948 E014°48.445
Vor dem Amtsgericht schmückt dieser kleine Brunnen, vor einer Terrassenanlage liegend, den Haupteingang des Gebäudes. Die Übergabe des Brunnens an die Öffentlichkeit erfolgte am 1. Oktober 1914. Die Anzahl der aus Granit bestehenden Einfassungssteine ergibt E =
Station 6 – Haberkorn-Denkmal
N50°53.945 E014°48.320
Hier neben dem Hauptpostamt steht das Denkmal des Bürgermeisters Dr. Ludwig Haberkorn, Bürgermeister von 1857 bis 1887. Unter seiner Leitung entstanden viele öffentliche Gebäude und soziale Einrichtungen der Stadt, wie das Stadtbad, das Johanneum, die Hauptturnhalle, das Krankenhaus u. a. Das Haberkorn-Denkmal wurde 1903 aus Marmor errichtet. Das Zittauer Stadtwappen wird hier von einer Krone geschmückt. Die Anzahl der wie Zinnen aussehenden zweireihigen Zacken der Krone ergeben F=
Hier zählen auch halbe Zacken.
Station 7 – Brunnensäule
N50°53.914 E014°48.176
Wahrscheinlich bereits seit 1851 hatte die Brunnensäule ihren Standort vor dem Stadtbad und erinnerte an die Zittauer Mineralquelle. Es ist offen, ob die Quelle am Stadtbad wirklich versiegte oder ob der Brunnen einfach stillgelegt worden ist. Am 27.05.2009 wurde nach der Sanierung des Stadtbades und der Neugestaltung der Parkanlagen die schlanke korinthische Brunnensäule wieder aufgestellt. Über dem Wasserspeier ist ein Schild befestigt. Der Buchstabenwert des ersten Buchstaben auf dem Schild ergibt G=
Station 8 – Brunnen vorm Alten-und Pflegeheim St. Jacob
N50°53.852 E014°48.068
Errichtet wurde dieser Brunnen wahrscheinlich 1864. Wie viele Löcher (Durchmesser 10 cm) befinden sich in dem mittig angeordneten Edelstahlring? H=
Station 9 – Brunnen am Altersheim
N50°53.698 E014°48.096
Die Anzahl der um diesen schlichten Brunnen angeordneten Bänke ergibt I =
Station 10 – Brunnen an der Reitbahnstraße
N50°53.605 E014°48.476
Dieser Brunnen ist sehr einfach gehalten. Wie viele senkrechte Schlitze befinden sich im Auslaufbleches? =....-7--> J=..
Station 11 – Rolandsbrunnen (Marsbrunnen)
N50°53.764 E014°48.349
Errichtet wurde dieser Brunnen auf dem Marktplatz vor dem ehemaligen Amtsgericht im Jahr 1581. Aus einer achteckigen Brunnenschale aus Sandstein wächst eine verzierte Renaissancesäule mit 4 Löwenmasken als Wasserspeier empor. Sie trägt die Rolandsfigur die erhobene Rechte auf einen Speer gestützt, die Linke einen Schild haltend, auf dem sich der Doppeladler befindet. Auf der Südseite ist aufgeführt wann der Brunnen repariert wurde. Rep. 17… Die letzten beiden Ziffern ergeben K =
Station 12 – Trinkbrunnen auf dem Markplatz
N50°53.767 E014°48.436
In den Jahren 2013 bis 2015 wurde der Zittauer Marktplatz komplett erneuert. Bei der Neugestaltung des Platzes konnte auch die Idee eines Trinkbrunnens umgesetzt werden. Durch den Steinmetzmeister Roland Friebolin aus Zittau wurde dieser Brunnen im Jahr 2014 angefertigt und im November des Jahres aufgebaut. Die Säulen bestehen aus extrem hartem Basaltgestein. Dieses Gestein kommt in der Oberlausitz sehr häufig vor. Die für den Brunnen verwendeten fünf- und sechseckigen Basaltsäulen stammen aus dem schon lange stillgelegten Steinbruch bei Dittelsdorf. Aus wie vielen Basaltsäulen besteht dieser Trinkbrunnen. L =
Station 13 – Herkulesbrunnen
N50°53.805 E014°48.600
Im Auftrag des Bürgermeisters Christian von Hartig schuf Michael Hoppenhaupt im Jahr 1708 diesen schönen barocken Brunnen. Wie viele goldene lateinische Worte befinden sich auf der westlichen Schrifttafel des Brunnen? Das letzte Wort (sequetur) wurde hier aus Platzgründen getrennt! M =
Station 14 – Samariterinnenbrunnen
N50°53.726 E014°48.617
Der Brunnen wurde 1679 errichtet, 1842 erneuert und im Jahr 2001 bei der Neugestaltung der Neustadt vollständig saniert. Am 7. September 2001 konnte der Brunnen die Gäste der Stadt Zittau zum „Tag der Sachsen“ wohlgefüllt und wasserspeihend begrüßen. Auf der Westseite (unterhalb der goldenen Schrift) befindet sich in etwa 2 Meter Höhe ein Tier. Was ist es? Die Anzahl der Buchstaben ergibt N=
Station 15 – Brunnen an der Ludwigstraße
N50°53.711 E014°48.706
Dieser schlichte Brunnen wird meistens erst im Zusammenhang mit dem fantastischen Hintergrund, der Fleischerbastei mit der davor angeordneten Blumenuhr und dem dazugehörigen Glockenspiel wahrgenommen. Aus dem kreisrunden Sandsteinbassin erhebt sich eine flache Schale, aus deren Mitte ein einzelner Wasserstrahl in die Höhe steigt. Errichtet wurde dieser Brunnen um 1842 nach dem Abbruch der Stadtmauer im Zuge der Errichtung der Ringpromenade. Neben dem Brunnen steht ein kleines Denkmal. Der Buchstabenwert des 2. Buchstaben des Nachnamens ergibt O =
Station 16 – Schleifermännchen
N50°53.858 E014°48.688

Neben der Kirche zum Heiligen Kreuz, die Heimstätte des großen Zittauer Fastentuches und in der Nähe des einstigen Frauentores steht einer der beliebtesten Zittauer Brunnen, das Schleifermännchen. Die kleine Figur aus Blech dreht schon viele Jahrzehnte hindurch inmitten des Brunnens emsig den Schleifstein und erfreut jung und alt.
Wie viele Vierecke sind an der Brunneneinzäunung pro Zaunfeld vorhanden? P=
Station 17 – Schwanenbrunnen
N50°53.840 E014°48.575
Als Schöpfer dieses Meisterwerkes gelten die Bildhauer Johann Gottlieb Anders und Gottfried Jäch. Errichtet wurde dieser, auf der Neustadt befindliche Brunnen 1710. Im Jahr 1836 wurde der Brunnen ausgebessert und nach der Wende vollständig saniert. Früher kam das Wasser aus dem Schnabel des Schwans.
Für die Verbindung der Brüstungselemente wurden Edelstahlklammern verwendet. Wie viele davon sind auf der Umrandung des Brunnens zu sehen? Q=
Mit etwas rechnen findest Du das Ziel.
N50°53.(A+B+C+D+E+F+G+H+I+J+K+L+M+N+O+P+Q)*3+154
E014°48.(A+B+C+D+E+F+G+H+I+J+K+L+M+N+O+P+Q)*2+50