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Schulen in Mönchengladbach XXIX Mystery Cache

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TrixiGang: .

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Hidden : 5/16/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Jeder hat sie besucht. An manches erinnert man sich sicherlich gerne, anderes gerät lieber in Vergessenheit. Wir reden von der Schulzeit. Die cache-Reihe soll an die verschiedenen Lernorte in Mönchengladbach führen. Hierbei werdet ihr den (virtuellen) Stundenplan eines Schülers im Laufe einer Woche durchschreiten und bei jedem cache ein Rätsel zu einem Fach lösen müssen. Euer Stundenplan ist der folgende:



Die oben angegebenen Koordinaten sind natürlich nicht die cache-Koordinaten, sondern verweisen auf das Schulgebäude.

Schreibt euch unbedingt die Nummer auf den Döschen auf, ihr braucht sie für den Bonus cache


Realschule Wickrath
Die Realschule – bis 1964 als Mittelschule geführt – ist eine allgemeinbildende weiterführende Schule im Rahmen des gegliederten Schulsystems. Sie umfasst die Klassen 5 bis 10 bzw. 7 bis 10 der Sekundarstufe I und wird mit der Mittleren Reife (Realschulabschluss/Fachoberschulreife) abgeschlossen.
Nach den Maßgaben des Hamburger Abkommens der Kultusministerkonferenz (KMK) von 1964 zielt der Unterricht der Realschule auf die Vermittlung einer erweiterten Grundbildung. Bei erfolgreichem Abschluss berechtigt diese zur Aufnahme berufsqualifizierender Bildungsgänge, zum Eintritt in die mittlere Beamtenlaufbahn oder zum Besuch höherer Berufsfachschulen bzw. von Fachoberschulen oder der gymnasialen Oberstufe. Dementsprechend ist der Unterricht praxisbezogen, ohne aber auf Wissenschaftsorientierung zu verzichten. Einen breiten Raum nimmt die Thematik der Berufswahlvorbereitung ein, die auf Grund ihrer Komplexität nicht nur in einem, sondern in verschiedenen Unterrichtsfächern, zum Teil fächerübergreifend, bearbeitet wird.
Ab der 7. Klasse besteht für die Schüler die Möglichkeit, im Rahmen des sogenannten Wahlpflichtunterrichts zwischen unterschiedlichen fachlichen Profilen zu wählen. In der Regel bieten die Profile eine naturwissenschaftlich-technische oder wirtschafts- bzw. gesellschaftskundliche Grundbildung an oder ermöglichen das Erlernen einer zweiten Fremdsprache. Welche Richtungen oder Wahlmöglichkeiten angeboten werden, hängt vom jeweiligen Bundesland und gegebenenfalls auch von der einzelnen Schule selbst ab.


Nähere Infos zur Realschule Wickrath gibt's auf der homepage

An den oben angegebenen Koordinaten befindet ihr euch am Eingangstor der Realschule. Es gibt ein kleineres und ein größeres Tor. Wieviele senkrechte Streben hat das größere Tor (ohne Rahmen). Diese Zahl ist Z.



Donnerstag, 5. Stunde: Literatur
Habt ihr auch in der Schule soviel lesen müssen. Ich habe meine gesammelten Werke aus der Schulzeit noch einmal vor den PC geschleppt und stelle euch im Folgenden mal alles vor. Ich habe jeweils die Anfänge dieser Werke eingetippt und ihr müsst natürlich Fragen dazu beantworten.

Werk 1:
WENDLA. Warum hast du mir das Kleid so lang gemacht, Mutter?
FRAU BERGMANN. Du wirst vierzehn Jahr heute!
WENDLA. Hätt ich gewußt, daß du mir das Kleid so lang machen werdest, ich wäre lieber nicht vierzehn geworden.
FRAU BERGMANN. Das Kleid ist nicht zu lang, Wendla. Was willst du denn! Kann ich dafür, daß mein Kind mit jedem Frühjahr wieder zwei Zoll größer ist. Du darfst doch als ausgewachsenes Mädchen nicht in Prinzeßkleidchen einhergehen.
WENDLA. Jedenfalls steht mir mein Prinzeßkleidchen besser als diese Nachtschlumpe. – Laß mich's noch einmal tragen, Mutter! Nur noch den Sommer lang. Ob ich nun vierzehn zähle oder fünfzehn, dies Bußgewand wird mir immer noch recht sein. – Heben wir's auf bis zu meinem nächsten Geburtstag; jetzt würd ich doch nur die Litze heruntertreten.
Wendla stirbt im Laufe des Buches. Ihr Todesdatum ist der A.Oktober 1892

