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Salz in Bad Sassendorf EarthCache

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GeoawareDE8: Hallo ostfriesensegler,

dieses Listing ist auf Grund des Abrisses des Gradierwerks nicht mehr machbar. Zudem entspricht es nicht den aktuellen Richtlinien für EarthCaches. Listings sollen lediglich zur Wartung eines Caches disabled werden. Caches, die aus verschiedensten Gründen nicht mehr gefunden werden können, müssen archiviert werden.

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GeoawareDE8

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Hidden : 5/14/2010
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Salz in Bad Sassendorf



Das Gradierwerk liegt zentral im Kurpark und kann auf vielen Wegen bequem erreicht werden. Parkplätze gibt es genügend um den Kurpark herum.




Achtung , demnächst Bauarbeiten! EC wird dann bis zur Neueröffnung deaktiviert!



Salz war überall begehrt und in bestimmten Regionen rar.
Im Mittelalter und in noch späterer Zeit, musste für Salz meist hohe Summen bezahlt werden, so dass sich Bauern trotz eigener Schlachtung Fleischmahlzeiten nur selten und nur in Maßen leisten konnten, weil Salz zum Pökeln nötig war.
Erste Aufzeichnungen über die Salzgewinnung im Hellweg verzeichnen die Grundbücher der Abtei Werden/Ruhr bereits im 10. Jahrhundert.
Erstmals urkundlich erwähnt wird Sassendorf zwischen 1169 und 1179 anlässlich der Schenkung des Kölner Erzbischofs Philipp I. von Heinsberg verschiedener Güter an das Kloster St. Walburgis zu Soest. Darunter befand sich auch ein Salzhaus in Sappendorf, was auf eine erheblich frühere Besiedlung und Salzgewinnung hinweist. Die Ausbeutung der Sassendorfer Salzquellen und das Siederecht war das Recht freier Bauerngeschlechter (Buren). Der Salzabbau erfolgte als freies „Eigen.
Hier noch ein paar Eckdaten:
1817 die Sassendorfer verwenden die Sole für Bade und Kurzwecke
1836 wurden 2500 bis 4000 Tonnen Salz gewonnen
1852 wurde mit Holzwannen auf dem Salinengelände die ersten Heilkuren durchgeführt
1878 die Charlottenquelle wurde erschlossen
1934 sie Salzgewinnung wurde drastisch reduziert
1952 die Salzgewinnung wurde eingestellt
1975 wurde Bad Sassendorf als Moor- und Sole-Heilbad staatlich anerkannt.

In Sassendorf wurde Siedesalz aus Sole durch Verdampfung gewonnen. Sole ist eine Salz-Wasser-Lösung. Enstanden ist diese in der Kreidezeit (Cenoman, Turon), im Münsterländer Becken (auch Hellweg genannt).
Ein Meeresbecken wird durch eine Untiefe abgetrennt, die durch die Hebung oder Senkung des Meeresbodens entsteht. In diesem vom Meer abgetrennten Becken ist die Wasserverdunstung größer als die nachfließende Wassermenge. So steigt die Konzentration der im Becken gelösten Salze durch die Verdunstung an, die verschiedenen Salze kristallisieren aus und setzen sich gemäß ihrer Löslichkeit am Boden ab.
Durch sogenannte Grundwasserleiter (z.B. Kalkstein) floss später das Grundwasser durch diese Salzlagerstätten und löste das Salz wieder auf. Das Salz geht langsam im Wasser in Lösung. Nach Erreichen der natürlichen Sättigung (ca. 26 % Salzgehalt) wurde das salzhaltige Grundwasser als Sole, aus ca. 400m tiefe abgepumpt.
Die Sole lässt man dann über das Gradierwerk laufen, wo es verrieselt wird. Das erhöht die Konzentration vom Salz nochmals. Mit weniger Energie lässt sich das Salz nun sieden und es wurde Kochsalz von höchster Reinheit gewonnen.

Das Bad Sassendorfer Gradierwerk, wie es in seiner heutigen Form mächtig und imposant alles andere im Kurpark überragt, wurde 1960 wieder aufgebaut. Es ist 60 m lang und 10 m hoch. Eine Balkenkonstruktion als tragendes Element bildet das Grundgerüst des Bauwerkes. In dieses Gerüst sind Schwarzdornbündel eingearbeitet. Mit Hilfe von Pumpen wird die Sole auf den Dornenwänden des Gradierwerkes verteilt. Beim Herabrieseln der Sole erfolgt durch den Schwarzdorn eine beträchtliche Oberflächenvergrößerung. Dadurch wird das Verdunsten des Wassers begünstigt. Wärme, trockener Wind und Sonneneinstrahlung verstärken diesen Effekt. Neben der Konzentrationserhöhung wird die Sole gleichzeitig gereinigt. An den Dornen setzen sich z. B. Karbonate, Sulfate, Kalk, Gips und Eisen ab. Diese grau-braunen Ablagerungen nennt man Dornstein.

