Der scheidende Weg der Pinoiere - nur bis 2011
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Mini-Multi!
Nur bis ca Anfang 2011 verfügbar, also SCHNELL HIN!
Besucht noch ein vielleicht letztes Mal das Bauwerk das Volkach mit der anderen Mainseite verbindet.
An der angegebenen Koordinate findet ihr eine Schautafel der alten und der im Bau befindlichen neuen Brücke.
Schaut auf der Tafel der alten Brücke nach, wieviele Jahre der Bau dauerte.
Geht dann in Richtung Volkach und zählt die sogenannten Fachwerkknoten. Das sind Verstrebungen der Brücke, die wie ein grosses X aussehen und gut verschraubt sind. Halte an demjenigen, welcher der Bauzeit in Jahren entspricht, also dem ersten, oder zweiten, oder dritten, oder oder oder.
Vorsicht vor Muggels zu Lande und zu Wasser :-)
Bitte einen Stift mitbringen, mir sind die Ikeableistifte ausgegangen :D
Parken könnt ihr im Weg beim Schild oder auf dem Parkplatz beim Wegpunkt.
Geschichte der Mainbrücke Volkach:
Im 19. Jahrhundert wurde bis zur Eröffnung der ersten Brücke 1892 eine Fähre zwischen Volkach und Astheim betrieben. Im August 1890 beauftragte schließlich die Gemeinde Volkach das Würzburger Bauunternehmen Friedrich Buchner, für 245.000 Mark eine steinerne Bogenbrücke zu bauen. Die Grundsteinlegung folgte am 13. Oktober 1890, die feierliche Einweihung am 21. August 1892. Zur Finanzierung der Baukosten, die größtenteils die Gemeinde tragen musste, war bis 1938 für die Benutzung ein Brückenzoll zu entrichten. Dazu wurde extra ein Brückenhäuschen auf Astheimer Seite errichtet.
Um einen Anschluss Volkachs an das Eisenbahnnetz zu ermöglichen, musste die Gemeinde 1908 der Bayerischen Staatsbahn als Vorleistung gestatten die eingleisige Bahnstrecke über die Brücke zu führen und die unentgeltliche Nutzung durch den Zugverkehr zusichern. Am 14. Februar 1909 wurde der Bahntrieb aufgenommen. Ein Schrankenposten neben dem Zollhaus sorgte für die Sperrung des Bauwerks, wenn ein Zug die Brücke befuhr.
Am 7. April 1945 sprengten deutsche Truppen die alte Mainbrücke und zerstörten das Bauwerk umfassend. In den folgenden Jahren, bis zur Fertigstellung der neuen Brücke, übernahm wieder eine Fähre den Transport über den Main.
westlicher Brückenträger Fahrbahn mit Gleis
Im August 1947 begannen die Bauarbeiten an der neuen kombinierten Straßen- und Eisenbahnbrücke, für die ein stählerner Behelfsüberbau vom System „Roth-Waagner“ der Wehrmacht vorgesehen war. Zuerst wurde der Abbruch der Reste der gesprengten Brücke durchgeführt. Im November 1947 kam es zur Grundsteinlegung und bis April 1948 waren die vier neuen Pfeiler und die beiden Widerlager betoniert. Anschließend folgte die Montage des stählernen Überbaus im Freivorbau. Die Baukosten betrugen 750.000 DM. Bauherr der Dauerbehelfskonstruktion war der Freistaat Bayern.
Da es auch als Eisenbahnüberführungsbauwerk genutzt wurde, beteiligte sich die Deutsche Bundesbahn gemäß einer vertraglichen Vereinbarung von 1953 an den Unterhaltskosten. 1959 wurde der Brückenüberbau im Rahmen des Mainausbaus zu einer Großschifffahrtsstraße um 1,69 m angehoben, um für den Schiffsverkehr beim höchsten schiffbaren Wasserstand eine lichte Höhe von 6,4 m zu haben. Dabei wurde das alte Zollhaus abgerissen und ein dreigeschossiges Schrankenwärterhaus errichtet, das ab 1971 durch eine neue automatische Schrankenanlage, bedient durch das Zugpersonal mit einem Schlüssel, seine Funktion verlor.
Am 30. September 1991 wurde die Brücke für den Schienenverkehr aus technischen Gründen gesperrt, nachdem am selben Tag zum letzten Mal ein Ölzug das Bauwerk überquert hatte. 1993 kündigte die Deutsche Bundesbahn schließlich den Mitbenutzungsvertrag von 1953.
Unter anderem in den Jahren 1992 und 2000 kollidierten Schiffe mit den Brückenpfeilern. Aufgrund eines schlechten Bauzustandes der Brücke, die täglich von 9000 Fahrzeugen genutzt wird, ist geplant, unterhalb der alten Brücke für 13 Mio. Euro eine Stabbogenbrücke als Ersatzneubau zu errichten, die keine Pfeiler mehr im Schifffahrtsprofil hat. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen einer Public Private Partnership. Einen Teil der Finanzierung, den Bau und den Unterhalt für 25 Jahre übernimmt das Bauunternehmen, der bayerische Staat bezahlt seinen vorfinanzierten Anteil in zehn Jahresraten, ab Fertigstellung des Bauvorhabens. Die alte Brücke soll bis auf das westliche Widerlager und das Brückenwärterhaus abgebrochen werden. Der erste Spatenstich für den Neubau war am 18. September 2009, im Jahr 2011 soll die Brücke fertig sein.
Additional Hints
(Decrypt)
Fpunhg nhs qvr naqrer Frvgr qre Fgenffr jraa vue qvr Snpujrexxerhmr avpug tyrvpu rexraag. Fhpug rva 4z uburf K.
Jraa qnf avpug uvysg fpunhg anpu rgjnf Tryorz qnf qra Fpuvsssnuerea uvysg.