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andiko: Liebe Hobbyfreunde,
laut dem Robert Koch Institut steht Deutschland erst am Beginn der Corona Pandemie. Die Medien berichten im Stundentakt aus Frankreich und Italien, wo es unzählige Corona Tote gibt, woraufhin die Regierungen landesweite Ausgangssperren verhängt haben. Das ist seine sehr bedrohliche Lage. Nun könnte man glauben, dass hierzulande ein Jeder Schutzmaßnahmen für sein persönliches Umfeld schafft, da das Unvermeidliche auch in Deutschland eintreten wird.

Doch leider erlebt man gerade in diesen Tagen das Gegenteil auf Deutschlands Straßen und in den Parks. Getrieben durch die Frühlingsluft riskieren ignorante Bürger bewusst, dass sie zu Trägern des Virus werden und im weiteren Verlauf unzählig viele Menschen anstecken. Es gibt Corona Partys, noch geöffnete Eisdielen erfreuen sich ihrer relaxenden Geniesser und Geocachergruppen verabreden sich im großen Stil. Der Gedanke dadurch später für den Tod anderer, meist gesundheitlich angeschlagener Menschen, verantwortlich zu sein, kommt diesen Ignoranten nicht in den Sinn.

Die BROTHERHOOD OF MEN schließen, bis auf weiteres, diesen Cache.
Logs ab Deaktivierungs-Datum werden gelöscht.

Wir bitten Euch, diese beschriebenen Verhaltensweisen nicht zu praktizieren. Je mehr Menschen sich selbst diszipliniert isolieren, desto weniger hat das Virus eine Chance auf lange Zeit zu bleiben.
Wir möchten die Serien so schnell als möglich wieder öffnen und ihr könnt euren Teil dazu beitragen.

Stay home – stay safe

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Schwarzes Wasser

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Hidden : 05/20/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: other (other)

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Geocache Description:


Schwarzes Wasser

Der Heideweiher "Schwarzes Wasser" zählt zu den beliebtesten Naherholungsgebieten Wesels und ist Ziel eindrucksvoller Wanderungen. Die Bezeichnung „Schwarzes Wasser“ geht auf die braunschwarze Färbung des Gewässers zurück, die auf aus dem Torf ausgespülten Huminstoffe der Moorvegetation zurückzuführen ist. Bereits seit 1936 ist das Gebiet als Naturschutzgebiet ausgewiesen und gehört damit zu den ältesten in Nordrhein-Westfalen.

Die Eiszeit ist schuld...

Nach Ende der letzten Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren, hatte der Niederrhein ein gänzlich anderes Aussehen als heute. Zwar kam dieVereisung schon in Norddeutschland zum Erliegen, doch auch bei uns änderten sich Klima und Vegetation. Der Niederrhein hatte damals Ähnlichkeit mit den heutigen Arktischen Tundren. Als die Kaltzeit zu Ende ging prägten ausgedehnte Sandbänke und Kiesfelder die Landschaft, in der abfliessendes Schmelzwasser das Bett des heutigen Rheins schuf. Anfangs waren grosse Bereiche Baum und strauchlos oder nur lückig bewachsen. Der Wind konnte den Sand in der vegetationsarmen Landschaft problemlos bewegen und umlagern. So kam es zur Aufwehung großer Sandwälle. der Binnendünen. Einer dieser Dünenzüge trägt heute den Namen Flürener Heide. Der Zufall wollte es, das sich an einigen Stellen innerhalb der Dünen eine wasserstauende Schicht aus Hochflutlehmen des Rheins abgelagert haben. Genau über diese Lehmschicht setzte der Wind erneut an und blies eine Mulde aus, die von bis zu 7 Meter hohen , sichelförmigen Dünen umgeben ist. Die Mulde blieb ohne Abfluß, so das sich Regenwasser sammelte und in den sonst trockenen Dünen ein Stillgewässer entstand. Erste Pflanzen siedelten sich bald an und hielten mit ihren Wurzeln den Sand der Düne fest und verhinderten so, das die Mulde wieder zu geweht wurde.

Wieso ist das Wasser in dem Weiher so dunkel, fast schwarz?

Im Zuge des Abbaus von Pflanzenresten entstand die kaffeebraune Färbung des Wassers. Dieser Abbau verläuft unter bestimmten Bedingungen nicht vollständig sondern nur teilweise. Zu den Zwischenprodukten dieses Abbaus gehören die sogenannten "Humine". Säuren mit gelber bis dunkelbrauner Farbe. Sie reicherten sich an, und färbten das Wasser dunkelbraun. Der Volksmund machte hieraus Schwarz, und der Weiher hatte seinen Namen.

