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Lieseregg Traditional Cache

Hidden : 5/12/2010
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:



Inmitten einer alten Wehranlage am Felsen über einer Schlinge der Lieser in 638 m Seehöhe, liegt die Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt.


Eine erste „capella" wird in einer Urkunde des Freisinger Bischofs Abraham (957-993) zusammen mit dem Kleriker Ruodhari genannt.
Um 975 errichtet und um 1000 im Besitz der Grafen von Lurn, gelangte die 1138 als Pfarre belegte Kirche 1149 durch Erbschaft an den Erzbischof von Salzburg.
1775 gliederte man die Pfarre mit zehn Filialen als Teil des Millstätter Distrikts dem Bistum Gurk ein.
Auch nach dem Verlust der meisten ihrer Tochterkirchen an Treffling und Seeboden hat die Pfarre Lieseregg ihre wichtige Stellung nicht ganz eingebüßt.


Der heutige Kirchenbau entstand vorwiegend in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts im gotischen Stil.
Von einem Vorgängerbau haben sich ein kleines vermauertes Fenster und das rundbogige Portalgewände an der nordseitigen Außenwand erhalten.
Der barocke Emporenanbau darüber entstand erst um die Mitte des 17. Jh. Auch das südliche Nebenschiff und der Chor wurden in dieser Zeit errichtet bzw. umgestaltet, die großen Rundbogenfenster des Kirchenschiffs ersetzen gotische Vorgänger. Mehrere Restaurierungen im 19. und 20. Jh. folgten.


Wichtigstes Kulturdenkmal der Kirche ist ein kleiner gotischer Flügelaltar aus der Zeit um 1500, der Siebenhirter- oder Apostelaltar im südlichen Seitenschiff.
Er ist nach dem Millstätter Hochmeister des Georg-Ritter-Ordenens Johann Siebenhirter († 1508), vermutlich dem Stifter, benannt.
Sowohl das Wappen des Georgsritterordens als auch jenes von Siebenhirter ist zu erkennen.
Das Zentrum des Altars ist ein Schnitzrelief mit der Herabkunft des Hl. Geistes, wobei Maria im Kreise der zwölf Apostel sitzt.
Die vier Flügelbilder stellen links oben den Marientod darunter den ungläubigen Thomas, rechts oben den zweifelnden Petrus beim Gang über das Wasser (Fischzug) sowie die Aussendung der Apostel dar.
Die Gemälde werden einem unbekannten „Meister von Lieseregg“ zugeschrieben, der sich auch in Villach nachweisen lässt. Da die Ausführung des Bodens jener des Altars in Großgmain sehr ähnlich ist, könnte es ein Maler aus Salzburg gewesen sein.


Vom Aussichtsplatz beim Pfarrhaus aus hat man einen schönen Blick auf die Lieser.


Viel Spaß beim Suchen!


Oliver P.



FTF: 70michaelm am 14. Mai 2010

Additional Hints (Decrypt)

Anab, zntargvfpu – ibefvpugvt yöfra!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)