LOGBEDINGUNGEN:

Beantwortet folgende Fragen:

a) Ein Gradierwerk ist eine Anlage zur Salzgewinnung. Sie besteht aus einem Holzgerüst, das mit Reisigbündeln verfüllt ist.
Welcher Baum/Strauch wird hauptsächlich für Reisig verwendet?

b) Geht durch das Gradierwerk hindurch und zählt nur die senkrechten Balken, mit der die Konstruktion gehalten wird.

Sendet Eure antworten über das Kontaktformular von Geocaching.com.

Wer möchte kann freiwillig ein Foto, von sich oder von seinem GPS (mit lesbaren Koordinaten), mit dem Log hochladen.




ENGLISH Version:

Salt was desired everywhere and rare in certain regions.
In the middle ages and in even later time, had to be paid for salt mostly high sums, so that farmers in spite of own butchering could afford meat meals only seldom and only in masses because salt was necessary to the brine.
The first recordings about the salt production in the bright way register the land registers of the abbey become / Ruhr already in the 10-th century.
Is mentioned for the first time in a document village Sassendorf between 1169 and 1179 on the occasion of the donation of the inhabitant of cologne of archbishop Philipp I. von Heinsberg of different goods to the cloister Saint Walburgis zu Soest. Under it a salt house was also in village Sappen what points to a considerably earlier settlement and salt production. The exploitation of the Sassendorfer salt springs and this was Refiner-really the right of free farm genders (Boer). The salt dismantling occurred as free „ Own.
Here a few more basic features:
1817 the Sassendorfer use the sole for bath and health resort purposes
1836 were won 2,500 to 4,000 metric tons of salt
1852 the first remedial cures were carried out with wooden tubs on the saltwork area
1878 the Charlottenquelle was opened
1934 it salt production was drastically reduced
1952 the salt production was put
1975 Bad Sassendorf as a moor and sole medicinal bath became accredited.

In Sassendorf was won boiling salt from sole by vaporization. Sole is a salt water solution. arise is this in the chalk time (Cenoman, Turon), in the Münsterland washbasin (also bright- way called).
A sea washbasin is separated by shallows which originate from the elevation or lowering of the seabed. In this washbasin separated by the sea the water vaporization is bigger than the postfluent quantity of water. Thus the concentration of the salts relaxed in the washbasin rises by the vaporization, the different salts crystallize and retreat according to her solubility on the ground.
By so-called ground water leaders (e.g., limestone) the ground water flowed later by these salt beds and dissolved the salt again. The salt slowly goes in the water to solution. After achievement of the natural saturation (approx. 26% of salinity) the salty ground water became as a sole, pumped off from approx. 400 m deep ones.
Then the sole one lets about the graduation house run where it becomes trickle. This raises the concentration of the salt again. Now with less energy the salt can be boiled and cooking salt was won by the highest cleanness.

The Bad Sassendorfer graduation house, as it towers above all other in the health resort park in his today's form incredibly and imposingly, was rebuilt in 1960. It is 60 ms long and 10 ms high. A beam construction as a weight-bearing element forms the basic scaffolding of the building. In this scaffolding black thorn bundles are trained. With the help of pumps the sole on the thorn walls of the graduation house is distributed. While trickling down the sole a substantial surface enlargement occurs through the black thorn. Evaporating the water is thereby favored. Warmth, dry wind and solar irradiation strengthen this effect. Beside the concentration rise the sole is cleaned at the same time. In the thorns, e.g., carbonate, sulfates, lime, gypsum and iron from sits down. One calls these gray-brown depositions thorn stone.

LOG TERMS:

Power a photo of you or your GPS before the graduation house and puts this with the log.

a) A graduation house is an arrangement to the salt production. She exists of a wooden scaffolding which is filled with brushwood bundles.
Which tree / shrub is used primarily for brushwood?

b) Going by the graduation house through and counts only the vertical beams with which the construction is held.

Sending yours answer by Form at Geocaching.com.

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Additional Hints (No hints available.)