Die Pflanzenwelt

Die Wasserlobelie war beispielsweise die Art, die das Schwarze Wasser in Mitteleuropa berühmt werden ließ, da sie schon 1923 nicht mehr zu finden war. Bis heute verschwanden mehr als 60 weitere Arten, von denen 37 typische Vertreter nährstoffarmer Gewässer und Moore sind. Nach wie vor ist das Schwarze Wasser Heimat von vielen, zum Teil bedrohten Pflanzenarten. Zwischen Binsen und Seggen findet sich an einigen Stellen noch der Fieberklee. Nährstoffarme Standorte wie feuchte Heideböden und offener Torf sind die Stellen, an denen man den Mittleren Sonnentau, eine unserer wenigen "fleischfressenden"Pflanzen findet. Um ihren Stickstoffbedarf decken zu können, nutzen sie tierisches Eiweiß. Kleine Insekten und Spinnen bleiben an den klebrigen Blättern haften und werden von der Pflanze mit eigens produzierten Verdauungsenzymen zersetzt, anschließend aufgenommen. Ein naher Verwandter des mittleren Sonnentaus, der Rundblättrige Sonnentau, ist ebenfalls am Schwarzen Wasser zu finden. Er wächst jedoch, gemeinsam mit der sehr seltenen Moosbeere im Torfmoorrasen. Es gibt noch eine weitere Anzahl von bedrohten und seltenen Pflanzenarten zu sehen. Es lohnt auf jeden Fall aufmerksam einen Spaziergang um das Schwarze Wasser zu machen!

Die Tierwelt

Auch die Tierwelt beherbert eine Reihe von Besonderheiten. So kommt hier der Landesweit vom Aussterben bedrohte Moorfrosch vor. Den meisten Besuchern bleibt dieser Frosch verborgen, denn er kommt nur für kurze Zeit, Ende Februar, Anfang März, an das Gewässer um abzulaichen. Zudem sind seine Rufe nur wenige Meter weit zu hören. Danach verlässt er das Gewässer wieder und es kommen bald andere Frösche. Der Teichfrosch und der Kleine Waldfrosch. Sie halten sich fast das ganze Jahr am Gewässer auf und Quaken im Gegensatz zu ihrem seltenen Vetter laut und anhaltend. Hervorzuheben ist auch die Kleintierwelt des Gewässers. So kommen hier mindestens 23 Libellenarten vor, darunter auch Bundesweit seltene Arten wie Moosjungfer und die Speer-Azurjungfer.

Über 1000 Käferarten sind bislang festgestellt worden. Darunter auch Großkäfer wie: Hirschkäfer, Puppenräuber und Sägebock. Zumindest dem Namen nach ist wohl jedem der Ameisenlöwe ein Begriff. Die Larve dieses zu den Netzflüglern zählenden Insekts legt vor Regen, gut geschützt, seine Fangtrichter an sandigen Geländekanten an. Kleine Insekten (Ameisen) und Spinnen rutschen nach unten wo sie bereits von den Greifzangen des Ameisenlöwen erwartet werden. Nach 2-3 Jahren wird aus dem räuberischen Ameisenlöwen ein zartes geflügeltes Insekt, die Ameisenjungfer. Diese bekommt man nur selten zu Gesicht da die schlechte Fliegerin tagsüber regungslos in der Vegetation verbringt um Nachts zur Paarung los zu flattern. Nach 2 Wochen stirbt sie und wird nicht selten Ameisen zur Beute! Für die Tierwelt gilt das selbe wie für die einmalige Pflanzenwelt am Schwarzen Wasser: Nehmt euch etwas Zeit und geht mit offenen Augen durch die Natur, dann gibt es noch so einiges und mehr zu entdecken!

Anfahrt mit dem PKW oder Fahrrad

Von Wesel aus über die Emmericher Straße (B 8) dann die Bocholter Straße (B 473) in Richtung Hamminkeln. Links abbiegen in die Straße Kanonenberge; das Katastrophenschutz-Übungsgelände des Technischen Hilfswerkes ist ausgeschildert. Am Ende der Straße links abbiegen. Hier gibt es einen kleinen Parkplatz. Diesen und einen alternativen Parkplatz auch als Wegpunkt zu finden.

Infos

Unabhängig vom Besuch dieses Earthcaches empfiehlt sich der sehr schöne, 1,6km lange Rundweg um das schwarze Wasser.

mehr Informationen



Aufgaben

Gehe zu: N 51°41.810 E 006°34.860
Was kannst du hier lesen?
Antwort bitte per Nachricht

Mach ein Foto vom Schwarzen Wasser.
Wo ist egal, muß aber deutlich zu sehen sein!
Bitte das Bild dem Log anhängen.

