
Baugeschichte
Nach Plänen des damaligen Hochbauamtes unter Heinrich Otto Vogel
errichtet, handelt es sich um den einzigen runden Hochbunker in
Trier, eine Bauform, die im Deutschen Reich häufig zum Schutz von
Werken errichtet wurde.
Dieser Bunkertyp wurde nach ihrem Konstrukteur Leo Winkel aus
Duisburg auch als "Winkel" bezeichnet. Meist wurden sie unter den
Kennummern RL 3-40/1 und RL 3-40/5 geführt.
Neben dem Eingang am Boden, existiert darüber hinaus ein weiterer
höher Ausgang, für den Fall, dass der Bunker verschüttet werden
sollte.
Im Inneren befinden sich mehrere Geschosse mit einer
Luftfilteranlage auf jeder Ebene.
Leider befindet sich der Bunker auf einem Werksgelände und ist
daher nicht zu besichtigen.
Von den angegebenen Koordinaten aus, habt ihr jedoch einen guten
Blick auf dieses kaum bekannte Bauwerk.
PS: Der Müll auf dem Gelände ist mir natürlich nicht unbekannt,
aber es handelt sich um die beste Stelle mit Blick auf den Bunker.
Ich hätte zwar eine Alternative (aber nur für einen Micro), die ich
beim ersten Logbuch-Wechsel umsetzen werde, aber um einen vollen
Blick auf den Bunker zu haben, läßt sich das Müllgebiet nie
vermeiden