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Sankt Veiter Wiesenmarkt Mystery Cache

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Hidden : 5/5/2010
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Es ist ratsam diesen Cache nicht während des Wiesenmarktes zu heben. Man könnte da von Muggles nur so überrollt werden, es ist aber ansonsten auch Vorsicht geboten. Bitte eigenes Schribzeug mitbringen!! FTF gibts persönlich bei einem Event oder bei einem Treffen nach Absprache. Ursprünglicher Inhalt: Logbuch, Stashnote, Kette mit Dollarzeichen, Schlüsselband, Schaltknauf Ford, Feuerzeug.

St. Veiter Wiesenmarkt

Der St. Veiter Wiesenmarkt (früher: Michaelimarkt) in Sankt Veit an der Glan ist ein traditionell stattfindendes Volksfest. Im Lauf von sechs Jahrhunderten – 2009 wurde der 648. Wiesenmarkt veranstaltet – hat sich die St. Veiter „Wies´n“ zum größten Volksfest in Kärnten entwickelt.

Dauer und Ablauf 

Die sogenannte „Freyung“ wird schon 14 Tage vorher auf dem St. Veiter Hauptplatz aufgestellt.

Der Wiesenmarkt beginnt am letzten Samstag im September mit einem Festzug durch die Stadt, der rund 1400 aktive Teilnehmer zählt. An dem Eröffnungsumzug beteiligen sich alle Kultur- und Traditionsvereine der Stadt und der engeren und weiteren Umgebung. Anschließend wird die Marktordnung durch den „Herold“ verlesen, die Marktfreyung aufgestellt und das zehntägige Fest durch den Fassanstich offiziell eröffnet.

Der Wiesenmarkt hat bis nach dem Zweiten Weltkrieg 17 Tage gedauert und war dreiteilig. Er begann mit dem "Vormarkt", baute sich zum "Hauptmarkt" am zweiten Wochenende auf und schloss am dritten Montag mit dem sogenannten "Nachmarkt". Nach dem Zweiten Weltkrieg sank die Kaufkraft der Bevölkerung, das Auto war noch eine Rarität, die Eisenbahn fuhr nur tagsüber und so kamen an den Wochentagen und vor allem an den Abenden nur wenige Besucher auf die Wies´n. Heute beginnt der Markt am letzten Samstag im September und dauert 10 Tage.

Der Wiesenmarkt heute

Während durch die Jahrhunderte der Marktcharakter stets bedeutend war - oft wechselten tausende Pferde und Rinder ihre Besitzer - mutierte "die Wies´n" in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer stärker zu einem Volksfest mit unterhaltendem Charakter. Trotzdem prägen an den beiden Wochenenden immer noch hunderte Fieranten und Marktschreier das Geschehen. Krämermärkte, Viehmärkte, Antiquitäten- und Flohmärkte, exklusive Auto- und Landwirtschaftsschauen sowie eine Kleintierschau und Wirtschaftsausstellungen säumen das Wiesenmarktgelände.

Die Dimensionen am Beispiel des 645. Wiesenmarktes (2006): Der Vergnügungspark besteht aus 40 modernen Vergnügungsgeräten und Fahrgeschäften mit Kinderstraße. Drei große Festhallen mit Tanz-, Show- und Musikeinlagen sorgen für Kurzweil. In 22 Wiesenmarkt-Gaststätten mit traditionellen und internationalen Speisen und 21 Getränkestände, Imbiss und Wursthütten kann man sich laben. 15 Verkaufsstände bieten Lebkuchenherzen, Kokosbusserln, Maroni und Spielwaren an. Zusätzlich kommen hunderte Fieranten zu den Krämermärkten, Pferdemärkten, Antiquitäten- und Flohmärkten.

Tendenzen

Seit dem Jahr 2000 wird auch auf rund 1700 Quadratmetern durch den Verein „Schaubude“ versucht, alte Strukturen neu zu beleben. Der Verein setzt verstärkte Traditionsakzente: Traditionellerweise wird wieder auf Sandkegelbahnen gekegelt. Der Verein „Schaubude“ betreibt die Wiesenmarkt-Kegelbahnen. „Wiesenmarkt Highland Games“ werden veranstaltet, Kunst- und Handwerkstätten belebt, eine Backstube eingerichtet und Kasperl- und Märchentheater und ein Streichelzoo für Kinder angeboten.

Wirtschaftliche und soziokulturelle Bedeutung

Das Fest ist für die Stadt auch von großer wirtschaftlicher Bedeutung: Während der Festtage werden bis zu 500.000 Besucher aus Kärnten, den angrenzenden Bundesländern, aber auch aus den Nachbarstaaten Slowenien und Italien gezählt und ein jährlicher Gesamtumsatz von bis zu 20 Millionen Euro erzielt. Neben einem für Volksfeste obligatorischen Vergnügungspark sorgen in Festzelten Musikgruppen sowie Tanz- und Showprogramme für Unterhaltung, in denen seinerzeit auch Udo Jürgens oder die Roletts (tituliert als die Kärntner Beatles) erste Erfolge feierten.

Mehr als 10.000 Zuschauer – so viele wie noch nie zuvor – säumten 2006 die Straßen der Stadt beim großen Festumzug mit 1600 Teilnehmern anlässlich der Eröffnung zum 645. Wiesenmarkt.