Es muß nicht auf eine Logfreigabe gewartet werden. Wenn was nicht richtig ist melde ich mich und gebe Gelegenheit innerhalb 24h nachzubessern. Danach wird der Log kommentarlos gelöscht.

Viel Spaß in diesem schönen Gebiet, danke für deinen Besuch!



E N G L I S H - V E R S I O N - E N G L I S H - V E R S I O N - E N G L I S H - V E R S I O N

The Ice Age is to blame...

After the end of the last ice age about 10,000 years ago, had an entirely different appearance of the Lower than today. While came the Freezing even in northern Germany to a standstill, but even when we were changing climate and vegetation. The Lower Rhine had then similarity with today's Arctic tundra. When the ice age came to an end shaped extensive sandbanks gravel deposits and the landscape, creating in the melted water flowing out the bed of the Rhine today. The wind was the sand in the low vegetation Landscape move and rearrange. So it came to large sand mounds. the inland dunes. One of these dunes trains is now called Fluer Heath. As luck would have it, which in some places within the dunes have deposited a layer of water damming flood plain of the Rhine. It is this layer of clay put the wind again and blew out a hollow, by up to 7 meters high, crescent-shaped dunes, is surrounded. The well had no drainage, so the rain water is collected and developed in the otherwise dry dunes a standing waters. First plants settled soon and stopped with their roots firmly the sand of the dune and thus prevented that the basin was again blown.

Why does the water in the pond is so dark, almost black?

In the course of the degradation of plant debris was the coffee-brown color of the water. This reduction proceeds under certain conditions, not fully but only partially. The intermediates of this degradation include the so-called "humins. Acids with a yellow to dark brown in color. They enriched themselves, and dark brown colored water. As the saying made from this black, and the pond was his name.

The plant world

The Waterlobelia, for example, was the kind, the black water had become famous in central europe as it was impossible to find even in 1923. To date, disappeared more than 60 other species, of which 37 typical representatives of nutrient waters and mires. As before, the black water home by many, some endangered plant species. Between rushes and sedges can be found in some places even the marsh. Nutrient-poor sites such as wet heath and open peat soils are the places where the one Middle sundew, one of our few "carnivorous" plants found. To their nitrogen requirements cover, they may use animal protein. Small insects, spiders stay on the sticky Leaves lasting and are decomposed by the plant with specially produced digestive enzymes, then was added. A close relative of the middle sundew, round-leaved sundew is the also the to find black water. It grows, however, together with the very rare cranberry in Peergrass. There are a further number of endangered and rare plant species to be seen. It is definitely worth carefully to take a walk around the black water!

The animal world

The animal kingdom it resides a number of peculiarities. Sun comes here from the Nationwide Endangered moor before. Remains hidden to most visitors of this frog, that he comes lay for a short time at the end of February or early March to waters to spawn. sinseine Then he leaves the waters again and it will soon be another frogs. The Frog Pond and the little forest frog. They keep most of the year on the water and croaking in contrast to its rare cousin, loud and persistent. Noteworthy is the small creatures of the water. So here there are at least 23 species of dragonflies, including Nationwide also rare species such as white-faced darter and the spear Damselfly.

Over 1000 species of beetles have been identified so far. Including how large beetle: stag beetle pupae robbers and sawhorse. At least in name each of the ant lion is probably one term. The larva of the Neuroptera counting insect lays from rain, well protected, its drogue in sandy terrain edges. Small insects (ants) and spiders slide where they are expected already by the grippers of the ant lion down. After 2-3 years from the predatory ant lions a delicate winged insect, the ants maid. These are typically available only rarely seen since the poor aviator during the day motionless in the vegetation at night to spend pairing to flutter off. After two weeks she dies ants and often becomes the prey! For wildlife, the same applies as for the unique plant life on the Black Water, Take you some time and is with open eyes by nature, then there are so few and more to discover!

Travel by car or bicycle:

Retrieved from Wesel Emmerich on the road (B 8), then the road Bocholt (B 473) towards Hamminkeln. Turn left into the street canon mountains, the civil protection training ground the Technical Support Organisation is signposted. At the end of the street turn left. There is a small parking area. You can also find this and an alternative parking lot as a waypoint.


Tasks

Go to: N 51°41.810 E 006°34.860
What will you read here?
Please answer by message

Take a picture of the Black Water (Schwarze Wasser).
Where does not matter, but must be clearly visible!
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Have fun in this beautiful area, thank you for your visit!


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