Werk 2:
Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medizin,
Und leider auch Theologie
Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
Da steh' ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor!
Heiße Magister, heiße Doktor gar,
Und ziehe schon an die zehen Jahr'
Herauf, herab und quer und krumm
Meine Schüler an der Nase herum –
Und sehe, daß wir nichts wissen können!
Wie heißt die Hauptfigur mit Vornamen. Gesucht ist der Buchstabenwert = B

Werk 3:
KENNEDY. Was macht Ihr, Sir? Welch neue Dreistigkeit!
Zurück von diesem Schrank!
PAULET.Wo kam der Schmuck her?
Vom obern Stock ward er herabgeworfen,
Der Gärtner hat bestochen werden sollen
Mit diesem Schmuck – Fluch über Weiberlist!
Trotz meiner Aufsicht, meinem scharfen Suchen,
Noch Kostbarkeiten, noch geheime Schätze!
Sich über den Schrank machend.
Wo das gesteckt hat, liegt noch mehr!
KENNEDY.Zurück, Verwegner!
Hier liegen die Geheimnisse der Lady.
PAULET. Die eben such ich. Schriften hervorziehend.
Wie hieß die Mutter der Hauptfigur ? Buchstabenwert des vollständigen Namens (3 Worte) = C

Werk 4:
PRÄSIDENT. Nehmen Sie Platz Baron. Der Kellner wird uns sofort einen Porto bringen, meine Spezialmarke. Wir müssen diesen Tag feiern, er dürfte in die Geschichte eingehen.
BARON. Einen Porto! Schön.
PRÄSIDENT. Zigarre? Sie trägt meinen Namenszug.
BARON. Eine Narghile würde besser passen. Ich komme mir vor wie in einem arabischen Märchen. Als wäre ich in Bagdad am Morgen, wenn die Diebe Bekanntschaft schließen und sich, bevor sie ihr Glück aufs neue versuchen, ihr Leben erzählen
Dieses Stück wurde unter der Regie von Bryan Forbes verfilmt, mit Katharine Hepburn in der Hauptrolle. Das war im Jahr D

Werk 5:
Mann. Name?
Axel. Axel Grove.
Mann. Alter?
Axel. Die Antwort ist E
Mann. Sie suchen eine Heuer als -?
Axel. Leichtmatrose
Mann. (blättert). Sie sind auch als Heizer gefahren?
Axel. Ja. Auf der Batavia

Werk 6:
NORA. Tu den Tannenbaum gut weg, Helene. Die Kinder dürfen ihn jedenfalls erst heut abend sehen, wenn er geputzt ist. Zum Dienstmann, indem sie ihr Portemonnaie hervorzieht. Wieviel –?
DIENSTMANN. Fünfzig Öre.
NORA. Da ist eine Krone. Nein – behalten Sie den Rest. Der Dienstmann dankt und geht. Nora schließt die Tür. Sie lacht noch immer stillvergnügt vor sich hin, während sie den Hut und Mantel ablegt. Sie zieht eine Tüte mit Makronen aus der Tasche und ißt ein paar; dann geht sie vorsichtig an die Tür ihres Mannes und lauscht. Ja, er ist zu Hause. Trällert wieder leise vor sich hin, indem sie rechts an den Tisch tritt.
HELMER in seinem Zimmer. Zwitschert da draußen die Lerche?
NORA während sie einige Pakete öffnet. Ja, das tut sie!
HELMER. Poltert da das Eichhörnchen herum?
NORA. Ja!
Aus wievielen Akten besteht dieses Theaterstück? Die Antwort ist F

