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Sucht?! Traditional Cache

This cache has been archived.

RSIS: Der ist wohl wiederholt verschwunden und die Verstecklocation scheinbar "verbrannt". Daher geht der Cache ins Archiv.

Grüße und Danke an alle Finder
RSIS

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Hidden : 5/26/2010
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Sucht?!


Das zwanghafte Suchen nach Dosen in deren natürlicher Umgebung wird im Neudeutschen als Geocaching bezeichnet. Diese epidemische Erscheinungsform nahm im Mai 2000 in den USA seinen Anfang und breitete sich von dort aus exponentiell in die restliche Welt aus.

Seit diesem für Cacher heiligen Datum sind allein in Deutschland mehr als 25.000 Interessengemeinschaften dieser Sucht verfallen.

Die Organisationsformen sind vielfältig, von Einzelkämpfern, über hierarchisch gegliederte Teams bis hin zu Zellennetzwerken, wobei innerhalb der einzelnen Strukturen keine Gesellschaftsschicht, kein Alter, keine Berufsgruppe und kein Bildungsstand ausgenommen sind.

Das eigentliche Such-Verhalten lässt sich trefflich in die 4 Klassen des Gebrauchs gemäß der Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO einordnen.

Die Masse der Betroffenen ist demnach mindestens der Kategorie 2 (gefährlicher Gebrauch) zuzuordnen. Es sind bestimmt bereits einige Cacher in der höchsten Kategorie 4 (schädlicher Gebrauch) anzutreffen und es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis die Ersten von Ihnen fachkundige Betreuung benötigen.

Also, wer bei sich oder einem Cachepartner abnormes Verhalten feststellt, wie mehrmaliges Abchecken des Cacheaccounts, um der erste Finder zu sein oder mehrtägige Ausflüge mit Übernachtung im Cachemobil (Vorstufe der Parkbank) ohne Bett, Wasser und WC, dem kann ein Schnupperkurs in der Johanna-Odebrecht-Stiftung vielleicht helfen.


Geschichte der Johanna-Odebrecht-Stiftung Johanna Odebrecht:

1794 –1856 stiftet ihr Vermögen zur Gründung eines Rettungshauses, sie setzt 4 Kuratoren – gottesfürchtige Männer aus der Stadt Greifswald ein, ihr Vorbild ist der Pfarrer Johann Hinrich Wichern aus Hamburg

1900 Kauf eines Grundstückes von 7,5 ha in der Gützkower Landstraße

1902 bis 1904 auf Bitte der Stadt Greifswald und mit dem von Johanna Odebrecht gestifteten Vermögen werden mehrere Gebäude als Rettungshaus errichtet. In den Häusern lebten unter der Obhut einiger Diakonissen aus einem Mutterhaus in Stettin 120 Mädchen im Alter von 14-18 Jahren aus schwierigen sozialen Verhältnissen.

1936 besetzte die nationalsozialistische Volkswohlfahrt die Stiftung. Der Einschnitt war schmerzlich, das Vermächtnis der Stifterin wurde ausgehebelt, die Kapelle als Werkraum genutzt.

1945 wurde am 15. Mai das Kuratorium(die Leitung) neu gebildet

1945 – 1948 waren viele Flüchtlinge in der Stiftung untergebracht, einige Häuser wurden als Außenstationen der Greifswalder Kliniken genutzt, 1948 die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Form eines Kinderheimes und eines Schülerheimes begann

1976 Errichtung der Fördertagesstätte für geistig behinderte Kinder und Jugendliche

1984 das Krankenhaus Bethanien wird auf das Fachgebiet Psychiatrie umgestellt Mit der Wende boten sich neue Entwicklungsmöglichkeiten, die von den damals Verantwortlichen beherzt und zupackend genutzt worden sind.

1991 wird das Evangelische Krankenhaus Bethanien, heute Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, in den Krankenhausplan des Landes Mecklenburg- Vorpommern aufgenommen. Die Gebäude werden saniert und erweitert, die Anzahl der Betten erhöht sich von 20 im Jahr 1984 auf 128 stationäre Behandlungsplätze und 25 tagesklinische Plätze heute.

1998 Einweihung der Fachklinik für Abhängigkeitsrehabilitation – diese Fachklinik ist ein junger Arbeitsbereich in der Stiftung. Die Arbeit einer Kurzzeitentwöhnung konnte dort aufgebaut werden. Das Konzept ist stimmig und ermöglicht den Patienten einen guten Ausstieg aus der Suchterkrankung. Eine Erweiterung dieser Arbeit wird vorbereitet. Diese Rehabilitationsmöglichkeit ist ein interessantes Angebot für Menschen, die noch im Beruf stehen und ausreichend soziale Kontakte haben.

   

Initiative "Fair Trade"

Cacher tauscht fair. Niemand will in einem Cache alte Muschelschalen, Steine, Holzstückchen etc. finden. (Es sei denn es sind Edelsteine... ;-)
Also um der allgemeinen Cachevermüllung vorzubeugen, höherwertig tauschen, gleichwertig tauschen oder gar nicht tauschen.

Danke!


Additional Hints (Decrypt)

Cvamrggr xnaa avpug fpunqra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)