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Jägerstein Traditional Cache

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Maxwell-Smart
Reviewer in Deutschland

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Hidden : 5/30/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

>>> ACHTUNG JAGDGEBIET <<<
>>> Bei Dunkelheit bitte nicht suchen <<<

Der tragische Tod des Stationsjägers Heinrich Winkler in der Nacht
vom 21. zum 22. Mai 1858 Mecklenburger Nachrichten vom 25. Mai
1858. Aus glaubwürdiger Quelle geht uns die Nachricht zu, dass in
Groß Laasch bei Ludwigslust in der Nacht vom 21. zum 22. dieses
Monats eine empörende Mordtat begangen wurde. Es wurde am
Sonnabendmorgen von dem Einnehmer des Chausseehauses zwischen
Ludwigslust und Neustadt-Glewe in der Nacht die Leiche des
Stationsjägers „ Heinrich Winkler „ Aus Ludwigslust
gefunden. Ein Schuß von hinten durch den Kopf sowie andere
Körperverletzungen wurden an dem Ermordeten bemerkt. Die
zerrissenen Kleidungsstücke lassen auf einen heftigen Kampf mit dem
Mörder schließen. Die blutigen Hirschfänger und die Buchsflinte des
H. Winkler, deren einer Lauf abgeschossen war, wurde in einer
Entfernung von der Kampfstätte gefunden. Man glaubt, der Mord sei
wegen Holz- und Wilddieberei begangen worden und hofft den Tätern,
die bei dem Kampf davongetragenen Verwundungen zu entdecken. Wie
man sagt, sind in dieser Veranlassung einige von den gelernten
Jägern des hiesigen Jäger – Battalion, am 23. des Monats nach
der Ludwigsluster Forst beordert worden. Die Ermordung des
Stationsjägers „Winkler“ zu Ludwigslust erregt
allgemeine Teilnahme, da derselbe eine beliebte Persönlichkeit war.
Wegen triftiger Verdachtsgründe ist bereits der Einnehmer des
Chausseehauses zwischen Ludwigslust und Neustadt-Glewe, in dessen
Nähe Winkler seinen Tod gefunden hat und von welchem auch die
betreffende Anzeige über den gefundenen Leichnam erging, gefänglich
eingezogen. Man vermutet, daß die Söhne desselben bei dem
Verbrechen beteiligt sind, indem der Eine, ein condottierender
Schlachtergeselle, auf der Besuchsreise zu seinen Eltern, am Abend
vor der Tat – Munition bei einem Kaufmann in Ludwigslust
gekauft haben soll und sich bereits am anderen Tage, ohne die
Festtage im elterlichen Hause zuzubringen, nach Lübtheen zurück
begeben hat. Heute Abend wurde derselbe als Gefangener von
Dragonern excortiert per Eisenbahn über hier nach Ludwigslust
gebracht. Hoffentlich wird über diesen schrecklichen Mord bald
nähere Aufklärung geben. 30. Mai 1858 Am Mittwochnachmittag wurde
die Leiche des Jägers H. Winkler feierlich bestattet. Von seinem
Hause aus in Kleinow, nahe vom Bahnhof, dahin hatte man am frühen
Morgen den schon geschlossenen Sarg aus dem Militärlazarett
gebracht. Auf Bitte war dem Verstorbenen ein militärisches
Begräbnis gewährt. War er doch auch in seinem Beruf gestorben, um
der Treue willen in seinem Dienst, da gehörte es sich wohl, dass er
mit solchen Ehren bestattet wird. Selten mag Ludwigslust eine
solche Bewegung von Menschen aus Anlaß des Begräbnisses eines
Mannes gesehen haben, der im Leben eine so einfache Stellung hatte,
wie der Verstorbene. Um so schöner war das Zeugnis, was darin lag.
Nicht bloß aus unserem Ort, sondern auch von den Nachbardörfern
waren viele gekommen. Der kleine Mann hatte an ihm einen guten
Freund verloren, dass sah man recht deutlich bei dieser
Gelegenheit. Die Masse umdrängte den Zug auf dem Kirchhofe so
dicht, dass er stocken mußte. Voran zog der Trompeten – Corps
des Regiments, in Zwischenräumen Choräle blasend. Dann folgten die