Werk 7:
Es eröffnet sich zu dieser unserer Zeit (von welcher man glaubt, daß es die letzte sei) unter geringen Leuten eine Sucht, in der die Patienten, wenn sie daran krank liegen, und soviel zusammen geraspelt und erschachert haben, daß sie neben ein paar Hellern im Beutel ein närrisches Kleid auf die neue Mode mit tausenderlei seidenen Bändern antragen können, oder sonst etwa durch Glücksfall mannhaft und bekannt worden, gleich rittermäßige Herren und adelige Personen von uraltem Geschlecht sein wollen; da sich doch oft befindet, daß ihre Voreltern Taglöhner, Karchelzieher und Lastträger; ihre Vettern Eseltreiber; ihre Brüder Büttel und Schergen; ihre Schwestern Huren; ihre Mütter Kupplelerinnen oder gar Hexen; und in Summa ihr ganzes Geschlecht von allen 32 Anichen her also besudelt und befleckt gewesen, als des Zuckerbastels Zunft zu Prag immer sein mögen; ja sie, diese neuen Nobilisten sind oft selbst so schwarz, als wenn sie in Guinea geboren und erzogen wären worden.
Wo ist der Autor geboren? Buchstabenwert des Ortes = G

Werk 8:
Irgendwer hatte ihn Polykarp getauft. Und diesen Na­men behielt er, solange er unseren Vorgarten beherrschte.
Zu einer grünen Hose und einer roten Weste trug Polykarp eine blaue Zipfelmütze. Seine linke Hand steckte in der Hosentasche, mit der rechten umfasste er eine lange Pfeife. So stand er mitten auf dem Rasen und blickte über den Vorgarten wie jemand, der seinen Feierabend genießt.
Polykarp verließ seinen Platz nie. Wuchs das Gras zu hoch, verwehrte es ihm die Sicht auf die Dahlien am Gartenzaun, dann kroch die Frau des Hausbesitzers auf den Knien mit der Rasenschere über die kleine Wiese und schnitt die Halme bis auf Streichholzlänge ab.
Herrn Resch, den Hausbesitzer selber, sah man nur an hohen Feiertagen, wenn schönes Wetter war. Lang­sam schritt er bis zur Mitte seines Vorgartens. Seine Frau brachte ihm rasch einen Stuhl nach und schnau­fend setzte er sieh neben Polykarp, seinen Garten­zwerg. Genau eine Stunde blieb der dicke Herr Resch auf dem Stuhl sitzen. Er schaute auf die Straße und musterte die Vorübergehenden. Dann erhob er sich, umkreiste einmal Polykarp und begab sich prustend wieder in sein Haus. Bis zum nächsten Feiertag beob­achtete er Polykarp, den Vorgarten und die Straße nur vom Fenster aus.
Herr Resch war nicht bloß Hausbesitzer. Als Vertreter für Badeanzüge hatte er angefangen. Mit den Jah­ren war ihm der Aufstieg zum Großhandelsvertreter gelungen. Nun ließ er andere für sich arbeiten. Er selbst saß am Fernsprecher und leitete seine Geschäfte von dort aus. Endlich durfte er herrschen - und er ließ es jeden spüren: Sein Haus war sein Herrschafts­bereich; Vertreter und Hausbewohner waren seine Untertanen.
Wir wohnten im ersten Stock. Oder nein, meine EItern wohnten damals im ersten Stock. Mein Vater war arbeitslos und wollte schon die Wohnung bei Herrn Resch gegen eine kleinere eintauschen, als ich mich anmeldete.
Im Jahre 1925 hatten die meisten Deutschen keine Ersparnisse mehr, denn eben erst war die Geldentwertung überstanden. Bald eine lohnende Beschäftigung zu finden, dafür bestanden geringe Aussichten. Not und Arbeitslosigkeit nahmen überall zu.
So machten sich meine Eltern noch mehr Sorgen, als ich zur Welt kam: Auch ich wollte essen und musste angezogen werden.
Genau eine Woche nach meinem Geburtstag wurde ??? geboren.
Gesucht ist der Buchstabenwert des Namens (Vor- und Zuname), der an der Stelle der ??? steht. Das ist das H

