Königlich-preußische Telegraphenlinie Station 5 An dieser Stelle befand sich schon mal ein Cache (GCYNHB von Team JenMar), wegen des sehr großen Muggle-Aufkommens haben wir den neuen Cache als Multi gelegt. Er soll eine Lücke in der Cache-Serie "Des Kaisers Handy" schließen.
Der Preußische optische Telegraf war ein zwischen den Jahren 1832 und 1849 bestehendes telegrafisches Kommunikationssystem zwischen Berlin und der Rheinprovinz, das behördliche und militärische Nachrichten mittels optischer Signale über eine Distanz von fast 470 Kilometern übermitteln konnte. Die Telegrafenlinie bestand aus bis zu 62 Telegrafenstationen, die mit Signalmasten ausgestattet waren, an denen jeweils sechs mit Seilzügen zu bedienende Telegrafenarme angebracht waren. Die Stationen waren mit Fernrohren ausgerüstet, mit denen Telegrafisten speziell codierte Informationen von einer signalisierenden Station ablasen und sie unmittelbar an die jeweils folgende weitergaben. Drei telegrafische Expeditionen (Versandabteilungen) in Berlin, Köln und Koblenz ermöglichten die Aufnahme, Chiffrierung, Dechiffrierung und Ausgabe von Staatsdepeschen. Die Anlage wurde durch die Einführung der elektrischen Telegrafie überflüssig. Auch wenn keinerlei Nachrichten mehr auf optischem Wege telegrafiert werden, so kommt das Prinzip noch beim Winkeralphabet und in stark vereinfachter Form bei Eisenbahnsignalen zur Anwendung. (Aus Wikipedia)
Begebt euch mit Fahrad, Inline-Skatern oder zu Fuß auf dem Panoramaweg Werderobst (für KFZ gesperrt) zu den obigen Koordinaten. Am 8. Mai 2010 wurde dort ein Modell der optischen Telegrafenstation eingeweiht.
Das Ziel ist in der Richtung eines höheren und gut sichtbaren ebenfalls geflügelten Mastes, die Entfernung (Luftlinie) erhaltet ihr, wenn man die tatsächliche Streckenlänge der Telegrafenlinie durch 558 teilt.
Viel Erfolg! Andrea und Ulli