Förster und Jäger des Bezirkes und die Hofjäger in voller Uniform,
denen sich viele Schützen von Schwerin anschlossen, welche für das
hiesige Revier abkommandiert sind. Der umkränzte Sarg, auf dem der
Hirschfänger und die Jagdmütze lagen, wurde gefahren, zu beiden
Seiten begleitet von Dragonern. Das Gefolge ging im langen Zug
hinter dem Leichenwagen. Die Leichenrede wurde im Hause gehalten,
auf dem Kirchhofe geschah dann die Bestattung einfach nach der
vorgeschriebenen Ordnung. Die Stelle wo H. Winkler gefallen, ist
links von der Chaussee nahe beim Chausseehaus unter hohen Tannen
auf einer leichten Erhebung des Bodens. In eine Tanne hat eine
kunstfertige Hand die Anfangsbuchstaben seines Namens
eingeschnitten, mit einem Kreuz darunter. Da, wo die Leiche
gelegen, ist der Rasen ausgehoben. Über Stand und Gang der
Untersuchung laufen die Gerüchte wild durcheinander. 31. Mai 1858
In der „Winklerischen“ Untersuchung ist der Verdacht
wieder auf den Namen zurückgekommen. Auf den er zuerst gefallen
war, und die am Anfang verhafteten sind erneut eingezogen. 25.
August 1858 Die Einweihung des Gedenksteines: Wenn man die Chaussee
nach Neustadt verfolgt, findet man nicht weit vom Chausseehaus,
einen links in die Tannen abbiegenden Fußweg, der in die Lewitz
hinüber führt. Diesen nachgehend kommt man an die traurige Stätte.
Der Boden hebt sich ein wenig. Die Mordstelle ist auf der Höhe des
Hügels links vom Fußsteige und die Erhebung des Bodens macht es
möglich, daß man vom Steig aus, wenn nicht den Leichnam selbst, so
doch die Flinte hat wahrnehmen können, welche an einer Tanne hing.
Bekanntlich waren es zwei Groß Laascher, welche am frühen Morgen,
den Fußsteig nachgehend, zuerst die traurige Entdeckung machten.
Worauf dann der Chausseeeinnehmer „KAMMANN“ die Kunde
der Tatsache nach Ludwigslust brachte. Von der Stelle etwa, wo des
Gemordeten Brust gelegen, erhebt sich ein Denkmal Er ist fest und
sicher eingegründet – einfach und schlicht gehalten. Die eine
Seite trägt die Widmung, die andere Seite hat oben ein Kreuz, dann
des Jägers Wehr und Waffe und darunter der Spruch: „Sei
getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens
geben.“ Der Stein ist, falls wir uns nicht irren, von einem
Groß Laascher Steinhauer gearbeitet worden. Er trug am gestrigen
Tage einen schönen Schmuck von grünen Kränzen und gewährte einen
freundlichen Anblick. Zu der Feier hatte sich außer den Forstleuten
der Umgebung eine große Menschenmenge aus Ludwigslust, Grabow,
Neustadt und umliegenden Dörfern eingefunden, welche auch eine
angemessene Haltung bewahrte. Es war ein schöner klarer Sommertag.
Die Forstleute hatten ihren Stand dem Denkstein gegenüber genommen
an ihrer Seite Oberförster Buck. Auch von den Unteroffizieren des
Regiments waren viele da, u.a. Kommandeur Major von Rodde. Die
Feier wurde eröffnet durch das alte ernste Lied, welches unsere
Väter sangen, wenn sie in die Schlacht zogen: Mitten wir im Leben
sind, mit dem Tod umfange ……….. Wort und
Melodie haben etwas ergreifendes, mächtiges. Schön und voll klang
es durch die Tannenwipfel, durch welche nur eben leise die Luft
wehte. Dann gab Pastor Dannehl eine Ausdeutung des Steines. Nach
der Rede wurde das Lied: Jesu meine Zuversicht
………….. gesungen. Danach das Vaterunser
und Segen beendete die Feier. Quelle: Archiv Schwerin –
Mecklenburger Nachrichten

Additional Hints (Decrypt)

Unfratevyy Oribe vue yrre nhftrug irefhpug rf qbpu zny zvg ahyyrvaffvroraqervqervfvrorafrpufsüasfrpuffvroraqerv

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)