Werk 9:
Der Erste : Die „Gudrun“, Hamburg – Neapel.
Der Zweite : Um elfuhrsiebenundzwanzig kommt der „Rasende Roland“, Venedig – Stockholm.
Der Dritte : Das einzige Vergnügen, das wir noch haben: Zügen nachschauen.
Der Vierte : Vor fünf Jahren hielten die „Gudrun“ und der „Rasende Roland“ in Güllen.
Dazu noch der „Diplomat“ und die „Lorelei“, alles Expreßzüge von Bedeutung.
Der Erste : Von Weltbedeutung.
Der Zweite : Nun halten nicht einmal die Personenzüge. Nur zwei von Kaffigen und der einuhrdreizehn von Kalberstadt.
Der Dritte : Ruiniert.
Der Vierte : Die Wagnerwerke zusammengekracht.
Der Erste : Bockmann bankrott.
Der Zweite : Die Platz-an-der-Sonnehütte eingegangen.
Der Dritte : Leben von der Arbeitslosenunterstützung.
Der Vierte : Von der Suppenanstalt.
Der Erste : Leben?
Der Zweite : Vegetieren.
Der Dritte : Krepieren.
Der Vierte : Das ganze Städtchen.
Glockenton.
Der Zweite : Höchste Zeit, daß die Milliardärin kommt.
Wie heißt die Milliardärin (Vor- und Zuname)? Der Buchtabenwert des vollständigen Namens ist I

Werk 10:
Es war schon dunkel, als ich in Bonn ankam, ich zwang mich, meine Ankunft nicht mit der Automatik ablaufen zu lassen, die sich in fünfjährigem Unterwegssein herausgebildet hat: Bahnsteigtreppe runter, Bahnsteigtreppe rauf, Reisetasche abstellen, Fahrkarte aus der Manteltasche nehmen, Reisetasche aufnehmen, Fahrkarte abgeben, zum Zeitungsstand, Abendzeitungen kaufen, nach draußen gehen und ein Taxi heranwinken. Fünf Jahre lang bin ich fast jeden Tag irgendwo abgefahren und irgendwo angekommen, ich ging morgens Bahnhofstreppen rauf und runter und nachmittags Bahnhofstreppen runter und rauf, winkte Taxis heran, suchte in meinen Rocktaschen nach Geld, den Fahrer zu bezahlen, kaufte Abendzeitungen an Kiosken und genoß in einer Ecke meines Bewußtseins die exakt einstudierte Lässigkeit dieser Automatik. Seitdem Marie mich verlassen hat, um Züpfner, diesen Katholiken, zu heiraten, ist der Ablauf noch mechanischer geworden, ohne an Lässigkeit zu verlieren. Für die Entfernung vom Bahnhof zum Hotel, vom Hotel zum Bahnhof gibt es ein Maß: den Taxameter. Zwei Mark, drei Mark, vier Mark fünfzig vom Bahnhof entfernt. Seitdem Marie weg ist, bin ich manchmal aus dem Rhythmus geraten, habe Hotel und Bahnhof miteinander verwechselt, nervös an der Portierloge nach meiner Fahrkarte gesucht oder den Beamten an der Sperre nach meiner Zimmernummer gefragt, irgendetwas, das Schicksal heißen mag, ließ mir wohl meinen Beruf und meine Situation in Erinnerung bringen. Ich bin ein Clown, offizielle Berufsbezeichnung: Komiker, keiner Kirche steuerpflichtig, siebenundzwanzig Jahre alt, und eine meiner Nummern heißt: Ankunft und Abfahrt, eine (fast zu) lange Pantomime, bei der der Zuschauer bis zuletzt Ankunft und Abfahrt verwechselt; da ich diese Nummer meistens im Zug noch einmal durchgehe (sie besteht aus mehr als sechshundert Abläufen, deren Choreographie ich natürlich im Kopf haben muß), liegt es nahe, daß ich hin und wieder meiner eigenen Phantasie erliege: in ein Hotel stürze, nach der Abfahrtstafel ausschaue, diese auch entdecke, eine Treppe hinauf- oder hinunterrenne, um meinen Zug nicht zu versäumen, während ich doch nur auf mein Zimmer zu gehen und mich auf die Vorstellung vorzubereiten brauche. Zum Glück kennt man mich in den meisten Hotels; innerhalb von fünf Jahren ergibt sich ein Rhythmus mit weniger Variationsmöglichkeiten, als man gemeinhin annehmen mag - und außerdem sorgt mein Agent, der meine Eigenheiten kennt, für eine gewisse Reibungslosigkeit. Was er "die Sensibilität der Künstlerseele" nennt, wird voll respektiert, und eine "Aura des Wohlbefindens" umgibt mich, sobald ich auf meinem Zimmer bin: Blumen in einer hübschen Vase, kaum habe ich den Mantel abgeworfen, die Schuhe (ich hasse Schuhe) in die Ecke geknallt, bringt mir ein hübsches Zimmermädchen Kaffee und Kognak, läßt mir ein Bad einlaufen, das mit grünen Ingredienzien wohlriechend und beruhigend gemacht wird. In der Badewanne lese ich Zeitungen, lauter unseriöse, bis zu sechs, mindestens aber drei, und singe mit mäßig lauter Stimme ausschließlich Liturgisches: Choräle, Hymnen, Sequenzen, die mir noch aus der Schulzeit in Erinnerung sind. Meine Eltern, strenggläubige Protestanten, huldigten der Nachkriegsmode konfessioneller Versöhnlichkeit und schickten mich auf eine katholische Schule. Ich selbst bin nicht religiös, nicht einmal kirchlich, und bediene mich der liturgischen Texte und Melodien aus therapeutischen Gründen: sie helfen mir am besten über die beiden Leiden hinweg, mit denen ich von Natur belastet bin: Melancholie und Kopfschmerz. Seitdem Marie zu den Katholiken übergelaufen ist (obwohl Marie selbst katholisch ist, erscheint mir diese Bezeichnung angebracht), steigert sich die Heftigkeit dieser beiden Leiden, und selbst das Tantum Ergo oder die Lauretanische Litanei, bisher meine Favoriten in der Schmerzbekämpfung, helfen kaum noch. Es gibt ein vorübergehend wirksames Mittel: Alkohol-, es gäbe eine dauerhafte Heilung: Marie; Marie hat mich verlassen. Ein Clown, der ans Saufen kommt, steigt rascher ab, als ein betrunkener Dachdecker stürzt.
In welchem Jahr bekam der Autor den Nobelpreis für Literatur? Die Antwort ist J