2007 waren 278 Fieranten auf 50.000 m² Marktfläche präsent. 2.000 Menschen wurden von den Fieranten beschäftigt. 12 m² maß die kleinste Halle, 900 m² mit 1500 Sitzplätzen bot die größte Halle Platz. Rund 1.500.000 Watt Strom war der Anschlusswert des Marktes. Das entspricht dem Anschlusswert der Stadt Friesach. Die Besucherzahlen und der Umsatz blieben gegenüber 2006 konstant auf demselben Niveau.

  • Weitere Zahlen für die Statistik

150.000 Liter Bier wurden 2007 ausgeschenkt, 20.000 Hühner (Hendln) und 50.000 Würste wurden verspeist.

Infrastruktur

Exekutive, Feuerwehr und Rotes Kreuz sind am Markt permanent anwesend. Es gibt eine eigene Notstromversorgung. Um den Brandschutz sicherzustellen, ist die Feuerwehr St. Veit/Glan mit einem Tanklöschfahrzeug und zwei Mann am Marktgelände. Im Bereich des Vergnügungsparks sind bei jedem Hydranten Schlauchmaterial und Strahlrohre deponiert. Im Falle von starken Regenfällen treten Pumparbeiten in den Vordergrund. Auch das Verbot von gasbetriebenen Heizpilzen in Zelten und Hütten wird genau kontrolliert, da durch diese bei unzureichender Belüftung ein Sauerstoffmangel entstehen kann.

Das Rote Kreuz hat neben einem Ambulanzcontainer, der über eine komplette Notfallmedizinische Ausstattung verfügt, auch noch ein Zelt mit fünf Betreuungsplätzen aufgebaut und ist direkt am Markteingang in der Marktstraße eine gut erkennbare Anlaufstelle für Hilfesuchende. Zwei Rettungstransportwagen stehen an taktischen Punkten bereit und Fußtrupps, ausgestattet mit First-Responder-Rucksäcken, patrouillieren ständig durch das Marktgelände, um eine schnelle Versorgung sicherstellen zu können. An Wochenenden werden die Sanitäter auch noch von einem Einsatzleiter und einem Notarzt unterstützt.

Trivia

  • Nach 39 Jahren kehrten die Roletts, die Band rund um Sänger Dieter Themel und Freddy Bein, zum 645. Wiesenmarkt heim auf den St. Veiter Wiesenmarkt. In den späten 1960er-Jahren waren sie zum letzten Mal hier aufgetreten.
  • Der 635. St. Veiter Wiesenmarkt fand ohne die Sandkegelbahnen statt. Der traditionelle Zeitvertreib wurde vom Marktgelände verbannt. Die ehemaligen Kegler gingen mit schwarzen Armbinden auf den Wiesenmarkt. Nach weiteren Protesten hielt zum 636. Wiesenmarkt das traditionelle "Wies'nkegeln" wieder am Wiesenmarkt Einzug: Es konnte wieder "geschoben, aufgesetzt und gekiebitzt" werden. Danach war erneut Schluss: Drei Jahre lang musste der Markt ohne Kegler auskommen. Es fand sich kein Betreiber mehr und seitens der Stadtgemeinde wurde auch eingeworfen, dass es beim Sandkegeln um sehr viel Geld gehe und dadurch Existenzen gefährdet seien. 2001 überschlugen sich die Proteste. Unzählige Leserbriefe erschienen in den Kärntner Tages- und Wochenzeitungen. Der Stadtgemeinde wurde vorgeworfen Brauchtum durch ""knallharte wirtschaftliche Interessen" zu zerstören und den uralten Markt zur austauschbaren Massenveranstaltung verkommen zu lassen. Journalisten nahmen sich der Thematik an, der Streit schwappte ins Uferlose über. 2002 brachte dann der Verein "Schaubude" die Kegelbahnen wieder auf die Wies'n.
  • Der St.Veiter Schriftsteller Sebastian Weberitsch beschrieb um 1924 den Markt seiner Kindheit in der Monarchie: „Hat der Bauer Geld, so lässt er andere leben; die einen ließen ihr Geld auf den Wiesenmarkt und schanzelten auf den Kegelbahnen um einen Gulden, bis die Kuh hin war.“
  • Die sogenannte Freyung wurde damals wie heute 14 Tage vor Beginn des Marktes aufgestellt. Wahrscheinlich im 15. Jahrhundert wurde die Freyung gestohlen und in Maria Saal aufgestellt. Da der Markt stets am Standort der Freyung stattfinden muss, brachten Schinderleute, die nach damaliger Auffassung einen unehrbaren Beruf ausübten, die Freyung nach St. Veit an der Glan zurück. Dadurch erwarben sich die Schinderleute etliche Sonderrechte und führten seit damals über Jahrhunderte hinweg den Wiesenmarkt-Festzug am Beginn des Marktes an. Das St. Veiter Original „Mote“, (richtig: Matthias Miklautschitsch) übernahm diese Sitte und führte mit seinen Ziegen (kärntnerisch: seinen „Goas“) den Umzug über Jahrzehnte an. Mit seinem Ableben starb auch dieser Brauch. Anfang der 1980er Jahre wurde die Freyung erneut gestohlen, man fand sie im Hof des Gasthofes Nagele. Seit damals gibt es zwei Freyungen - aufgestellt wird die aus Kunststoff.
So nun zum Rätsel:
Wieviele Fehler kannst du in den Folgenden Bildern erkennen???
Anzahl der Fehler = A
Wiesenmart Orginal

Wo sind die Fehler

So nun zur Berechnung:

NC = N - (19*A) - (A/3)
EC = E + (17*A)

Viel Spass beim Suchen!!!
Euer Jacky!!!

Additional Hints (Decrypt)

Rvare qre Rvatäatr mhz Jvrfraznexg / hagreunyo

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)