Werk 10:
Der blondhaarige Junge glitt das letzte Stück Felsen hinab und begann, sich zur Lagune durchzuarbeiten. Er hatte sein Schultrikot ausgezogen und schleifte es mit der Hand nach. Trotzdem haftete das graue Hemd naß an seinem Körper, und die Haare klebten ihm auf der Stirn. Um ihn her, in der Schneise, die dem Dschungel gerissen worden war, kochte die Luft. Er kletterte mühsam durch ein Gewirr von Schlingpflanzen und zersplitterten Stämmen, als ein Vogel, nicht mehr als ein Fleck aus Rot und Gelb, mit dämonischem Ruf emporschoß; und diesem Ruf folgte ein zweiter wie ein Echo.
» He! « tönte es, »warte mal. «
Das Dickicht am Rand der Schneise bewegte sich, und Regentropfen fielen klatschend von den Blättern.
»Augenblick«, sagte die Stimme, »ich häng hier fest. «
Der Blonde blieb stehen und zog mit einem Ruck seine Strümpfe hoch: für den Bruchteil einer Sekunde versank bei dieser vertrauten Bewegung der Dschungel, und es war wie zu Hause in England.
Wieder ertönte die Stimme.
»Man kann sich kaum bewegen bei dem Schlingzeug hier. «
Der, dem die Stimme gehörte, schaffte sich rückwärts aus dem Buschwerk heraus, Zweige zerrten an seiner schmierigen Windbluse. Seine nackten Kniekehlen waren fleischig und von Dornen zerkratzt. Er bückte sich, zog vorsichtig die Dornen heraus und wandte sich um. Er war kleiner als der Blonde und sehr dick. Er kam näher, bei jedem Schritt einen sicheren Stand für seine Füße suchend, und blickte durch dicke Brillengläser zu dem andern auf.
Und schon wieder ein Literaturnobelpreisträger als Autor. Wann gab's hier den begehrten Preis? Jahr = K

Werk 11:
WOYZECK. Ja Andres; den Streif da über das Gras hin, da rollt Abends der Kopf, es hob ihn einmal einer auf, er meint' es wär' ein Igel. Drei Tag und drei Nächt und er lag auf den Hobelspänen Leise. Andres, das waren die Freimaurer, ich hab's, die Freimaurer, still!
ANDRES singt.
Saßen dort zwei Hasen,
Fraßen ab das grüne, grüne Gras ...
WOYZECK. Still! Es geht was!
ANDRES.
Fraßen ab das grüne, grüne Gras
Bis auf den Rasen.
Wer spielt in der Verfilmung von 1979 die Hauptrolle (Vor- und Zuname). Gesucht ist der Buchstabenwert des Schauspielernamens =L

Werk 11:
Da er Raat hieß, nannte die ganze Schule ihn Unrat. Nichts konnte einfacher und natürlicher sein. Der und jener Professor wechselten zuweilen ihr Pseudonym. Ein neuer Schub Schüler gelangte in die Klasse, legte mordgierig eine vom vorigen Jahrgang noch nicht genug gewürdigte Komik an dem Lehrer bloß und nannte sie schonungslos bei Namen. Unrat aber trug den seinigen seit vielen Generationen, der ganzen Stadt war er geläufig, seine Kollegen benutzten ihn außerhalb des Gymnasiums und auch drinnen, sobald er den Rücken drehte. Die Herren, die in ihrem Hause Schüler verpflegten und sie zur Arbeit anhielten, sprachen vor ihren Pensionären vom Professor Unrat. Der aufgeweckte Kopf, der den Ordinarius der Untersekunda hätte neu beobachten und nochmals abstempeln wollen, wäre nie durchgedrungen; schon darum nicht, weil der gewohnte Ruf auf den alten Lehrer noch so gut seine Wirkung übte wie vor sechsundzwanzig Jahren. Man brauchte nur auf dem Schulhof, sobald er vorbeikam, einander zuzuschreien: "Riecht es hier nicht nach Unrat?" Oder: "Oho! Ich wittere Unrat!"
Und sofort zuckte der Alte heftig mit der Schulter, immer mit der rechten, zu hohen, und sandte schief aus seinen Brillengläsern einen grünen Blick, den die Schüler falsch nannten, und der scheu und rachsüchtig war: der Blick eines Tyrannen mit schlechtem Gewissen, der in den Falten der Mäntel nach Dolchen späht. Sein hölzernes Kinn mit dem dünnen, graugelben Bärtchen daran klappte herunter und hinauf. Er konnte dem Schüler, der geschrien hatte, "nichts beweisen" und mußte weiterschleichen auf seinen magern, eingeknickten Beinen und unter seinem fettigen Maurerhut.
Zu seiner Jubelfeier im Vorjahr hatte das Gymnasium ihm einen Fackelzug gebracht. Er war auf seinen Balkon getreten und hatte geredet. Während alle Köpfe, in den Nacken gelegt, zu ihm hinaufsahen, war plötzlich eine unschöne Quetschstimme losgegangen: "Da ist Unrat in der Luft!" Andere hatten wiederholt: "Unrat in der Luft! Unrat in der Luft!"
Das Alter des Professors ist M

Werk 12:
Der Steppenwolf war ein Mann von annähernd fünfzig Jahren, der vor einigen Jahren eines Tages im Hause meiner Tante vorsprach und nach einem möblierten Zimmer suchte. Er mietete die Mansarde oben im Dachstock und die kleine Schlafkammer daneben, kam nach einigen Tagen mit zwei Koffern und einer großen Bücherkiste wieder und hat neun oder zehn Monate bei uns gewohnt. Er lebte sehr still und für sich, und wenn nicht die nachbarliche Lage unsrer Schlafräume manche zufällige Begegnung auf Treppe und Korridor herbeigeführt hätte, wären wir wohl überhaupt nicht miteinander bekannt geworden, denn gesellig war dieser Mann nicht, er war in einem hohen, von mir bisher bei niemandem beobachteten Grade ungesellig, er war wirklich, wie er sich zuweilen nannte, ein Steppenwolf, ein fremdes, wildes und auch scheues, sogar sehr scheues Wesen aus einer anderen Welt als der meinigen. In wie tiefe Vereinsamung er sich auf Grund seiner Anlage und seines Schicksals hineingelebt hatte und wie bewußt er diese Vereinsamung als sein Schicksal erkannte, dies erfuhr ich allerdings erst aus den von ihm hier zurückgelassenen Aufzeichnungen; doch habe ich ihn immerhin schon vorher durch manche kleine Begegnungen und Gespräche einigermaßen kennengelernt und fand das Bild, das ich aus seinen Aufzeichnungen von ihm gewann, im Grunde übereinstimmend mit dem freilich blasseren und lückenhafteren, wie es sich mir aus unsrer persönlichen Bekanntschaft ergeben hatte.
Wie heißt der Steppenwolf wirklich. N ist der Buchstabenwert des Vornamens.

Werk 13:
Es war ein klarer, kalter Tag im April, und die Uhren schlugen gerade dreizehn, als Winston Smith, das Kinn an die Brust gepresst, um dem rauen Wind zu entgehen, rasch durch die Glastüren eines der Häuser des Victory-Blocks schlüpfte, wenn auch nicht rasch genug, als dass nicht zugleich mit ihm ein Wirbel griesigen Staubs eingedrungen wäre.
Im Flur roch es nach gekochtem Kohl und feuchten Fußmatten. An der Rückwand war ein grellfarbiges Plakat, das für einen Innenraum eigentlich zu groß war, mit Reißnägeln an der Wand befestigt. Es stellte nur ein riesiges Gesicht von mehr als einem Meter Breite dar: das Gesicht eines Mannes von etwa fünfundvierzig Jahren, mit dickem schwarzen Schnauzbart und ansprechenden, wenn auch derben Zügen. Winston ging die Treppe hinauf. Es hatte keinen Zweck, es mit dem Aufzug zu versuchen. Sogar zu den günstigsten Stunden des Tages funktionierte er nur selten, und zur Zeit war tagsüber der elektrische Strom abgestellt. Das gehörte zu den wirtschaftlichen Maßnahmen der in Vorbereitung befindlichen Hass-Woche. Die Wohnung lag sieben Treppen hoch, und der neununddreißigjährige Winston, der über dem rechten Fußknöchel dicke Krampfaderknoten hatte, ging sehr langsam und ruhte sich mehrmals unterwegs aus. Auf jedem Treppenabsatz starrte ihn gegenüber dem Liftschacht das Plakat mit dem riesigen Gesicht an. Es gehörte zu den Bildnissen, die so gemalt sind, dass einen die Augen überallhin verfolgen.
Berechne die Quersumme des Buchtitels = O.

Werk 14:
GALILEI (sich den Oberkörper waschend, prustend und fröhlich). Stell die Milch auf den Tisch, aber klapp kein Buch zu.
ANDREA Mutter sagt, wir müssen den Milchmann bezahlen. Sonst macht er bald einen Kreis um unser Haus, Herr Galilei.
GALILEI Es heißt: er beschreibt einen Kreis, Andrea.
ANDREA Wie Sie wollen. Wenn wir nicht bezahlen, dann beschreibt er einen Kreis um uns, Herr Galilei.
GALILEI Während der Gerichtsvollzieher, Herr Lambione, schnurgerade auf uns zu kommt, indem er was für eine Strecke zwischen zwei Punkten wählt?
ANDREA (grinsend) Die kürzeste.
Wie heißt der Autor mit vollständigem Namen (4 Worte)? P = Buchstabenwert des Namens.

Als Hilfskoordinate des Rätsels ergibt sich:
Nord: (C*D*E) - (B*J) + I + O - H
Ost: (F*G*K) - (A*P) + N*(N - M) - E - L

Deine Lösung für die Koordinaten des Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. Geochecker.com.


Achtung. Das sind noch nicht die cache-Koordinaten.
Rechnet dazu noch Nord + 2*Z + 78, Ost + 4*Z + 158.


Viel Spaß beim Rückerinnern an die Schulzeit und beim Lösen des Rätsels.

Additional Hints (Decrypt)

Rvfracsnuy

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)